Diese Seite speichert Informationen in sog. Cookies in Ihrem Browser. Mit der Nutzung erklären Sie sich damit einverstanden. Mehr Informationen und Widerruf

Einladung - 173 Kulturgüter an Zypern

München, 12.07.2013

Innenminister Joachim Herrmann und Justizministerin Dr. Beate Merk übergeben 173 Kulturgüter an Zypern Einladung an die Presse

Im Herbst 1997 und Februar 1998 stellten Kunstfahnder des Bayerischen Landeskriminalamts in München Kulturgüter im Wert von rund 30 Millionen D-Mark sicher. Sie stammten zum Teil aus Kirchen und Kapellen in Nordzypern und wurden von Dieben aus dem Land geschmuggelt. Eine zentrale Rolle spielte dabei ein in München lebender Restaurator, der weltweit einen illegalen Handel mit byzantinischen Kunstwerken betrieb. Die Kunstgegenstände wurden mit fachlicher Unterstützung der Archäologischen Staatssammlung in einem speziell gesicherten Asservatenraum im Landeskriminalamt eingelagert. Nachdem das Oberlandesgericht München im Februar dieses Jahres einen Großteil der Kulturgegenstände endgültig dem Land Zypern zugesprochen hat, können diese nun zurückgegeben werden.

Innenminister Joachim Herrmann und Justizministerin Dr. Beate Merk werden die Kulturgegenstände am

Dienstag, 16. Juli 2013 um 13.00 Uhr,
im Landeskriminalamt (Foyer),
Mailingerstraße 15 in München

an die Republik Zypern, vertreten durch Attaché Eleni Papanicolaou, übergeben. Insgesamt handelt es sich um 173 Fresken, Mosaiken und Ikonen, die zum geschützten UNESCO-Weltkulturerbe gehören. Sie werden jetzt in ihre Heimat Zypern zurückgebracht.

Für die Republik Zypern werden weiter anwesend sein Bischof Pofyrios von Neapolis, Honorarkonsul Christian Horn sowie die Direktorin des Department of Antiquities, Dr. Despo Pilides.

Bei dem Termin sind verschiedene Kulturgegenstände ausgestellt, die besichtigt, fotografiert und gefilmt werden können. Medienvertreter und Bildberichterstatter sind herzlich eingeladen.