Eck überreicht Bundesverdienstkreuz an Günter Bäumerich

München (stmi). Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat das Bundesverdienstkreuz am Bande an Dr. Günter Bäumerich ausgehändigt.

Übergabe des Bundesverdienstkreuzes am Bande an Dr. Günter Bäumerich durch Staatssekretär Gerhard Eck
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitaiven Bereich.

Dr. Günter Bäumerich

Dr. Günter Bäumerich aus Rottach-Egern, Landkreis Miesbach, übernahm von 1996 bis 2014 das Amt des Vorsitzenden der „Verkehrswacht Köln e.V.". In dieser Funktion setzte er sich insbesondere für die Verbesserung der Verkehrserziehung an Kölner Kindergärten und Schulen ein. Während seiner Amtszeit konnte er eine Vielzahl von der Verkehrswacht organisierter Aktionen zur Verkehrssicherheit ermöglichen. Zudem gelang es ihm, mehrere Millionen Euro an Geld- und Sachmitteln für die Unterstützung der Arbeit der Verkehrswacht zu akquirieren. Insbesondere lag ihm die Unterstützung der "Jugendverkehrsschule" am Herzen, bei der Grundschüler verkehrssicheres Fahrradfahren lernen. Auf seine Initiative hin wurden die Kinder dafür mit verkehrssicheren Fahrradhelmen ausgestattet. Daneben war es ihm stets wichtig, den Aspekt "Senioren im Straßenverkehr" und die Aufforderung zu gegenseitiger Rücksichtnahme immer wieder zu thematisieren. Sehr eng arbeitete der frühere Leiter des Rechtsamts der Stadt Köln auch mit den Kölner Behörden zusammen. So entwickelte er z. B. gemeinsam mit der Staatsanwaltschaft Köln das Projekt "Fahrsicherheitstraining statt Strafe".

Der Erfolg dieses Projektes war so groß, dass es inzwischen auch von anderen Justizbehörden in Nordrhein-Westfalen übernommen wurde. Durch von ihm organisierte Maßnahmen unterstützt die Verkehrswacht Köln außerdem das von der Kölner Polizei entwickelte "Anti-Aggressionsseminar" für im Straßenverkehr auffällig gewordene Personen. Außerdem finden auf seine Initiative hin seit vielen Jahren Informationsveranstaltungen statt, bei denen aktuelle Themen der Verkehrssicherheit erörtert und den Entscheidern der Kölner Justiz und Rechtsanwälten nähergebracht werden. Nach seinem Ausscheiden aus dem Amt des Vorsitzenden wurde er von der "Verkehrswacht Köln e. V." zum Ehrenmitglied ernannt. Auch überregional ist er aktiv. So gehört er seit 1999 dem Beirat der "Landesverkehrswacht Nordrhein-Westfalen e. V." an und wurde 2001 in den Vorstand gewählt. Seit 2007 übernimmt er Verantwortung als Vizepräsident der "Landesverkehrswacht NRW e. V.".  Für die "Deutsche Verkehrswacht e. V." ist er ebenfalls tätig. Sein enormes Fachwissen und seine Aufgeschlossenheit für das Beschreiten neuer Wege zur Verbesserung der Verkehrssicherheit machen ihn zu einem allseits sehr geschätzten Ansprechpartner.