Katastrophenschutzübung 'Standhafter Bär'

Bad Kissingen, 11. November 2014 (stmi). Unter dem Namen 'Standhafter Bär' trainieren Einsatzkräfte der Bundeswehr und der bayerischen Katastrophenschutzbehörden seit Anfang der Woche die Bewältigung einer Hochwasserkatastrophe. Auch Innenminister Joachim Herrmann nahm an der Stabsrahmenübung teil.

Innenminister Joachim Herrmann bei der Katastrophenschutzübung 'Standhafter Bär'
© Bundeswehr

Bei Katastrophen und Unglücksfällen ist die Bundeswehr unverzichtbarer Bestandteil des bayerischen Hilfeleistungssystems. "Nur mit gemeinsamer Vorbereitung und regelmäßigem Training wie hier in Wildflecken lassen sich solche Schadensereignisse in den Griff bekommen“, betonte Herrmann die Bedeutung gemeinsamer Übungen von Bundeswehr und Katastrophenschutzbehörden. Der Innenminister dankte der Bundeswehr für ihre Bereitschaft, im zweijährigen Turnus gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften des Ministeriums, der Regierungen und der Landratsämter zu trainieren und dadurch die zivil-militärische Zusammenarbeit weiter zu verbessern.

Vielfältige zivil-militärische Zusammenarbeit

Neben der Zusammenarbeit im Katastrophenfall arbeitet das Bayerische Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr in zahlreichen weiteren Bereichen mit der Bundeswehr zusammen. So bringt die Staatliche Bauverwaltung im Auftrag des Bundes ihren Sachverstand bei Planung und Bau der bayerischen Liegenschaften von Bundeswehr und US-Armee ein. Herrmann sieht es deshalb als seine Aufgabe an, über die wesentlichen Belange der Bundeswehr informiert zu sein. Der bisherige Major der Reserve Herrmann wurde an diesem Tag von Generalleutnant Erich Pfeffer, Stellvertreter des Inspekteurs der Streitkräftebasis, zum Oberstleutnant der Reserve befördert.