A3: Neubau Main-Donau-Kanalbrücke

Erlangen, 7. März 2014 (stmi). Die Erneuerung der Main-Donau-Kanalbrücke auf der A 3 bis Ende 2015 sowie umfangreiche Fahrbahnsanierungen und besserer Lärmschutz auf A 73, A 3 und A6 sind wichtige Infrastrukturmaßnahmen in Mittelfranken.

Die Main-Donau-Kanalbrücke auf der A 3 zwischen der Anschlussstelle Erlangen - Frauenaurach und dem Autobahnkreuz Fürth/Erlangen muss erneuert werden.
© Autobahndirektion Nordbayern

Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann rechnet mit der Fertigstellung der bereits auf den 6-streifigen Ausbau ausgelegten Main-Donau-Kanalbrücke bis Ende 2015. Bis dahin soll auch die nicht weit entfernte westliche Regnitzflutbrücke erneuert sein. Die Gesamtkosten in Höhe von 25 Millionen Euro trägt der Bund. Herrmann weist auch auf weitere Investitionsschwerpunkte auf den Autobahnen rund um Nürnberg, Fürth und Erlangen hin: "Allein in diesem Jahr stehen für umfangreiche Fahrbahnsanierungen und besseren Lärmschutz auf den Autobahnen A 73, A 3 und A 6 rund 32 Millionen Euro bereit."

Neue Brücke schafft auch mehr Verkehrssicherheit

Der Neubau der Kanalbrücke ist wegen des schlechten Zustandes des 53 Jahre alten Bauwerks dringend erforderlich. Die A 3 wird künftig mit einer ansprechenden Stabbogenbrücke aus Stahl über den Main-Donau-Kanal geführt und wegen den Anforderungen des Schiffverkehrs rund einen Meter höher liegen als bisher. Nach Fertigstellung der Brücke gibt es bis zur Regnitzbrücke in beiden Fahrtrichtungen anstatt der bisher vorhandenen Nothaltebuchten auch einen richtigen Seitenstreifen. "Damit erhöht sich auch die Verkehrssicherheit", so Herrmann.

Zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung während der Bauzeit

Besonders wichtig ist dem Verkehrsminister, dass der Verkehr durch die Brückenerneuerung möglichst wenig beeinträchtigt wird: "Daher haben wir bereits im Oktober letzten Jahres mit ersten bauvorbereitenden Maßnahmen begonnen und die Autobahn soweit verbreitert, dass eine sichere Verkehrsführung während der eigentlichen Brückenbauarbeiten möglich ist." So stehen während der gesamten Bauzeit zwei Fahrstreifen je Fahrtrichtung zur Verfügung. Zudem kann die Bauzeit auf ein Mindestmaß reduziert werden, indem die neue Stahlbrücke weitestgehend in großen Einzelteilen vorgefertigt und mit Hilfe von Schwertransporten auf dem Landweg zum Montageplatz an der Brückenbaustelle transportiert wird.

Hinweise zu den weiteren Investitionsschwerpunkten finden Sie in der Pressemitteilung.