Joachim Herrmann nimmt an Wehrübung der Bundeswehr teil

München, 29. August 2014 (stmi). Vom 28. August bis 11. September 2014 nimmt Joachim Herrmann an einer Wehrübung der Bundeswehr teil. Der Bayerische Innen-, Bau- und Sportminister möchte dabei die zivilmilitärische Zusammenarbeit vertiefen.

Joachim Herrmann mit Brigadegeneral Helmut Dotzler, Kommandeur des Landeskommando Bayern.
© Bundeswehr - Tim Becker

Herrmann leistet seinen Dienst als Major der Reserve beim Landeskommando Bayern der Bundeswehr und bekleidet dort den Posten eines Stabsoffiziers. "Als Innen-, Bau- und Sportminister arbeite ich beinahe täglich in vielen Bereichen mit der Bundeswehr zusammen: Die Bundeswehr ist bei Katastrophen oder besonderen Unglücksfällen wie kürzlich der Höhlenrettung in Berchtesgaden unverzichtbarer Bestandteil unseres bayerischen Hilfeleistungssystems. Unsere Staatliche Bauverwaltung bringt im Auftrag des Bundes ihren Sachverstand bei Planung und Bau der bayerischen Liegenschaften von Bundeswehr und US-Armee ein. Die Sportförderung der Bundeswehr ist hoch professionell und vorbildlich“, betont Herrmann die Bedeutung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit.

Vielfältige Einblicke in Aufgaben der Bundeswehr

Der Minister lernt im Rahmen seiner Wehrübung verschiedene Einrichtungen der Bundeswehr kennen. So wird er in der Sonthofener Generaloberst-Beck-Kaserne in das neu aufgestellte Zentrum für Brandschutz der Bundeswehr eingewiesen, mit der auch die bayerischen Feuerwehren eine enge fachliche Zusammenarbeit entwickeln sollen. Es folgen Termine unter anderem im Zentrum Luftoperationen der Bundeswehr, das auch für die Abwehr terroristischer Gefahren im Luftraum in Zusammenarbeit mit der Polizei zuständig ist. Ein Briefing über die Ausbildung bei der Sportfördergruppe der Bundeswehr erhält Herrmann an der Bundeswehruniversität Neubiberg. Die Bundeswehr im aktiven Einsatz lernt der Major der Reserve bei einer EUROKORPS-Übung im Raum Ingolstadt kennen.