Münchens Polizei bei Facebook und Twitter

München, 15.September 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann und Polizeipräsident Hubertus Andrä haben ein neues Pilotprojekt vorgestellt. Die Münchner Polizei wird Social Media-Plattformen zur Öffentlichkeitsarbeit nutzen und ist damit bayernweit Vorreiter.

Das Polizeipräsidium München ist als erstes bayerisches Polizeipräsidium ab heute bei Facebook und Twitter vertreten.
© Polizeipräsidium München

"Der Auftritt des Polizeipräsidiums München auf den Internetportalen von Facebook und Twitter ist professionell, modern und vor allem zielgruppenorientiert", freute sich Innenminister Herrmann. So sollen künftig Informationen zu Großveranstaltungen, Pressemeldungen, Präventionstipps zum Selbstschutz und wissenswerte Informationen über die Münchner Polizei getwittert und gepostet werden. Wer sich allerdings auf diesen Plattformen nicht heimisch fühlt, kann natürlich auch weiterhin seine Informationen über die klassischen Internetseiten und sonstigen Medien der Polizei beziehen.

Transparenz und Aktualität

Herrmann erwartet durch das Projekt zahlreiche Vorteile für Bayerns Bürgerinnen und Bürger: "Wir können in Sekundenschnelle online auf polizeiliche Maßnahmen hinweisen und diese transparent machen." Falschmeldungen können umgehend richtig gestellt werden und besonders die jüngere Generation kann in direkten Dialog zur Polizei treten. Im Hinblick auf das kommende Oktoberfest können die neuen Portale mit Warnhinweisen zu Alkohol und Drogen im Straßenverkehr sowie zum Schutz vor Taschendiebstahl einen echten Mehrwert für die individuelle Sicherheit bieten.

Positive Erfahrungen

Andere Bundesländer konnten bereits positive Erfahrungen mit ihren Web 2.0-Projekten sammeln. Sollte die virtuelle Präsens der Münchner Polizei die Erwartungen erfüllen, soll die weitere Nutzung der Plattformen geprüft werden.

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