Vereidigungsfeier für neue Polizistinnen und Polizisten

Nürnberg, 11. Juli 2015 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat heute zusammen mit dem Präsidenten der Bayerischen Bereitschaftspolizei, Wolfgang Sommer, 1.249 neu eingestellten jungen Polizistinnen und Polizisten der Bayerischen Polizei im Beisein ihrer Angehörigen feierlich den Amtseid abgenommen.

Innenminister Joachim Herrmann mit Polizistinnen und Polizisten bei der Vereidigungsfeier am 11. Juli 2015 in Nürnberg
© Bayer. Bereitschaftspolizei

Bei der zentralen Vereidigungszeremonie mit insgesamt mehr als 5.000 Teilnehmern, die bereits zum sechsten Mal in der Frankenhalle des Messezentrums Nürnberg stattfand, hob Herrmann die besonderen Anforderungen des Polizeidienstes hervor. "Unsere Polizistinnen und Polizisten sind hochengagiert, professionell und haben viel Fingerspitzengefühl", machte Herrmann deutlich. "Sie stehen für einen höflichen und freundlichen Umgangston, zugleich aber auch für ein konsequentes Einschreiten." Diese Philosophie sei auch der wesentliche Schlüssel für den Erfolg des G7-Gipfels in Elmau gewesen, dem größten Einsatz in der Geschichte der Bayerischen Polizei.

Hochengagiert, professionell und viel Fingerspitzengefühl

Die neu eingestellten 307 Frauen und 942 Männer leisten ihren Dienst bei den Ausbildungsstandorten der Bayerischen Bereitschaftspolizei in Dachau, Eichstätt, Königsbrunn, Würzburg und Sulzbach Rosenberg/Nabburg sowie an den Fachhochschulen Sulzbach-Rosenberg und Fürstenfeldbruck. Mit dabei sind Polizeianwärter mit österreichischen, türkischen, russischen, griechischen, spanischen, thailändischen, kroatischen, portugiesischen, italienischen, rumänischen, amerikanischen und irakischen Wurzeln. "Unsere Erfahrungen zeigen, dass diese Kolleginnen und Kollegen aufgrund ihrer Sprachkenntnisse und ihres kulturellen Hintergrunds einfacher den direkten Draht zu Menschen mit Migrationshintergrund herstellen können", so der Innenminister. Dabei haben alle Polizeianwärter ein strenges Auswahlverfahren durchlaufen. Neben umfangreichem Allgemeinwissen wurden unter anderem auch die soziale Kompetenz und das logische Denkvermögen getestet. Dazu kam ein anspruchsvoller Sporttest sowie eine ärztliche Untersuchung. Nur rund jeder neunte Bewerber wurde zur Ausbildung zugelassen.

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