




Ein Mensch legt in Deutschland heute pro Tag durchschnittlich 3,4 Wege mit einer Gesamtstrecke von 39 km zurück. Damit beträgt die mittlere Wegelänge mit knapp 12 km rund 300 m mehr als noch 2002, bei gleichzeitiger Zunahme der durchschnittlich zurückgelegten Wegezahl (+ 0,1).
Die daraus ablesbare Mobilität unterscheidet sich stark in den einzelnen Altersgruppen, wobei die Mobilität der Älteren am deutlichsten zugenommen hat.
Als Konsequenz aus der veränderten Mobilität im Alter ergibt sich eine notwendige Anpassung der Verkehrsinfrastruktur. So müssen beispielsweise im Bereich von Straßenkreuzungen Räumzeiten für Fußgänger an Lichtsignalanlagen wegen des größeren Anteils älterer Menschen anders bemessen werden, als die früher der Fall war.

Zunehmende Mobilität
Der Bevölkerungsanteil der über 65-Jährigen hat sich gegenüber 2002 um 16% erhöht. Der Anteil der von dieser Altergruppe zurückgelegten Wege um 31%.
Quelle: Mobilität in Deutschland - MID 2008
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Führerscheinbesitz im Alter
Der Führerscheinbesitz in den Altersgruppen über 65 hat in den Jahren von 2002 bis 2008 deutlich zugenommen (Angabe des Führerscheinanteils in %).
Quelle: Mobilität in Deutschland - MID 2008
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