Herrmann nimmt an Wehrübung der Bundeswehr teil

München, 10. September 2019 (stmi). Ein umfangreiches Programm umfasst die Wehrübung, die Innenminister Joachim Herrmann von Montag, den 9. September, bis zum Dienstag, den 17. September 2019 im Reservedienst beim Landeskommando Bayern der Bundeswehr ableistet.

Joachim Herrmann in Uniform
© Kurt Fuchs

Herrmann, der während der Wehrübung den Posten eines Stabsoffiziers im Bereich der zivilmilitärischen Zusammenarbeit bekleidet, erhält dabei vielfältige Einblicke in verschiedenste Aufgaben, aktuelle Entwicklungen und technische Neuerungen der Bundeswehr, von der Schießausbildung im Simulator über die Sanitätsakademie und einen Besuch beim bundesweit ersten Heimatregiment. Herrmann: "Als Innenminister und Reserveoffizier sind mir besonders die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr beim Katastrophenschutz oder bei schweren Terroranschlägen wichtig. Die Bundeswehr ist zum Beispiel bei Naturkatastrophen wie Waldbränden oder Hochwasser unverzichtbar für unser bayerisches Hilfeleistungssystem.“

Zum Auftakt hat sich der bayerische Innenminister bei der Führung des Landeskommandos über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungsabläufe bei der Bundeswehr in Bayern informiert. Ein besonderer Termin ist für den Oberstleutnant der Reserve der Besuch bei der Führung des Landesregiments Bayern, das weit überwiegend aus Reservistinnen und Reservisten der Bundeswehr besteht. Herrmann hatte den gesamten Aufstellungsprozess des neuen bundesweit ersten Heimatregiments der Bundeswehr eng begleitet und sich seit vielen Jahren dafür eingesetzt. "Vor allem in Gefahrenlagen, für deren Bewältigung wir sehr viel Personal brauchen, ist eine schnelle einsatzfähige Truppe ein wichtiger Baustein im Hilfeleistungssystem des Freistaats", so Herrmann.  

Außerdem macht sich der bayerische Innenminister bei seiner Wehrübung ein Bild von der Arbeit der Sanitätsakademie der Bundeswehr in der Münchner Ernst-von-Bergmann-Kaserne und von der Universität der Bundeswehr in Neubiberg. In Neuburg an der Donau informiert sich Herrmann über das Taktische Luftwaffengeschwader 74, wo auch ein Eurofighter abheben wird. In seiner Heimatstadt Erlangen ist Herrmann bei einem Konzert der Bundeswehr Big Band.

Zum Abschluss der Wehrübung am Dienstag, den 17. September, besucht Herrmann die Panzerbrigade 12 in Cham, wo er sich mit Rekruten über die Ausbildung bei der Bundeswehr austauscht und sich über den Schützenpanzer "Puma" informiert. Dort ist auch ein Pressegespräch geplant, in dem der bayerische Innenminister eine Bilanz seiner Wehrübung ziehen und auf die zivilmilitärische Zusammenarbeit im Freistaat eingehen wird. Hierzu erfolgt eine gesonderte Einladung der Bundeswehr.

Herrmann sieht seine aktuelle Wehrübung wie schon bei den vergangenen Übungen in den Jahren 2014 und 2016 nicht nur als Informationsveranstaltung: „Ich bin aus voller Überzeugung Teil der Truppe. Ich möchte dabei Solidarität und Kameradschaft mit allen Reservisten der Bundeswehr demonstrieren, aber auch zeigen, dass die bayerische Staatsregierung voll hinter unserer Bundeswehr steht." Herrmann hatte 1975/76 seinen 15-monatigen Grundwehrdienst in Mellrichstadt und Hammelburg in Unterfranken geleistet. Er absolvierte die Ausbildung zum Reserveoffiziersanwärter und Fahnenjunker und durchlief in den folgenden Jahren in zahlreichen Wehrübungen bis heute die volle Reserveoffizierslaufbahn bis zum Oberstleutnant der Reserve.