Richtfest für das neue Zentrum Bayern Familie und Soziales

Nürnberg, 8. März 2018 (stmi). Das Zentrum Bayern Familie und Soziales (ZBFS) in Nürnberg erhält ein neues Service- und Verwaltungsgebäude in der Roonstraße 22.

Bauminister Joachim Herrmann mit Sozialministerin Emilia Müller
© ZBFS Mittelfranken

„Wir investieren rund 27,5 Millionen Euro in ein Gebäude, das dem neuesten Stand der Technik entspricht. Der Neubau ist barrierefrei und im Passivhausstandard gebaut, auf dem Dach befindet sich eine große Photovoltaikanlage. Die Mittel sind gut investiertes Geld, auf die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter warten beste Arbeitsbedingungen.“ Das hat Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann anlässlich des Richtfests in Nürnberg gesagt. Sozialministerin Emilia Müller: „Von den Baumaßnahmen profitieren vor allem auch die Bürgerinnen und Bürger. Sie erhalten hier in Zukunft einen noch besseren und effizienteren Service. Das Zentrum Bayern Familie und Soziales ist die erste Anlaufstelle für alle Themen, die sie berühren. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter koordinieren die Familienleistungen, beantworten Fragen zum Schwerbehindertenrecht, kümmern sich um die Teilhabe von Menschen mit Behinderung am Arbeitsleben und sind für soziale Entschädigungsleistungen zuständig.“ Erst im Juli 2017 war Grundsteinlegung. Heute konnte bereits die Fertigstellung des Rohbaus vom ersten Bauabschnitt gefeiert werden. Baufertigstellung des ersten Bauabschnittes ist laut Herrmann im Frühjahr 2019. Der zweite Bauabschnitt wird Ende 2021 vollendet.

Gut investiertes Geld für beste Arbeitsbedingungen

Das neue Gebäude hat knapp 5.600 Quadratmeter Nutzfläche, die sich auf insgesamt fünf Geschosse verteilen. Im Erdgeschoss befindet sich das öffentliche Servicezentrum, das für alle Besucher barrierefrei erreichbar ist, in den oberen Geschossen sind die Büros und Nebenräume angeordnet. „Mit dem ersten Bauabschnitt legen wir den Grundstein für die Entwicklung eines schönen, um den begrünten Innenhof gruppierten Karrees am historischen Ort, der einstigen Bärenschanze aus dem 30-jährigen Krieg“, sagte Herrmann.

Anlass für diesen Neubau war der marode Zustand des alten Verwaltungsbaus aus den 1950er Jahren in der Bärenschanzstraße. Eine Kernsanierung erwies sich als nicht sinnvoll, auch fehlte es an adäquaten Flächen für einen bürgernahen Service, die mit dem Neubau jetzt geschaffen wurden.

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