Herrmann eröffnet Skibob-WM 2018

Lenggries, 1. März 2018 (stmi). Innen- und Sportminister Joachim Herrmann hat zur Eröffnung der 39. Skibob-Weltmeisterschaften, die in diesem Jahr am Brauneck auf dem Weltcup-Hang in Lenggries stattfinden, die weltbesten Athletinnen und Athleten des Skibob-Sports begrüßt.

Innen- und Sportminister Joachim Herrmann
© Ewald Scheitterer

Herrmann sagte vor Teilnehmern und Besuchern, die Skibob-Weltmeisterschaften zeigten erneut, dass Bayern ein sportbegeistertes Land sei. Auch bei den olympischen Winterspielen von Pyeongchang hätten gerade bayerische Athleten eine herausragende Rolle gespielt. Für Herrmann ein weiterer Beleg dafür: „Bayern ist das Wintersportland schlechthin! Dass unsere bayerischen Sportler so erfolgreich sind, kommt nicht von ungefähr.“ Der Freistaat fördere nämlich den organisierten Sport in Bayern nach Kräften. Herrmann: „Die verlässliche und kraftvolle Sportförderung des Freistaates hat einen maßgeblichen Anteil daran, dass in Bayern über die vergangenen Jahrzehnte flächendeckend wohnortnahe Sportlandschaften für Jedermann entstanden sind und Bayern zurecht als Land des Sports wahrgenommen wird.“

Zuschüsse kräftig erhöht

Der Freistaat habe allein für den Bayerischen Skibob-Verband in den Jahren 2015 bis 2017 mehr als 80.000 Euro bereitgestellt – unter anderem für Trainer, Lehrgänge und Betriebsmittel. Hinzu kommen noch die staatlichen Mittel, die direkt an die Sportvereine vergeben werden. „Im Jahr 2017 haben wir in alle bayerischen Sportvereine mit der Vereinspauschale rund 18,6 Millionen Euro und für den Vereinssportstättenbau rund 11 Millionen Euro investiert.“ Einen neuen Höchststand hat die Sportförderung im Doppelhaushalt 2017/18 erreicht. „Mit dem Nachtragshaushalt 2018 stellen wir zusätzlich 4,4 Millionen Euro bereit“, so der bayerische Sportminister. Dabei sollen vor allem die Mittel für den Sport- und Schießstättenbau sowie die Zuschüsse im Behindertennachwuchsleistungssport und die Vereinspauschale aufgestockt werden.

Sport gesellschaftlich unbezahlbar

Herrmann ist sich sicher, dass dieses Geld bestens angelegt ist und sich jeder Euro, den man in den Sport investiert, auszahlt – nicht nur finanziell, sondern vor allem auch in gesellschaftlichen Werten, die eigentlich unbezahlbar sind. Denn ohne das idealistische ehrenamtliche Engagement, im Leistungs- wie im Breitensport, würde die staatliche Sportförderung ins Leere laufen. "Sportvereine leben vom ehrenamtlichen Engagement. Sie sind zentrale Orte des gemeinschaftlichen Lebens in unserer Heimat Bayern.“ Herrmann dankte deshalb in seiner Rede zur Eröffnungsfeier allen ehrenamtlich Engagierten für ihren großen Einsatz und ihr Herzblut für den Sport. Abschließend wünschte der bayerische Sportminister den Weltmeisterschaften in Lenggries beste äußere Bedingungen und einen guten Verlauf: „Reibungslos für die Organisationen, erfolgreich und verletzungsfrei für die Sportlerinnen und Sportler, spannend, faszinierend und unterhaltsam für die Zuschauerinnen und Zuschauer.“

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