Alkohol und Drogen
Polizeiauto mit Aufkleber
Alkohol und Drogen zählen zu den größten Problemfeldern im Straßenverkehr. Bei den Verkehrsunfällen mit Personenschaden gehört der Alkohol zu den Hauptunfallursachen (neben nicht angepasster Geschwindigkeit und Vorfahrt- und Vorrangverletzungen).
Die Verkehrsunfallstatistik der letzten Jahre zeigt, dass jeder siebte Unfalltote auf bayerischen Straßen auf Alkohol- oder Drogeneinfluss als Hauptunfallursache zurückzuführen ist. Die Unfallfolgen unter dem Einfluss von Alkohol und Drogen sind ungleich schwerer. Während die Unfälle mit Personenschaden nur 15 Prozent des Gesamtunfallaufkommens in Bayern ausmachen, liegt der Anteil der Unfälle mit Personenschaden bei den Alkohol- u. Drogenunfällen bei rund 45 Prozent.
Das Motto aller Verkehrsteilnehmer muss deshalb heißen:
Stark im Leben - Ohne Alkohol und Drogen!
Um die Verkehrsteilnehmer immer wieder auf diese Devise hinzuweisen und so den Trend "weg vom Alkohol" im Straßenverkehr zu verstärken, haben wir diesen Slogan auf einer Vielzahl von Dienstfahrzeugen der Polizei angebracht.
Dadurch soll das Bewusstein der Verkehrsteilnehmer sowie der gesamten Bevölkerung dahingehend geschärft werden, dass der Genuss von Alkohol oder gar der an sich schon strafbare Drogenkonsum in Verbindung mit dem Führen eines Fahrzeuges sozialschädliches Verhalten und beileibe kein Kavaliersdelikt darstellen.
0,0 Promille für Fahranfänger
Achtung Fahranfänger: Seit 01.08.2007 gilt für Führer von Kraftfahrzeugen auf Probe bzw. für Kfz-Führer vor Vollendung des 21. Lebensjahres die 0,0 Promille-Grenze!
Medikamente
Auch Medikamente können die Fahreignung beeinträchtigen und zum Verlust der Fahrerlaubnis führen. Fragen Sie deshalb grundsätzlich Ihren Arzt oder Apotheker nach den Auswirkungen der einzunehmenden Medikamente auf die Fahrtüchtigkeit und beachten Sie sorgfältig die Hinweise auf den Beipackzetteln.