Sportminister Herrmann besucht Sportfördergruppe der Bundeswehr

München, 8.September 2014 (stmi). Im Rahmen seiner Wehrübung hat Innen- und Sportminister Joachim Herrmann die Sportfördergruppe der Bundeswehr in Neubiberg besucht. An der Universität der Bundeswehr sprach er mit Spitzensportlern über die Bedeutung der Sportförderung.

Staatsminister Joachim Herrmann spricht als Major der Reserve im Interview
© Bundeswehr - Tim Becker

Herrmann zeigte sich beeindruckt von den Ausbildungs- und Trainingsmöglichkeiten an der Bundeswehruniversität. "Die Sportförderung der Bundeswehr ist hoch professionell und vorbildlich", freute sich der Sportminister. In Neubiberg werden derzeit 80 Sportsoldatinnen und Sportsoldaten aus überwiegend olympischen Disziplinen ausgebildet. Ziel der damit verbundenen Sportförderung ist, die Bundesrepublik Deutschland bei internationalen Wettkämpfen erfolgreich zu repräsentieren. Neben den Verbänden und Vereinen ist die Bundeswehr damit ein starker Partner, um den Leistungssport in Bayern voranzutreiben.

Vertiefung der zivilmilitärischen Zusammenarbeit

Herrmann leistet seinen Dienst als Major der Reserve beim Landeskommando Bayern der Bundeswehr und bekleidet dort den Posten eines Stabsoffiziers. Der Minister lernt im Rahmen seiner Wehrübung verschiedene Einrichtungen der Bundeswehr kennen. Er erhält dort einen Einblick in vielfältige Aufgaben und Szenarien und wird entsprechend geschult. Der Bayerische Innen-, Bau- und Sportminister möchte dabei insbesondere die zivilmilitärische Zusammenarbeit vertiefen. Aufgrund der großen Bedeutung der Bundeswehr für die Hilfeleistung bei Katastrophenfällen sieht er es als seine Aufgabe an, über die wesentlichen Belange der Bundeswehr und ihrer Verbündeten informiert zu sein.