Bayern ist Vorreiter bei Energieeinsparung

München, 29. Januar 2016 (stmi). 680 energetisch sanierte staatliche Gebäude in Bayern und dadurch rund 1,3 Millionen Tonnen eingespartes CO2. Das sind die beachtlichen Eckpunkte des 7. Energieberichts der Bayerischen Staatlichen Hochbauverwaltung, den heute Innen- und Bauminister Joachim Herrmann veröffentlicht hat.

Cover Energiebericht
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

"2008 haben wir das Sonderprogramm zur energetischen Sanierung staatlicher Gebäude gestartet und bisher insgesamt 240 Millionen Euro zusätzlich investiert", erläuterte dazu der Minister. Damit sei der Freistaat Vorbild und Vorreiter bei der Energieeinsparung. 'Energie, die gar nicht gebraucht wird, muss auch nicht erzeugt werden', ist laut Herrmann die Devise. Wie der Bauminister erklärte, werden in Bayern seit 2011 neue Verwaltungsgebäude und ausgewählte Sondergebäude im Passivhausstandard errichtet. "Das betrifft 31 staatliche Gebäude, von denen bereits zwölf fertiggestellt sind", so Herrmann. "Sechs werden gerade gebaut und 13 sind noch in der Planungsphase." Beispielhafte Projekte seien die Erweiterung des Bayerischen Landtags, der Neubau eines Unterkunftsgebäudes an der Fachhochschule Herrsching sowie die Neubauten der Polizeidienststellen in Nürnberg Süd und Grafenau.

Vielfältige Palette

"Die Palette der Staatsbauverwaltung zum energieeffizienten Bauen und Betreiben der staatlichen Gebäude ist vielfältig", so der Bauminister weiter. "Sie geht vom Einsatz geeigneter LED-Beleuchtung bis hin zum Einbau von innovativen Heizanlagen." Ein Erfolg sei beispielsweise auch die sogenannte 'Contracting-Initiative Bayern'. Es handelt sich dabei um verschiedene Modelle öffentlich-privater Partnerschaften, die durch Modernisierungsmaßnahmen an bestehenden Gebäuden ohne zusätzliche Haushaltsmittel Energie einsparen.

Eine Broschüre mit allen Beispielen kann im Broschürenportal der Bayerischen Staatsregierung heruntergeladen werden.