Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens für Dr. Wolf-Dieter Remmele

München, 8. Oktober 2013 (stmi). Staatsminister Joachim Herrmann hat heute das Steckkreuz des Feuerwehr-Ehrenzeichens an Herrn Ministerialdirigenten a.D. Dr. Wolf-Dieter Remmele ausgehändigt.

Aushändigung des Steckkreuzes des Feuerwehr-Ehrenzeichens an Dr. Wolf-Dieter Remmele am 8. Oktober 2013
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Dr. Wolf-Dieter Remmele war ab 1999 bis zu seinem Ausscheiden in den Ruhestand im Sommer 2012 als Abteilungsleiter im Innenministerium unter anderem für den Brandschutz und damit für mehr als 330.000 engagierte Feuerwehrkameradinnen und -kameraden in nahezu 7.700 Freiwilligen Feuerwehren, 7 Berufsfeuerwehren und 232 Werkfeuerwehren zuständig.

Während dieser Zeit hat er sich stets mit besonderem Engagement, mit Umsicht und Weitblick für die Belange der bayerischen Feuerwehren und des Feuerlöschwesens eingesetzt. Für ihn war es immer von großer Bedeutung, den hohen Standard des bayerischen Hilfeleistungssystems für die nächsten Jahrzehnte zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Um den vielfältigen und schwierigen Aufgaben bei gefährlichen Einsätzen professionell gerecht zu werden, hat er konsequent das Ziel verfolgt, dass die Einsatzkräfte der Feuerwehren hervorragend ausgebildet werden sowie eine optimale und bedarfsgerechte Ausstattung erhalten. Dafür hat er zum einen die Feuerwehrförderung fortlaufend an aktuelle Erfordernisse angepasst. Zum anderen hat er ein über mehrere Jahre laufendes 40-Millionen-Euro-Investitionsprogramm im Katastrophenschutz initiiert. Damit können die Feuerwehren und Hilfsorganisationen mit hochwertigen Einsatzfahrzeugen ausgestattet werden.

Unter seiner bewährten Ägide konnte eine Projektgruppe zur Weiterentwicklung der drei bayerischen Feuerwehrschulen eingerichtet werden. Es gelang, das Personal an den Schulen erheblich aufzustocken. Die Planungen für modernste Hallen und Übungseinrichtungen wurden unter seiner Federführung auf den Weg gebracht.

In seiner Amtszeit brachte er richtungsweisende Änderungen im Bayerischen Feuerwehrrecht voran. So wurde zur Verbesserung vorhandener Personalressourcen eine Doppelmitgliedschaft zugelassen, die Altersgrenze auf das 63. vollendete Lebensjahr angehoben und für Feuerwehranwärter auf das 12. vollendete Lebensjahr herabgesetzt. Zudem gelang es, die Entschädigungen für Feuerwehrkommandanten und besondere Feuerwehrführungsdienstgrade zu verbessern.