Helferempfang in Ingolstadt

Ingolstadt, 27. Juli 2013 (stmi). Staatsminister Joachim Herrmann hat heute zu einem "Helferempfang" in Ingolstadt eingeladen. Neben Polizei und Feuerwehren konnte er u.a. das Bayerische Rote Kreuz, den Arbeiter-Samariter-Bund, die Johanniter-Unfallhilfe, den Malteser Hilfsdienst, die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft, das THW, die Luftrettungsstaffel Bayern, die Bundeswehr und die Sicherheitswacht begrüßen. Joachim Herrmann: "Ihnen allen gilt mein herzlicher Dank für Ihren vorbildlichen Einsatz zum Wohle der Menschen in unserem Land."

Abzeichen Fluthelfer 2013
© Bayerische Staatskanzlei

Innenminister Joachim Herrmann verlieh am Abend auch das Abzeichen "Fluthelfer 2013", das an den Einsatz während der Flutkatastrophe erinnert. Dieses Abzeichen werden in den kommenden Wochen alle der rund 100.000 Menschen erhalten, die während des Juni-Hochwassers so selbstlos und engagiert geholfen haben. Dazu werden in allen bayerischen Regierungsbezirken Helferempfänge stattfinden.

Das nördliche Oberbayern war gerade an der Isar im Raum Freising und Erding von den Fluten schwer getroffen. Auch die anderen Regionen hatten mit den Wassermassen zu kämpfen. Im Landkreis Pfaffenhofen etwa musste sogar die Bundesautobahn A9 kurzzeitig gesperrt werden. Joachim Herrmann: "Wir alle stehen noch unter dem Eindruck der Naturgewalten, aber auch der großen Solidarität der Menschen und ihrer großen Hilfsbereitschaft."

Gemeinsam stark - für Sicherheit und Schutz der Menschen

Innenminister Herrmann machte bei der Gelegenheit aber auch deutlich, wie wichtig das ehrenamtliche Engagement  für Schutz und Sicherheit der Menschen in Bayern ist. Im  Hilfeleistungssystem Bayern" arbeiten Feuerwehren, freiwillige Hilfssorganisationen, THW und Polizei mit den Katastrophenschutzbehörden und den Kommunen eng und vertrauensvoll zusammen.

Der Anteil der Ehrenamtlichen ist dabei enorm - und in seiner Größe einzigartig im Bundesvergleich: Über 450.000 Menschen sorgen in Bayern ehrenamtlich für die Sicherheit und den Schutz ihrer Nachbarn und Mitbürger. Joachim Herrmann: "Die Staatsregierung setzt alles daran, dieses enorme Einsatzpotential noch weiter auszubauen. Leistungsfähigkeit kommt nicht von ungefähr. So unterstützen wir beispielsweise die Gemeinden und Landkreise beim Erwerb von Feuerwehrfahrzeugen und bei der Errichtung von Feuerwehrgerätehäusern. Allein in den letzten fünf Jahren konnten wir den Gemeinden in Oberbayern fast 47 Millionen Euro zukommen lassen."