Richtfest für den Erweiterungsbau des Staatsarchivs Augsburg

Augsburg, 20. Oktober 2014 (stmi). Staatssekretär Gerhard Eck hat am Richtfest für den Erweiterungsbau des Staatsarchivs Augsburg teilgenommen. Der Neubau bietet Platz für das Archivgut Schwabens der nächsten 25 bis 30 Jahre.

Staatssekretär Gerhard Eck hat am Richtfest für den Erweiterungsbau des Staatsarchivs Augsburg teilgenommen.
© Staatliches Bauamt Augsburg

"Archive sind das Gedächtnis unserer Gesellschaft. Mit ihnen müssen wir sorgfältig umgehen", betonte Eck die Bedeutung einer zeitgemäßen baulichen Unterbringung historisch bedeutsamer Briefe, Urkunden und Akten. Nach seiner Fertigstellung bietet der Erweiterungsbau des Staatsarchivs Augsburg 28.000 Regalmeter verteilt auf acht Ebenen. Durch seine prägnante kubische Form erhält der Neubau eine besondere städtebauliche Präsenz. "Schon in ein paar Monaten wird dieser Rohbau mit farbigen Metallelementen verkleidet sein. Durch die unterschiedliche Farbigkeit der Fassade wird eine lebendige Gestaltung erzielt", freute sich der Innen- und Baustaatssekretär über die hohe optische Qualität des Gebäudes. Besonderes Augenmerk wurde auf die energetischen Eigenschaften gelegt. So wird der Primärenergiebedarf des Erweiterungsbaus rund sechzig Prozent niedriger sein als der eines vergleichbaren Gebäudes. Der Neubau soll im Herbst 2015 seiner Nutzung übergeben werden. Der Freistaat Bayern investiert hierfür 8,1 Millionen Euro. Eck: "Staatliches Bauen ist niemals reiner Selbstzweck. Wir bauen an der Zukunft unseres Landes."

Umfangreicher Bestand zur Geschichte Schwabens

Im Staatsarchiv Augsburg lagern rund 3,1 Millionen Akten, Urkunden und Briefe. Aufgestellt wäre der umfangreiche Bestand zur kulturellen und politischen Geschichte Schwabens ganze 24 Kilometer lang. Das Bestandsgebäude wurde 1985 bis 1989 errichtet, stößt jedoch mittlerweile durch die hinzukommenden Archivalien an seine Grenzen.

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