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Ordensaushändigung an Rainer Freiherr von Andrian-Werburg

Würzburg, 30. August 2013 (stmi). Auf Vorschlag des Bayerischen Ministerpräsidenten hat der Bundespräsident Rainer Freiherr von Andrian-Werburg mit dem Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet. Staatsminister Joachim Herrmann hat die Auszeichnung heute in Würzburg ausgehändigt.

Ordensaushändigung am 30. August 2013:  Rainer Freiherr von Andrian-Werburg erhält von Innenminister Joachim Herrmann das Verdienstkreuz am Bande © Stiftung Juliusspital

Rainer Freiherr von Andrian-Werburg (69) aus Haßfurt (Landkreis Haßberge) hat eine lange und abwechslungsreiche Laufbahn als Beamter in der Allgemeinen Inneren Verwaltung hinter sich: Sie führte ihn unter anderem an die Regierung von Unterfranken und das Landratsamt Haßberge. Auch im Innenministerium war er in verschiedenen Funktionen tätig. Besonders verdient gemacht hat er sich bei der Verwirklichung der Deutschen Einheit: Von 1990 bis 1992 war er erst als Leiter des Informationsbüros Bayern und später als kommissarischer Leiter der Kommunalabteilung des Thüringer Innenministeriums unmittelbar an der Gestaltung der Wiedervereinigung beteiligt.

Darüber hinaus hat sich Freiherr von Andrian-Werburg ehrenamtlich in der Abteilungsleitung des Sportvereins FC Haßfurt e.V. betätigt, wo er von 1984 bis 2004 Leiter der Tennisabteilung war.

Vielfältig und bis heute anhaltend sind seine Verdienste um die Stiftung Juliusspital Würzburg. Freiherr von Andrian-Werburg hat die Stiftung als Oberpflegamtsdirektor von Juni 2001 bis März 2009 geleitet. Während seiner Amtszeit wurden wesentliche Sanierungsmaßnahmen an der historischen Bausubstanz durchgeführt und insbesondere eine weitere Palliativstation aufgebaut. Auch im Personalbereich hat Freiherr von Andrian-Werburg erfolgreiche Wege beschritten. So wurden unter seiner Führung ein modernes Personalinformationssystem mit elektronischer Dienstplanung oder flexible Arbeitszeitmodelle sowie eine elektronischen Zeiterfassung eingeführt. In dieser Zeit wirkte von Andrian-Werburg auch bei der Umsetzung der großen Tarifreform für den Öffentlichen Dienst und die Überführung der Arbeitsverhältnisse des Ärztlichen Dienstes in den Tarifvertrag für Ärzte an kommunalen Krankenhäusern mit. Nicht vergessen sein darf vor allem sein Einsatz für den Ausbau der Palliativarbeit: Der Betrieb der Akademie für Palliativmedizin, Palliativpflege und Hospizarbeit wurde sogar als Aufgabe in die Verfassung der Stiftung aufgenommen, so dass das Juliusspital in der Palliativmedizin heute der Vorreiter in Bayern ist.