Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille in Nürnberg

Nürnberg, 12. Juli 2013 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat heute Dr. Günther Beckstein die Kommunale Verdienstmedaille in Gold für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung verliehen. 24 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurden mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber geehrt.

Dr. Günther Beckstein (69), Hersbruck

Verleihung der Kommunalen Verdienstmedaille am 12. Juli 2013 in Nürnberg: Kommunale Verdienstmedaille in Gold für Dr. Günther Beckstein
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, Fotografin: Giulia Iannicelli

Dr. Günther Beckstein hat sich über nahezu vier Jahrzehnte hinweg als Mitglied des Bayerischen Landtags, als Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, als Innenminister und schließlich als Ministerpräsident in herausragender Weise um die Kommunen im Freistaat Bayern verdient gemacht. Er war in allen seinen Ämtern ein glaubwürdiger Verfechter der kommunalen Selbstverwaltung. Nachdrücklich hat er sich immer wieder zu der hohen Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung als einem der Grundprinzipien unserer Demokratie  bekannt und sie durch vielfältige Initiativen insbesondere als Kommunalminister dauerhaft gestärkt. Beharrlich ist Dr. Günther Beckstein für eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Staat und Kommunen eingetreten. Bei den jährlichen Verhandlungen zum kommunalen Finanzausgleich hat er sich stets als verlässlicher  und erfolgreicher Anwalt der Kommunen erwiesen. Auch bei schwierigster Ausgangslage ist es dank seines Verhandlungsgeschicks gelungen, einvernehmliche Ergebnisse mit den kommunalen Spitzenverbänden zu erzielen. Das Konnexitätsprinzip, das während der Amtszeit von Dr. Beckstein in der Bayerischen Verfassung verankert wurde, stärkt ebenfalls die kommunale Selbstverwaltung und verdeutlicht die enge Partnerschaft zwischen dem Freistaat Bayern und den bayerischen Kommunen. Es schützt die Kommunen vor der entschädigungslosen Übertragung neuer Aufgaben durch den Staat und garantiert ihnen damit ihre Finanzhoheit. Mit der Einführung eines neuen kommunalen Unternehmensrechts, mit dem die unternehmerischen Betätigungsmöglichkeiten der Kommunen auf eine sichere gesetzliche Grundlage gestellt wurden, hat Bayern unter seiner Verantwortung als Kommunalminister bundesweit eine Vorreiterrolle übernommen. Gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in ganz Bayern zu schaffen und den ländlichen Raum für die Zukunft zu stärken, war stets ein Schwerpunkt seiner Amtszeit. Dr. Günther Beckstein hat seine Ämter mit großem persönlichen Einsatz und hoher Sachkunde ausgeübt. Für die kommunalen Interessen ist er stets offen und konstruktiv eingetreten. Mit der ihm eigenen Bescheidenheit hat er all seine Ämter persönlich geprägt und genießt quer durch die Gesellschaft hohes Ansehen.

Richard Bartsch (53), Bezirk Mittefranken

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Richard Bartsch
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Seit zehn Jahren übt Richard Bartsch erfolgreich das Amt des Präsidenten des Bezirkstags Mittelfranken aus. Als profunder Kenner der Sozialpolitik erfüllt er die mit diesem Amt verbundenen Aufgaben und Pflichten mit großer Kompetenz. Zudem verfügt er über eine langjährige kommunalpolitische Erfahrung als Mitglied des Marktgemeinderats Roßtal, als Mitglied des Kreistags Fürth sowie als Mitglied des Bezirkstags Mittelfranken. Zusammen mit seinem Amt als Bezirkstagspräsident hat Richard Bartsch wichtige sozialgesellschaftliche Funktionen übernommen. Besondere Verantwortung trägt er als Vorsitzender des Verwaltungsrats des Kommunalunternehmens „Bezirkskliniken Mittelfranken“, das heute knapp 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Ferner obliegt ihm der Vorsitz im Verwaltungsrat des Bildungszentrums für Blinde und Sehbehinderte in Nürnberg, das über 800 sehgeschädigte Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unterrichtet und betreut. Neben der Erfüllung des sozialen Auftrags des Bezirks Mittelfranken fördert Richard Bartsch intensiv den Ausbau der Beziehungen zur Region Limousin in Frankreich und zur Woiwodschaft Pommern in Polen und leistet damit einen wichtigen Beitrag für eine bessere Völkerverständigung. Als Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Geriatrie Bayern setzt sich Bezirkstagspräsident Bartsch engagiert für eine bessere Verankerung der Altersmedizin in der Gesundheitslandschaft ein. Verantwortungsvoll vertritt Richard Bartsch den Bezirk Mittelfranken beim Verband der Bayerischen Bezirke als Fraktionssprecher und als Mitglied in der Verbandsversammlung, im Hauptausschuss und im Landespflegeausschuss. Für die Interessen aller bayerischen Bezirke engagiert er sich im Krankenhausplanungsausschuss des Freistaats Bayern. Richard Bartsch ist ein leidenschaftlicher Streiter für die sozialen Belange unserer Gesellschaft.

Heinz Donhauser (62), Amberg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Heinz Donhauser
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Heinz Donhauser bringt sich seit fast dreißig Jahren konstruktiv in die Arbeit des Stadtrats Amberg ein. Das Wohl der Stadt Amberg und ihrer Bürgerinnen und Bürger hat für ihn oberste Priorität. Als ehemaliger Oberstudienrat ist für ihn der Bildungsbereich ein zentrales Thema seines kommunalpolitischen Wirkens. Maßgeblich hat er sich für die erforderlichen Schulsanierungen, die Ansiedlung einer Berufsfachschule sowie die Erweiterung der Hochschule Amberg-Weiden um den Studiengang „Patentingenieurwesen“ eingesetzt. Erfolgreich engagierte er sich für den Erhalt des Staatlichen Bauamts und der Provinzialbibliothek am Ort. Dank seiner Initiative hat das Finanzamt Amberg eine erweiterte örtliche Zuständigkeit für die Festsetzung und Erhebung der Erbschafts- und Schenkungssteuer erhalten. Eine Herzensangelegenheit ist ihm der Denkmalschutz. Hier setzte er sich nachdrücklich für die notwendigen Zuschüsse ein, ohne die die Sanierung der Martinskirche und des Klosters auf dem Mariahilfberg nicht möglich gewesen wäre. Als langjähriger erster Vorsitzender des Vereins Elternschule Amberg war er Initiator des Modellprojekts „Familien helfen Familien“. Dank seiner Unterstützung konnte sich die Elternschule von einem Haus für Familien zu einer offenen Begegnungsstätte für alle, dem sog. Mehrgenerationenhaus, weiter entwickeln. Seit mehr als zwei Jahrzehnten vertritt Heinz Donhauser kompetent und engagiert die kommunalen Interessen im Bayerischen Landtag. Als Mitglied im Ausschuss für Bildung, Jugend und Sport ist ihm die Förderung junger Menschen ein besonderes Anliegen.

Rudolf Eberwein (73), Regensburg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Rudolf Eberwein
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Rudolf Eberwein vertritt seit fast dreißig Jahren als Mitglied des Stadtrats Regensburg die Interessen seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger tatkräftig und kompetent. Stadtplanung, Verkehr und Sport sind zentrale Themen seiner engagierten Arbeit. Als verkehrspolitischer Sprecher seiner Fraktion hat er sich insbesondere für die Realisierung eines verkehrspolitischen Konzepts in der Stadt Regensburg eingesetzt. Das Regensburger Parkleitsystem ist hier ebenso zu nennen wie die Einhausung der Westumgehung, die den Verkehrslärm der Stadtautobahn deutlich reduziert und die unmittelbaren Anwohner spürbar entlastet hat. Der Radverkehr war ihm ein weiteres wichtiges Anliegen. Als Mitglied in der Arbeitsgruppe Radverkehr hat er zahlreiche Vorschläge zur Verbesserung der Situation für Radfahrer miterarbeitet, um die Attraktivität der Stadt für den Radverkehr zu erhöhen; aufgrund seiner langjährigen Berufserfahrung als Polizeibeamter war er für die Arbeitsgruppe ein wichtiger Impulsgeber. Über Jahre hinweg hat sich Rudolf Eberwein mit Nachdruck für den Neubau eines Feuerwehrgerätehauses im Regensburger Stadtteil Wutzlhofen eingesetzt. Dank seiner Unterstützung konnte das neue Gerätehaus schließlich im Jahr 2004 eingeweiht werden. Über sein kommunalpolitisches Wirken hinaus stellt sich Rudolf Eberwein seiner sozialen Verantwortung in einem Förderverein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den Fortbestand der ambulanten Krankenpflegestation zweier Regensburger Pfarreien zu sichern.

Rupert Faltermeier (79), Dietfurt a.d.Altmühl

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Rupert Faltermeier
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Rupert Faltermeier hat die Gemeinde Dietfurt in seiner 19-jährigen Amtszeit als erster Bürgermeister entscheidend geprägt. Zahlreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur wie zum Beispiel die Sanierung der Altstadt, der Bau einer Kläranlage und der Neubau des Bauhofs sowie Maßnahmen zur Fremdenverkehrs- und Wirtschaftsförderung hat Rupert Faltermeier auf den Weg gebracht. Besondere Erwähnung verdient der Bau der heutigen Mittelschule in Dietfurt mit angeschlossener Turnhalle. Bürgermeister Faltermeier war besonders gefordert im Planfeststellungsverfahren für den Bau des Main-Donau-Kanals im Bereich der Stadt Dietfurt wegen der damit verbundenen Auswirkungen auf die städtischen Planungen. Heute verfügt Dietfurt über einen prosperierenden Hafen mit einem erheblichen Umschlag an Gütern aus dem landwirtschaftlichen Sektor. Die Arbeit des Kreistags Neumarkt unterstützt Rupert Faltermeier seit 41 Jahren konstruktiv und pflichtbewusst. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender und als Mitglied im Kreisausschuss hat er besondere  Verantwortung für die Belange des Landkreises getragen. In den vergangenen vier Jahrzehnten wurden wichtige zukunftsweisende Entscheidungen getroffen, wie etwa die Weiterentwicklung des Klinikums Neumarkt oder die Einführung einer geordneten Abfallbeseitigung. Auch die Bildungspolitik und insbesondere die Modernisierung der Schullandschaft waren für  seine Arbeit im Kreistag ein zentrales Thema, für das er sich als Fraktionsvorsitzender maßgeblich eingesetzt hat.

Franz Fink (76), Stadt Tirschenreuth

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Franz Fink
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Franz Fink leistet seit Jahrzehnten mit seinem kommunalpolitischen Engagement einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl. Bereits 1972 wurde er sowohl in den Stadtrat als auch in den Kreistag Tirschenreuth gewählt. Von 1990 bis 2002 stand er als erster Bürgermeister an der Spitze der Stadt Tirschenreuth. Dabei setzte er sich stets mit Nachdruck für die Interessen seiner Stadt ein. Insbesondere die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen war ihm ein vordringliches Anliegen. Großflächige Gewerbe- und Industriegebiete wurden erschlossen, um die Neuansiedlung von Betrieben zu fördern. Maßgeblich setzte er sich dafür ein, entsprechende Voraussetzungen für den damals dringend notwendigen Wohnungsbau zu schaffen. Besonders wichtig war es ihm, die Rahmenbedingungen für eine bürgerfreundliche Stadtverwaltung herzustellen. Dem Kreistag Tirschenreuth gehört Franz Fink seit 41 Jahren ununterbrochen an und ist dessen dienstältestes Mitglied. Engagiert hat er sich in die Entscheidungen zur Wirtschaftsförderung, zu Schule, Bildung und  Naturschutz  eingebracht. Ein großes Anliegen waren ihm die Belange der Krankenhäuser, die er als Mitglied im Krankenhausausschuss ebenso überzeugend vertrat wie als Mitglied des Aufsichtsrats der gemeinnützigen Krankenhaus-Gesellschaft des Landkreises. Franz Fink hat mit seinem Sachverstand und seiner Erfahrung stets konstruktiv zur Meinungsbildung im Kreistag beigetragen und die Entwicklung des Landkreises Tirschenreuth verantwortungsvoll mitgestaltet.

Walter Graumann (73), Stadt Mellrichstadt

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Walter Graumann
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Walter Graumann hat sich mit seinem mehr als vier Jahrzehnte währenden ehrenamtlichen Engagement als Mitglied des Stadtrats Mellrichstadt sowie als Mitglied des Kreistags Rhön-Grabfeld besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung erworben. Lange Jahre führte er den Fraktionsvorsitz seiner Partei im Stadtrat und gestaltete die Entwicklung der Stadt an verantwortlicher Stelle mit. Als dienstältester Stadtrat war er stets bereit, zusätzliche Aufgaben, insbesondere in Vertretung des ersten und zweiten Bürgermeisters zu übernehmen. Bei den zahlreichen Projekten, die in den vergangenen vierzig Jahren in Mellrichstadt angestoßen und verwirklicht wurden, hat er sich immer als zuverlässiger Verwalter der öffentlichen Belange erwiesen. Die Schul- und Bildungspolitik war für ihn als ehemaligem Lehrer ein zentrales Thema. Nachdrücklich hat er den Neubau der Hauptschule und die Sanierung bestehender Schulen in Mellrichstadt unterstützt. Auch im Kreistag Rhön-Grabfeld hat das Wirken von Walter Graumann große Wertschätzung erfahren. In seiner Zeit als Kreisrat hat Walter Graumann eine Vielzahl wichtiger Investitionsmaßnahmen mitgetragen. Als Mitglied im Krankenhausausschuss hat er sich insbesondere für die Sanierung und Erweiterung der Kreisklinik eingesetzt. Außerordentlichen Einsatz zeigte Walter Graumann nach der Öffnung der innerdeutschen Grenze, als der Grenzlandkreis Rhön-Grabfeld vor hohen organisatorischen und logistischen Herausforderungen stand.

Hans Hiermaier (69), Stadt Weiden

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Hans Hiermaier
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Hans Hiermaier hat sein kommunalpolitisches Wirken zunächst als Mitglied des Gemeinderats der ehemaligen Gemeinde Rothenstadt begonnen. Nach der Gebietsreform hat er sein Engagement als Mitglied des Stadtrats Weiden fortgeführt. Mit seiner verantwortungsvollen Arbeit in den vergangenen 35 Jahren hat sich Hans Hiermaier in besonderem Maße für die positive Entwicklung der Stadt Weiden eingesetzt und diese mitgeprägt. Er hat viele für die Stadt bedeutende Entscheidungen mit zum Teil hohen Investitionen mitgetragen. Der Bau der Thermenwelt und des Eisstadions sind hier ebenso zu nennen wie der Bau des Neuen Rathauses. Als begeistertem Sportler ist ihm die Sportförderung ein Herzensanliegen, für die er sich im Stadtrat stets als verlässlicher Ansprechpartner erweist. Im Stadtverband für Leibesübungen, dem Dachverband aller Sportvereine der Stadt Weiden, engagiert er sich seit über dreißig Jahren und kommuniziert die Interessen der Vereine nachdrücklich im Stadtrat. Besondere Verantwortung trägt Hans Hiermaier auch als Verbindungsstadtrat zu den Marktkaufleuten sowie als Aufsichtsrat bei der Stadtbau Gesellschaft. Die Belange des Ortsteils Rothenstadt waren ihm während seiner gesamten Stadtratszeit immer besonders wichtig.

Joseph Karl (63), Gemeinde Nittendorf

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Joseph Karl
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Seit mehr als vier Jahrzehnten engagiert sich Joseph Karl auf Gemeinde- und Kreisebene überzeugend für die Belange der kommunalen Selbstverwaltung. Bereits im Alter von 22 Jahren hat er sich als Mitglied des Gemeinderats Nittendorf in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und kommunalpolitische Verantwortung übernommen. Dreißig Jahre lang hat er sich überaus erfolgreich für die Gemeinde Nittendorf eingebracht. Das Amt des zweiten Bürgermeisters hat er verlässlich und kompetent wahrgenommen. In dieser Funktion hat er sich insbesondere für den Kanalbau und den Bau von Schulen und Kindergärten eingesetzt. Für die Interessen der Feuerwehr ist er stets mit Nachdruck eingetreten. Dem Kreistag Regensburg gehört Joseph Karl seit 35 Jahren an; 18 Jahre war er Mitglied im Kreisausschuss. Er hat bei vielen für die Zukunft des Landkreises wichtigen Entscheidungen verantwortungsvoll mitgewirkt. Besonderes Engagement erfordert seine Aufgabe als Leiter der Arbeitsgruppe „Gesellschaftlicher Konsens“ der Themenreihe „Landkreis 2020“. In dieser Funktion hat sich Joseph Karl unter anderem mit der Förderung des Ehrenamts beschäftigt. Mit der erst kürzlich erfolgten Einführung der Ehrenamtskarte für die Stadt und den Landkreis Regensburg konnte hier bereits ein erster Erfolg erzielt werden. Aufgrund seines außerordentlichen Einsatzes und seiner langjährigen Erfahrungen genießt Joseph Karl hohes Ansehen im Kreistag.

Franz Kick (76), Stadt Sulzbach-Rosenberg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an  Franz Kick
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Franz Kick kann auf ein vorbildliches ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik auf Stadt- und Kreisebene zurückblicken. Seit 41 Jahren gehört er dem Stadtrat Sulzbach-Rosenberg an. Von 1992 bis 2002 trug er als dritter Bürgermeister Verantwortung für die Belange der Stadt. Durch seine tatkräftige und überaus sachkundige Mitarbeit in den verschiedenen Ausschüssen des Stadtrats hat er wesentlich zur Weiterentwicklung der Stadt Sulzbach-Rosenberg beigetragen und sich große öffentliche Anerkennung erworben. In seiner Mandatszeit wurden viele Maßnahmen umgesetzt, die die kommunale Infrastruktur deutlich verbessert haben. Franz Kick hat sich insbesondere für den Ausbau der Schullandschaft, für das Friedhofswesen und für die Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur eingesetzt. Die Verkehrsentlastung des Ortskerns von Rosenberg und der Altstadt von Sulzbach sind ihm wichtige Anliegen. Erfolgreich hat er sich auch für den Bau der Verbindungsstraße AS 35 neu engagiert. 24 Jahre lang hat Franz Kick auch die Belange des Landkreises Amberg-Sulzbach nachdrücklich vertreten. Ein Schwerpunkt seines Wirkens als Mitglied des Kreistags war die Förderung der wirtschaftlichen Entwicklung des Landkreises durch die Schaffung und den Erhalt von Arbeitsplätzen. Im Umwelt- und Energieausschuss hat er sich besonders für den Auf- und Ausbau der Wertstoffhöfe in den Kommunen des Landkreises eingesetzt.

Fritz Körber (73), Gemeinde Schwaig b.Nürnberg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Fritz Körber
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Fritz Körber engagiert sich bereits seit über 40 Jahren auf Gemeinde- und Bezirksebene vorbildlich für die Belange der kommunalen Selbstverwaltung. Mit der Wahl in den Gemeinderat der ehemaligen Gemeinde Behringersdorf begann sein Weg in die Kommunalpolitik. Nach der Gemeindegebietsreform wirkte er tatkräftig und kompetent als Mitglied des Gemeinderats Schwaig b.Nürnberg, wo er schließlich von 2000 bis 2006 als erster Bürgermeister erfolgreich die Geschicke der Gemeinde gelenkt hat. Große Wertschätzung genießt Fritz Körber als Mitglied des Bezirkstags Mittelfranken. Seit über drei Jahrzehnten engagiert er sich in außerordentlicher Weise für die Belange des Bezirks Mittelfranken. Verantwortungsbewusst und gewissenhaft hat er neun Jahre lang die Stellvertretung des Bezirkstagspräsidenten übernommen. Große Anerkennung verdient seine Tätigkeit als Mitglied im Sozialausschuss, dessen Vorsitz er über viele Jahre hinweg in Vertretung des Bezirkstagspräsidenten führte. Im Sozialausschuss hat er sich insbesondere für die Verbesserung des Pflegeschlüssels eingesetzt. Den partnerschaftlichen Beziehungen des Bezirks Mittelfranken zur Region Limousin in Frankreich und zur Woiwodschaft Pommern in Polen widmet er sich als Beauftragter der Regionalpartnerschaften mit großem persönlichen Engagement. Die Aussöhnung mit Frankreich liegt ihm dabei besonders am Herzen. Verantwortung trägt er darüberhinaus in der Verbandsversammlung der bayerischen Bezirke als Mitglied im Fachausschuss für Soziales. Von 1998 bis 2011 übte er dort das Amt des zweiten Vizepräsidenten aus. Fritz Körber zeichnet sich sowohl in allen seinen Ämtern als auch im privaten Bereich durch sein außergewöhnliches Engagement im sozialen Bereich aus.

Josef Langhans (66), Gemeinde Simmelsdorf

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Josef Langhans
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Bei der Kommunalwahl 1972 wurde Josef Langhans als 25-Jähriger in den Gemeinderat der neu entstandenen Gemeinde Simmelsdorf gewählt. Von 1972 bis 1990 übte er das Amt des zweiten Bürgermeisters aus. Die mit dieser Aufgabe verbundenen Verpflichtungen erfüllte er stets vorbildlich. Seit 41 Jahren führt er den Fraktionsvorsitz im Gemeinderat. In den vielen Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens hat er sich in allen seinen Funktionen mit großem persönlichen Engagement nachdrücklich für die erfolgreiche Entwicklung der Gemeinde Simmelsdorf eingesetzt. Maßgeblich hat er dazu beigetragen, die sieben ehemals selbständigen Gemeinden, aus denen das heutige Simmelsdorf entstanden ist, zu einer Einheit zusammenzuführen. Sein kaufmännischer Sachverstand ist der Gemeinde insbesondere bei der Beratung und der Beschlussfassung über finanzielle Großprojekte wie die Erneuerung der Wasserversorgung und die Durchführung der Kanalisation zu Gute gekommen. Josef Langhans genießt parteiübergreifend hohes Ansehen und seine Stimme hat Gewicht. Aufgrund seines enormen Einsatzes für die Gemeinde ist er in allen Schichten der Bevölkerung gleichermaßen anerkannt. Insbesondere versteht er es, auch die jüngere Generation anzusprechen und mitzunehmen. Aufgrund seines unermüdlichen Einsatzes für den örtlichen Fußballclub dient er auch jungen Menschen als Vorbild und Integrationsfigur.

Harald Leitherer (60), Landkreis Schweinfurt

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Harald Leitherer
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Harald Leitherer hat sich mehr als drei Jahrzehnte verantwortungsvoll in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung gestellt. Als Mitglied des Gemeinderats Schwebheim, als Mitglied des Kreistags Schweinfurt und insbesondere als Landrat des Landkreises Schweinfurt hatte Harald Leitherer maßgeblichen Anteil an der zukunftsorientierten Entwicklung der Region in den vergangenen dreißig Jahren. 1978 wurde Harald Leitherer in den Kreistag Schweinfurt gewählt. 18 Jahre stand er an der Spitze des Landkreises Schweinfurt. Als Landrat hat er sich mit außerordentlichem Engagement für die Interessen des Landkreises eingesetzt und Beachtliches bewirkt. Die Bereiche Umwelt und Energie, Schule und Bildung sowie der Ausbau der Verkehrsinfrastruktur waren zentrale Bereiche seines kommunalpolitischen Wirkens. Die Zusammenarbeit zwischen der Stadt und dem Landkreis Schweinfurt war Harald Leitherer ein ebenfalls wichtiges Anliegen. Die Fusion der Kreissparkasse mit der Städtischen Sparkasse Schweinfurt ist hier ebenso als Erfolg anzuführen wie der Zusammenschluss im gemeinsamen Tourismus-Zweckverband. Ein großes Verdienst von Harald Leitherer ist die von ihm angestoßene und umgesetzte Verwaltungsreform. Die Neuorganisation der Verwaltungsstrukturen führte zu einer effizienteren Aufgabenerledigung und größerer Bürgerfreundlichkeit. Über seinen Auftrag als Landrat hinaus hat sich Harald Leitherer für den Landkreis Schweinfurt und seine Bürgerinnen und Bürger auch in der Verbands- und Vereinsarbeit verantwortungsvoll engagiert, so zum Beispiel im Bayerischen Landkreistag.

Günter Litzlfelder (75), Gemeinde Stegaurach

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Günter Litzlfelder
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Günter Litzlfelder kann auf ein kommunalpolitisches Wirken von mehr als vierzig Jahren zurückblicken. In dieser langen Zeit hat er sich verlässlich für das Gemeinwohl engagiert. Insbesondere in seiner Funktion als zweiter und dritter Bürgermeister der Gemeinde Stegaurach hat er bei vielen wichtigen Entscheidungen verantwortungsvoll mitgewirkt. Mit großem persönlichen Einsatz führt Günter Litzlfelder den Vorsitz im Agenda 21-Beirat der Gemeinde, den er seit 1996 innehat. Er hat den Umwelttag der Gemeinde Stegaurach ins Leben gerufen und organisiert immer wieder interessante Sachvorträge sowie naturkundliche Exkursionen in die heimische Umgebung. Er koordiniert und betreut darüber hinaus das soziale Engagement des Agenda 21-Beirats für die Afrikahilfe in Uganda. Die Belange des Stegauracher Ortsteils Mühlendorf liegen ihm besonders am Herzen. Von 1972 bis zur Eingemeindung Mühlendorfs im Jahr 1978 bekleidete Günter Litzlfelder das Amt des zweiten Bürgermeisters von Mühlendorf. 34 Jahre lang brachte er sich tatkräftig als Vorsitzender des Ortskulturrings Mühlendorf ein, einem Zusammenschluss aus zwölf Vereinen und Gruppierungen.  Außerordentliches Engagement zeigte Günter Litzlfelder im vergangenen Jahr bei der Organisation der Feierlichkeiten zum 1.200-jährigen Jubiläum der Gemeinde Stegaurach.

Josef Melch (70), Stadt Weiden

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Josef Melch
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Josef Melch stellt sich seit 41 Jahren mit großem Engagement in den Dienst der kommunalen Selbstverwaltung. Sechs Jahre lang hat er sich als zweiter Bürgermeister der Gemeinde Rothenstadt für die Belange der ehemals selbstständigen Gemeinde eingesetzt. Seit 35 Jahren trägt er als Mitglied des Stadtrats Weiden Verantwortung. In dieser langen Zeit hat er sich auch als Fraktionsvorsitzender seiner Partei an den für die Entwicklung der Stadt maßgeblichen Entscheidungsprozessen stets konstruktiv beteiligt. Der Bau der Thermenwelt und des Eisstadions sowie der Bau des Neuen Rathauses sind hier als wichtigste Projekte zu anzuführen. Seit vielen Jahren ist Josef Melch Mitglied im Bau- und Planungsausschuss der Stadt Weiden. Als dessen Sprecher hat er sich stets außerordentlich dafür eingesetzt, die an den Ausschuss herangetragenen Probleme zu lösen. Besondere Verantwortung trägt Josef Melch als Verbindungsstadtrat zur Freiwilligen Feuerwehr Weiden sowie als Aufsichtsrat bei der Stadtbau Gesellschaft und als Verbandsrat der Sparkasse Oberpfalz Nord. Sein besonderes Augenmerk gilt auch heute noch dem Ortsteil Rothenstadt und seinen Bürgerinnen und Bürgern.

Hartmut Nordhaus (68), Stadt Gefrees

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Hartmut Nordhaus
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Hartmut Nordhaus gehört seit 41 Jahren dem Stadtrat Gefrees an. Mit großem persönlichen Engagement setzt er sich für die städtischen Belange und die Interessen der Bevölkerung ein. Seit elf Jahren trägt er als zweiter Bürgermeister Verantwortung. Gewissenhaft und zuverlässig widmet er sich den mit diesem Amt verbundenen Aufgaben. In die Arbeit des Stadtrats bringt er sich sachkundig und konstruktiv ein. Dabei ist es ihm ein wichtiges Anliegen, dass sich die Stadt zukunftsorientiert weiterentwickelt. In den über vier Jahrzehnten seines kommunalpolitischen Wirkens  hat er hohe Investitionen in die Infrastruktur mit getragen. Die Modernisierung der Wasserversorgungsanlagen ist hier ebenso zu nennen wie der Neubau der im vergangenen Jahr eingeweihten Kindertagesstätte. Die gelungene Generalsanierung des Künneth-Palais, eines von der Stadt erworbenem denkmalgeschützten Privathauses, das heute in vielfältiger Weise öffentlich genutzt wird, hat er wohlwollend begleitet. Auch die Freiwillige Feuerwehr Gefrees kann sich seiner Unterstützung stets sicher sein. Als Seniorenbeauftragter der Stadt kümmert er sich seit vielen Jahren intensiv um die Belange der älteren Mitbürgerinnen und Mitbürger. Dem sozialen Auftrag hat sich Hartmut Nordhaus auch über sein kommunales Mandat hinaus verpflichtet. Als Vorsitzender des Ortsverbands der Arbeiterwohlfahrt leistet er wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft. Als Mitglied des Kirchenvorstands versteht er es, die Zusammenarbeit zwischen der Kommune und der Kirchengemeinde zu fördern.

Peter Patalong (73), Gemeinde Rottendorf

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Peter Patalong
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Peter Patalong ist seit 1972 Mitglied des Gemeinderats Rottendorf. Seit 29 Jahren gestaltet er die Gemeindepolitik als zweiter Bürgermeister an verantwortlicher Stelle mit. Sein Wirken als Mitglied des Gemeinderats, als Fraktionsvorsitzender und als zweiter Bürgermeister ist vorbildlich. Er ist angesehen, weil er sich in außerordentlicher Weise für die gemeindlichen Belange und das Wohl aller Bürgerinnen und Bürger geradlinig und zuverlässig einsetzt. Während seiner Mandatszeit mussten viele für die Gemeinde zukunftsweisende, weitreichende  Entscheidungen getroffen werden, die mit hohen Investitionen verbunden waren. Es ist ein großes Verdienst von Herrn Patalong, dass er bei der Abwägung des Für und Wider solcher Investitionen im Hinblick auf eine solide Finanzpolitik auch immer auf mögliche Folgekosten verwiesen hat. Für die Verlängerung der Bahnunterführung vom Bahnhof Rottendorf ins Gewerbegebiet hat sich Peter Patalong hartnäckig über Jahrzehnte hinweg mit Nachdruck eingesetzt. Nach der ersten Antragstellung im Jahr 1978 konnte das Projekt 2012 fertig gestellt und in Betrieb genommen werden. In den vielen Jahren seines kommunalpolitischen Schaffens hat sich Peter Patalong mit beispielhaftem Engagement für das Wohl seiner Heimatgemeinde eingesetzt und deren Entwicklung entscheidend mitgeprägt.

Georg Petz (72), Gemeinde Waigolshausen

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Georg Petz
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Georg Petz engagiert sich seit 1972 in der Kommunalpolitik, zunächst als Mitglied des Gemeinderats der ehemaligen Gemeinde Hergolshausen und seit der Gebietsreform als Mitglied des Gemeinderats Waigolshausen. Das Amt des zweiten Bürgermeisters übte er von 1996 bis 2002 aus. In den vielen Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens hat er sich tatkräftig in den Dienst der Gemeinschaft gestellt und bei vielen für die Gemeindeentwicklung wichtigen Projekten mitgewirkt. Der Bau des Freizeitzentrums, die Erneuerung der Grundschule Waigolshausen und die energetische Sanierung des Rathauses sind nur einige der Maßnahmen, die Georg Petz in den vergangenen Jahren kommunalpolitisch begleitet und mitgetragen hat. Seine besondere Aufmerksamkeit galt stets dem Ortsteil Hergolshausen. Hier hat er sich nachdrücklich für den Neubau des Kindergartens und dessen Fortbestand engagiert. Auch die Renovierung der alten Schule war ihm ein wichtiges Anliegen, um den örtlichen Vereinen geeignete Räumlichkeiten zur Verfügung stellen zu können. Georg Petz hat darüber hinaus in einem Heimatbuch die Ortschronik von Hergolshausen zusammengefasst. Von 1996 bis 2008 war Georg Petz Mitglied des Kreistags Schweinfurt. Hier engagierte er sich im Sozialhilfeausschuss. Die Interessen der älteren Menschen hat er im Verwaltungsrat des Kreisseniorenheims Werneck vertreten. Seit Februar dieses Jahres hat er als Nachrücker erneut die Arbeit im Kreistag aufgenommen.

Frank Rebhan (53), Stadt Neustadt b.Coburg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Frank Rebhan
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Als Oberbürgermeister der Stadt Neustadt bei Coburg leistet Frank Rebhan seit 18 Jahren vorbildliche Arbeit. Mit Kompetenz und Weitblick hat er die positive Entwicklung der Stadt gefördert. Dank seiner vorausschauenden Stadtpolitik ist es Oberbürgermeister Rebhan gelungen, den städtischen Haushalt nach dem Einbruch der Gewerbesteuereinnahmen von über 80 Prozent zu konsolidieren und die Situation auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Ein familienfreundliches Klima in der Stadt zu schaffen, hat für ihn hohe Priorität. Um die Voraussetzungen für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu gewährleisten, wurde in die Bereitstellung zahlreicher Kinderbetreuungsplätze investiert. Zudem wurde ein Familienzentrum eingerichtet, das Hilfeleistungen für Probleme im Alltag anbietet. Hervorzuheben ist der vorbildliche Ausbau des ÖPNV. Die Stadt Neustadt verfügt heute über ein nahezu flächendeckendes Busliniennetz mit integrierter Schülerbeförderung. Mit großem Engagement hat sich Oberbürgermeister Rebhan für den Aufbau einer leistungsfähigen Stadtverwaltung eingesetzt. Durch die Straffung und Vereinfachung von Verwaltungsabläufen und durch Delegation von Verantwortung in die Verwaltung konnte die Effizienz des Verwaltungshandelns gesteigert werden. Mit der Einrichtung der Infothek im Rathaus als zentraler Anlaufstelle ist es gelungen, das Dienstleistungsangebot der Stadtverwaltung für die Bürgerinnen und Bürger weiter zu verbessern. Ein besonderes Anliegen war ihm die Durchführung der Maßnahmen zur Hochwasserfreilegung in der Innenstadt, die im vergangenen Jahr erfolgreich abgeschlossen wurden. Es ist maßgeblich das Verdienst von Oberbürgermeister Rebhan, dass sich die Stadt Neustadt heute als wirtschaftlich florierendes, attraktives und lebenswertes Gemeinwesen für Jung und Alt präsentiert. Für die Region setzt er sich verantwortungsvoll auf Kreis- und Bezirksebene ein. Als Mitglied im Kreisausschuss und als Fraktionsvorsitzender hat seine Stimme im Kreistag Coburg besonderes Gewicht.

Uta Siegle (68), Stadt Marktredwitz

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Uta Siegle
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Seit dreißig Jahren ist Frau Uta Siegle Mitglied des Stadtrats Marktredwitz. Von 2002 bis 2008 übte sie das Amt der zweiten Bürgermeisterin aus. Sie hat sich in vielfältiger Weise neben Familie und Beruf uneigennützig engagiert und damit einen wichtigen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet. Ihr Wirken im Stadtrat als Referentin für Bauverwaltung und technische Betriebe, als Hochbaureferentin oder als Referentin für Schulen und Kindergärten macht das breitgefächerte kommunalpolitische Interesse von Frau Uta Siegle deutlich. Als Referentin für Fremdenverkehr und Naherholung setzt sie sich mit Kreativität und Herzblut für eine Steigerung des Tourismus in der Stadt Marktredwitz und der gesamten Region ein. Tatkräftig hat sie die Vorbereitung und die Durchführung der ersten grenzüberschreitenden Landesgartenschau 2006 in den Städten Marktredwitz und Cheb unterstützt und auf diese Weise den Austausch mit dem Nachbarstaat Tschechien gefördert. Ihr besonderer Einsatz galt der Bewältigung des Altlastenfalls um die Chemische Fabrik Marktredwitz, auf deren Gelände ein attraktives Einkaufszentrum entstanden ist. Über ihr kommunalpolitisches Wirken hinaus war sich  Uta Siegle auch immer ihrer sozialgesellschaftlichen Verantwortung bewusst. Aufgrund ihrer beruflichen Qualifikation engagierte sie sich insbesondere im Bereich der Gesundheitsvor- und Nachsorge, wie etwa als Gründungsmitglied der Kreisvereinigung der Lebenshilfe oder als Initiatorin einer Krebsselbsthilfegruppe. Auch als Mitglied des Kreistags Wunsiedel liegen Frau Siegle soziale Themen sowie der Bereich der Torismus- und Wirtschaftsförderung besonders am Herzen. Vorbildlich engagiert sie sich in den Ausschüssen des Kreistags für das Schulwesen, für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr sowie im Ausschuss für soziale Angelegenheiten.

Dieter Spörl (72), Stadt Amberg

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Dieter Spörl
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Seit über vierzig Jahren nimmt Herr Dieter Spörl sein Mandat als eines der dienstältesten Mitglieder des Stadtrats Amberg äußerst engagiert wahr. Insbesondere seine Mitarbeit im Bauausschuss seit 35 Jahren verdient große Anerkennung. In dieser langen Zeit wurde eine Vielzahl städtischer Baumaßnahmen geplant und verwirklicht, die die Stadt Amberg wesentlich geprägt und aufgewertet haben. Die Verbesserung des Radverkehrsnetzes in und um die Stadt Amberg ist Dieter Spörl ein ganz besonderes Anliegen, für das er sich mit Nachdruck immer wieder einsetzt. Als Vertreter seiner Fraktion nimmt er bei den städtischen Ausschreibungen für Architektenwettbewerbe als sachverständiger Berater teil und wirkt in den Preisgerichtssitzungen an der Entscheidung über die Preisvergabe mit. Diese Aufgabe übt er mit größter Sorgfalt, Fingerspitzengefühl und hoher Sachkenntnis aus. Darüber hinaus ist sein außerordentliches Engagement als Mitglied des Aufsichtsrats der städtischen Wirtschaftsförderungsgesellschaft zu erwähnen. Dieter Spörl hat von Anfang an die Geschicke der Gesellschaft mit Kompetenz und Umsicht begleitet und ist an der erfolgreichen Entwicklung dieses städtischen Tochterunternehmens maßgeblich beteiligt. Er hat als Aufsichtsrat alle Maßnahmen und Projekte zur Optimierung des Wirtschaftsstandorts Amberg und der damit verbundenen Stadtentwicklung unterstützt und gefördert. Dieter Spörl versteht sein kommunales Mandat als Auftrag und Verpflichtung. Seine konstruktive Mitarbeit im Stadtrat, in den Ausschüssen und in der Fraktion ist von großem Sachverstand geprägt. Für die Bürgerinnen und Bürger ist er stets ein vertrauensvoller Ansprechpartner.

Franz Stumpf (62), Stadt Forchheim

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Franz Stumpf
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Oberbürgermeister Franz Stumpf vertritt engagiert und kompetent die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung auf Stadt-, Landkreis- und Bezirksebene. Seit 23 Jahren steht Franz Stumpf an der Spitze der Stadt Forchheim. In dieser Zeit hat er zahlreiche Projekte angestoßen und vorangebracht. Dank seines Engagements ist Forchheim heute eine wirtschaftlich pulsierende Kommune. Mit Nachdruck hat er sich für die Ansiedlung von Firmen aus den Bereichen Logistik und Medizintechnik eingesetzt, sodass mehrere tausend Arbeitsplätze in Forchheim geschaffen werden konnten. Um den Wirtschaftsstandort Forchheim zukunftsorientiert weiterzuentwickeln, hat er sich zuletzt erfolgreich für den geplanten Bau eines Innovationszentrums für Medizintechnik und Gesundheitswirtschaft engagiert, an dem sich auch die Staatsregierung in Millionenhöhe beteiligen wird. Maßstäbe konnte er auch im Bereich der Gesundheitsversorgung setzen. Dabei kommen ihm insbesondere seine Erfahrungen als Vorsitzender der Bayerischen Krankenhausgesellschaft zu Gute. Die Neuplanung und der Neubau des Klinikums Forchheim sind eng mit seinem Namen verbunden. Durch das von ihm initiierte Ärztehaus, das derzeit in der Nähe des Klinikums entsteht, wird die Qualität der medizinischen Versorgung der Bürgerinnen und Bürger noch einmal deutlich verbessert. Im sozialen Bereich ist die in die Ganztagesbetreuung integrierte offene Jugendarbeit an der Adalbert-Stifter-Schule hervorzuheben. Sie ist ein erfolgreicher Weg, um sozial schwache Kinder und Jugendliche zu unterstützen. Seine sozialgesellschaftliche Verantwortung nimmt Oberbürgermeister Franz Stumpf auch als Kreisvorsitzender des Bayerischen Roten Kreuzes wahr sowie als Vorsitzender von „Ratio“, einem Verein, der sich um die Belange der sozial schwächeren Bürgerinnen und Bürger Forchheims kümmert.

Helmut Trautner (71), Stadt Zeil am Main

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Helmut Trautner
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Als Mitglied des Stadtrats bringt sich Helmut Trautner mit großem persönlichen Engagement seit 41 Jahren gewissenhaft für die Belange der Stadt Zeil am Main ein. Als zweiter und dritter Bürgermeister gestaltete er die Stadtpolitik an verantwortlicher Stelle mit. In den vergangenen vierzig Jahren wurden zahlreiche Projekte in Angriff genommen und verwirklicht, die für die Stadt von großer Bedeutung waren wie etwa der Bau der Schulturnhalle mit Hallenbad, die Schulerweiterung mit Neubau der Stadtbibliothek und eines Veranstaltungssaales sowie der Neubau der Mainlände und des Zeiler Hafens. Um die zukunftsfähige Entwicklung der Stadt zu gewährleisten, hat Helmut Trautner diese Vorhaben und die damit verbundenen umfangreichen Investitionen nachdrücklich unterstützt. Neben seiner Tätigkeit als Mitglied des Stadtrats in verschiedenen Ausschüssen hat er besondere Verantwortung als Aufsichtsrat der Hafen Zeil Gesellschaft und als Mitglied des Beirats für das Dokumentationszentrum zur Hexenverfolgung in Zeil übernommen. Über Jahrzehnte hinweg hat sich Helmut Trautner in der örtlichen Vereinsarbeit engagiert und auf diese Weise zum gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Stadt Zeil am Main beigetragen. Insbesondere als Gründer des Altstadt-Weinfestes und langjähriger Vorsitzender des Festausschusses hat er großes Ansehen erworben und die Stadt Zeil am Main über ihre Grenzen hinaus bekannt gemacht. Als Mitglied des Kreistags Haßberge hat er sich 18 Jahre lang konstruktiv für die gesamte Region eingesetzt.

Heinz Vogel (79), Stadt Zirndorf

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Heinz Vogel
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Heinz Vogel gehört seit 41 Jahren dem Stadtrat  Zirndorf an. Engagiert setzt er sich für eine erfolgreiche Entwicklung der Stadt ein. Von Anfang an war ihm die Zusammenarbeit der Mitglieder des Stadtrats über Parteigrenzen hinweg ein wichtiges Anliegen. In den vergangenen vier Jahrzehnten wirkte er in nahezu allen Ausschüssen des Stadtrats zuverlässig und kompetent mit. Aufgrund seines Berufes als selbständiger Installateur war Heinz Vogel ein gefragter Ratgeber bei allen größeren städtischen Bauvorhaben wie der Stadthalle und der Dreifach-Turnhalle sowie dem Bau diverser Kindergärten und Schulen. Intensiv war Stadtrat Vogel mit dem Neubau des Hallenbades befasst. Aufgrund seiner Berufserfahrung und seiner Fachkompetenz hat er immer wieder dazu beigetragen, Lösungen zu erarbeiten, die sowohl die technischen als auch die finanziellen Interessen in Einklang bringen konnten. Auch im  Bereich der Versorgung der Stadt mit Strom, Gas und Wasser ist sein Rat stets geschätzt. Maßgeblich hat er sich dafür eingesetzt, dass die Stadtwerke Zirndorf ihre Selbständigkeit behalten und ihr Versorgungsgebiet erweitern konnten. Als Mittler zwischen den Bürgerinnen und Bürgern, dem Stadtrat und der Stadtverwaltung leistet Heinz Vogel seit Jahren einen wertvollen Beitrag für das Gemeinwohl geleistet.

Hans Zwick (77), Stadt Waldmünchen

Verleihung der Kommunale Verdienstmedaille in Silber am 12. Juli 2013 an Hans Zwick
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Über den beachtlichen Zeitraum von 42 Jahren hat sich Hans Zwick auf kommunalpolitischer Ebene für die Region Cham engagiert, zunächst als Mitglied des ehemaligen Kreistags Waldmünchen und nach der Gebietsreform als Mitglied des Landkreises Cham. Trotz hoher privater Arbeitsbelastung hat sich Hans Zwick mit bemerkenswerter Einsatzfreude und hohem Verantwortungsbewusstsein in den verschiedenen Ausschüssen des Kreistags eingebracht. Konstruktiv hat er bei wichtigen Entscheidungen über die künftige Entwicklung des Landkreises mitgewirkt, wie die Einführung des Drei-Tonnen-Systems und die Wertstofferfassung oder die Generalsanierung und Erweiterung der Kreiskrankenhäuser. Zwanzig Jahre lang übte er vorbildlich das anspruchsvolle Amt des Kreisbrandrats des Landkreises Cham aus. In dieser Funktion hat er sich außerordentlich für die Belange der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrleute im Landkreis engagiert. Als Mitglied des Stadtrats Waldmünchen hat Hans Zwick dreißig Jahre lang die positive Entwicklung der Stadt unterstützt und gefördert. Als zweiter Bürgermeister hat er sechs Jahre lang große Verantwortung getragen. Zahlreiche Maßnahmen, die der Stadt ihr heutiges Gesicht geben, wurden während seiner Amtszeit angestoßen und verwirklicht, so zum Beispiel die Anlage des Stadtparks, die Einrichtung einer Jugendbildungsstätte, die Entwicklung des „Grenzland und Trenck Museums“ oder das weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekannte Erlebnisbad „Aqua-Fit“.

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