Zivil-militärische Zusammenarbeit

München, 26. August 2013 (stmi). Die zivil-militärische Zusammenarbeit ist fest im Katastrophenschutz verankert.

Besuch des Landeskommandos Bayern am 23. August 2013: Staatsminister Joachim Herrmann ehrt Fluthelfer: Oberstleutnant Schöneich, Hauptmann Walter, Oberstleutnant Kirsch, Hauptfeldwebel Götz, Staatsminister Joachim Herrmann, Stabsfeldwebel Pertl, Oberstabsfeldwebel Tiedemann, kniend Stabsfeldwebel Eisele, Hauptmann Ondrat, Brigadegeneral Johann Berger (Kommandeur des Landeskommandos Bayern)
© Landeskommando Bayern

Wie wichtig sie ist, hat erst kürzlich die Flutkatastrophe im Juni 2013 gezeigt. Innenminister Joachim Herrmann: "Die Bundeswehr war im Kampf gegen das Hochwasser tatkräftig mit etwa 3.000 Soldaten sowie Spezialgerät im Einsatz. Einmal mehr wurde damit deutlich, wie wichtig die Präsenz der Bundeswehr in der Fläche ist."

Als Zeichen seines Dankes hat Staatsminister Joachim Herrmann bei seinem heutigen Besuch des Landeskommandos Bayern das Abzeichen 'Fluthelfer 2013' an einige der Bundeswehrsoldaten verliehen, die bei der Bewältigung der Flutkatastrophe 2013 mitgeholfen haben.

Landeskommando Bayern

Mit der Neuausrichtung der Bundeswehr im Rahmen der Bundeswehrstrukturreform ist das Landeskommando oberste Bundeswehrinstanz im Freistaat Bayern. Zu seinen Hauptaufgaben gehört die Organisation der zivil-militärischen Zusammenarbeit.

Es ist zudem für die Organisation der Reservistenarbeit verantwortlich. Dazu zählt auch der Aufbau regionaler Sicherungs- und Unterstützungskräfte in jedem Regierungsbezirk. Gerade Reservisten können mit ihrem reichen Erfahrungsschatz der aktiven Truppe im Katastrophenfall gebührend unter die Arme greifen und den Katastrophenschutz sinnvoll unterstützen.