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München, 17. Februar 2012

Pressemitteilung Nr. 53/12

Innenminister Herrmann unterstützt Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen mit 150.000 Euro Fördergeldern: "Interkommunale Zusammenarbeit zur Radverkehrsförderung ist eine großartige und vorbildliche Sache- wir wollen neue Fahrradkultur in Bayern“

Innenminister Joachim Herrmann unterstützt als Kommunalminister die interkommunale Zusammenarbeit der ''Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundlicher Kommunen'' (AGFK) nachdrücklich. "Gerade beim Radverkehr bringt es wenig, wenn jeder sein eigenes Süppchen kocht. Um den Radverkehr noch stärker zu fördern, brauchen wir gemeindeübergreifende Konzepte. Die interkommunale Zusammenarbeit zur Radverkehrsförderung ist eine großartige und vorbildliche Sache", so der Minister, der die Schirmherrschaft für die Arbeitsgemeinschaft übernommen hat und die AGFK in den ersten drei Jahren mit jeweils bis zu 50.000 Euro Fördergeldern des Freistaats unterstützen wird. Gemeinsame Projekte und die Kooperation in der Öffentlichkeitsarbeit werden der Fahrradnutzung im Alltag einen weiteren Schub geben und gleichfalls den Radtourismus fördern, meint Herrmann auch als Vorsitzender des Tourismusverbandes Franken. Im Beisein des Schirmherrn hat die AGFK heute in Erlangen ihre Gründungsversammlung abgehalten, den Vorstand gewählt und erste Beschlüsse gefasst. Im Anschluss wurde die Gründungsurkunde unterzeichnet.
Die Gründungsinitiative für die Arbeitsgemeinschaft hatte sich im vergangenen Jahr beim Zweiten Nationalen Radverkehrskongress in Nürnberg vorgestellt. Aus den 14 Initiatoren sind inzwischen 38 Mitglieder geworden. Dazu gehören Landkreise, Städte und Gemeinden aus allen Regionen Bayerns, von Aschaffenburg bis Wolfratshausen, und in allen Größenordnungen, von Röthenbach a. d. Pegnitz bis zur Landeshauptstadt München. "Ich kann allen anderen bayerischen Kommunen nur empfehlen, sich dieser Arbeitsgemeinschaft anzuschließen, hier mitzuarbeiten und eigene Ideen und Interessen einzubringen", so Herrmann. Er sprach sich dafür aus, dass Freistaat und Kommunen gemeinsam für eine neue Fahrradkultur in Bayern arbeiten sollten.

Die Mitglieder der AGFK wollen sowohl gemeinsame Radverkehrsprojekte initiieren als sich auch gegenseitig beraten und Erfahrungen austauschen. Bereits am 29. Februar bietet die Arbeitsgemeinschaft ihren Mitgliedskommunen ein erstes Seminar an. Mitarbeiter der Obersten Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern werden sich mit den Mitgliedskommunen über das Radverkehrshandbuch austauschen. In diesem Handbuch sind alle Themen rund um den Radverkehr – von der Infrastruktur bis zur Öffentlichkeitsarbeit - zusammengestellt.

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