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G7-Gipfel: Herrmann informierte über den Planungsstand

München, 26. November 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann und der Sprecher der Bundesregierung Steffen Seibert standen am 25. November 2014 Bürgerinnen und Bürgern aus der betroffenen Region zum aktuellen Planungsstand G7-Gipfel Rede und Antwort. Zudem hat der Innenminister am 26. November 2014 im Ausschuss für Kommunale Fragen, Innere Sicherheit und Sport des Bayerischen Landtags über den Stand der Maßnahmen zur Vorbereitung des G7-Gipfels berichtet. Die Rede von Staatsminister Herrmann können Sie hier herunterladen.

G7-Gipfel auf Schloss Elmau © Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Baumaßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur sind bereits abgeschlossen. "Viele Investitionen waren geplant und sind gipfelbedingt nur vorgezogen worden", erläuterte der Minister und machte deutlich, dass die Region von der weltweiten medialen Aufmerksamkeit ebenso profitieren werde, wie von den Investitionen in die Infrastruktur. "Zufahrtsstraßen und die Bahnsteige von Mittenwald und Klais sind vor allem für die Bevölkerung vor Ort renoviert worden." Dem Schutz der sensiblen Natur gilt dabei besonderes Augenmerk.

Lediglich der Wanderparkplatz bei Schloss Elmau wurde neu befestigt und wird als Hubschrauberlandeplatz genutzt werden. Nach dem Gipfel wird die Befestigung restlos zurückgebaut und der Platz naturgemäß gestaltet. "Es ist allen, auch Gastgeberin Kanzlerin Angela Merkel, ein großes Anliegen, dass die wunderbare Landschaft nicht durch den Gipfel beeinträchtigt wird." Auch die Investitionen für den Digitalfunk vor Ort sind abgeschlossen; der Probebetrieb startet noch im Dezember.

Sicherheit für Gipfelgäste und Bevölkerung

Voraussichtlich etwa 15.000 Polizeibeamtinnen und Polizeibeamte werden für Sicherheit sorgen. "Die sichere Durchführung des G7-Gipfels 2015, der Schutz der Gipfelteilnehmer und der Bevölkerung haben oberste Priorität! Gleichzeitig sollen die Bürgerinnen und Bürger auch ihr Demonstrationsrecht friedlich ausüben können. Das Grundrecht auf Versammlungsfreiheit ist ein hohes und unverzichtbares Gut", machte Herrmann klar. Auch bei den Feuerwehren, dem Rettungsdienst oder Katastrophenschutz besteht ein nicht unerheblicher Kräftebedarf; gegenwärtig wird mit etwa 1.400 Einsatzkräfte gerechnet. "Jedenfalls stehen wir vor einer personellen und logistischen Kraftanstrengung", so der Minister, "aber gemeinsam mit den Bürgerinnen und Bürgern der Region Garmisch-Partenkirchen werden wir diese Herausforderung bewältigen."

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