Insgesamt 87.300 Euro für die Bayerische Polizei-Stiftung

München, 15. Januar 2019 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann ist mit dem 11. Benefiz‑Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern zugunsten der Bayerischen Polizei-Stiftung sehr zufrieden, das gestern Abend in der Münchner Residenz stattfand.

Scheckübergabe beim Benefiz-Neujahrskonzert des Polizeiorchesters Bayern
© Sammy Minkoff

"Rund 76.800 Euro für im Dienst geschädigte Polizistinnen und Polizisten und deren Familien sind ein hervorragendes Ergebnis und ein erneuter Spendenrekord", freute sich Herrmann als Schirmherr der Veranstaltung. Auch musikalisch sei der Abend ein Glanzlicht gewesen. "Unser Polizeiorchester Bayern mit Generalmusikdirektor Prof. Johann Mösenbichler an der Spitze hat uns mit einem schwungvollen Programm und erstklassiger Musik verzaubert", schwärmte der Minister. Es sei deshalb nicht verwunderlich, dass die Benefiz-Neujahrskonzerte bereits seit Jahren restlos ausverkauft seien.

Bei allen Konzertbesuchern, Sponsoren und Förderern der Bayerischen Polizei-Stiftung bedankte sich Herrmann für die ausgezeichnete Unterstützung: "Ein herzliches Vergelt´s Gott für Ihre Großzügigkeit!" Ausdrücklich dankte der Minister unter anderem der Versicherungskammer Bayern, der BMW Group, der Stadtsparkasse München, der BÜSCHL Unternehmensgruppe, dem Hofbräuhaus München, der Getränke‑Max GmbH, der fränkischen Winzergenossenschaft Sommerach, dem Backhaus Rischart und dem Atwerb-Verlag.

Ganz besonders freute sich Herrmann, dass die Bayerische Polizei‑Stiftung über die Spenden des Neujahrskonzerts hinaus einen weiteren Spendenscheck entgegennehmen konnte: 10.500 Euro sind beim Benefizkonzert des Polizeiorchesters Bayern am 2. März 2018 zum Gedenken an die Polizistenmorde 1988 in Dorfen zusammengekommen. Der Innenminister bedankte sich bei Josef Gebler, dem Bruder eines der getöteten Polizisten, der das Gedenkkonzert ins Leben gerufen hatte. "Das ist eine wertvolle Unterstützung", so Herrmann. "Dank der beiden Benefizkonzerte können wir der Bayerischen Polizei-Stiftung aktuell mit insgesamt rund 87.300 Euro unter die Arme greifen."

In diesem Zusammenhang hob der bayerische Innenminister die Verdienste der Bayerischen Polizei-Stiftung hervor. Sie unterstützt Angehörige von Polizistinnen und Polizisten, die während ihres Dienstes ums Leben gekommen sind. Beispielsweise hat die Bayerische Polizei-Stiftung den Angehörigen von Polizeihauptmeister Mathias Vieth geholfen, der Ende Oktober 2011 in Augsburg von Schwerkriminellen ermordet wurde. Die Bayerische Polizei-Stiftung hilft außerdem, falls Polizeibeamte in Ausübung ihres Dienstes gesundheitliche Schäden erlitten haben. Gegründet wurde sie 1977 vom Nürnberger Geschäftsmann Paul Greißinger. Seitdem hat die Bayerische Polizei-Stiftung bislang in rund 990 Fällen mit insgesamt rund 2,4 Millionen Euro Hilfe geleistet. Herrmann würdigte Greißingers Verdienste bereits 2014 mit der Bayerischen Staatsmedaille Innere Sicherheit.

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