Bayern und Québec - Partner bei der Inneren Sicherheit

München, 26. September 2013 (stmi). Seit 1989 verbindet Bayern und die kanadische Provinz Québec eine intensive Partnerschaft, unter anderem in Fragen der Sicherheitspolitik.

Staatsminister Joachim Herrmann empfängt am 26. September 2013 den Innenminister der kanadischen Provinz Québec, Stéphane Bergeron, zu einem Gespräch in München.
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Seit Beginn dieser Partnerschaft wurden mehrere Hundert gemeinsame Projekte erfolgreich realisert. Zuletzt unterzeichneten die Innenminister der Partnerregionen im Jahr 2011 eine gemeinsame Absichtserklärung, die unter anderem die Entsendung von Spezialisten in den Bereichen der Organisierten Kriminalität und des Terrorismus vorsah.

Zum gemeinsamen Erfahrungsaustausch hat Staatsminister Joachim Herrmann heute Innenminister Stéphane Bergeron zu einem Gespräch im Innenministerium empfangen. Die Innenminister kamen überein, die polizeiliche Zusammenarbeit weiter auszubauen und zu vertiefen. Hauptziel der Zusammenarbeit bleibt die Bekämpfung der Rockerkriminalität, bei der beide Seiten erfreuliche Erfolge erzielen konnten - nicht zuletzt aufgrund des gegenseitigen Erfahrungs- und Informationsaustausches.

Erfahrungsaustausch über Großereignisse

Nach dem verheerenden Zugunglück in Quebec im Juli diese Jahres mit 48 Toten ist auch der Bevölkerungs- und Katastrophenschutz wichtiges Thema des Besuchs.

Innenminister Stéphane Bergeron nutzte am Donnerstag die Gelegenheit, um sich über die Sicherheit auf dem Oktoberfest zu informieren. Dazu besuchte er die Wiesnwache, die Feuerwehr- und die BRK-Station. Am Freitag wird er gemeinsam mit dem Generalsekretär des kanadischen Roten Kreuzes, Michel Levéveillé, das neue BRKZentrum in Bad Wiessee besuchen.