Verleihung der kommunalen Verdienstmedaille in Regensburg

Regensburg, 30. Juni 2014 (stmi). Innenstaatssekretär Gerhard Eck hat heute Michael Dankerl die Kommunale Verdienstmedaille in Gold für besondere Verdienste um die kommunale Selbstverwaltung verliehen. 35 Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens wurden mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Silber geehrt.

Fotos der Geehrten sind ab 17.00 Uhr abrufbar unter:  https://www.dropbox.com/sh/o6f6wx36yhrvidm/AAAFZyDT1BWoCCFa2mWtINTxa

Kommunale Verdienstmedaille
© Bayerisches Staatsministerium des Innern

Mit der Kommunalen Verdienstmedaille in Gold, Silber oder Bronze werden jährlich Personen geehrt, die sich insbesondere durch langjährige Tätigkeit als kommunaler Mandatsträger oder in anderen kommunalen Ehrenämtern um die kommunale Selbstverwaltung verdient gemacht haben. Die Bürgerinnen und Bürger können Anregungen für diese Ehrung mit einer Darstellung der Verdienste bei der Gemeinde oder beim Landratsamt einreichen. Diese und eigene Vorschläge geben die Gemeinden und Landratsämter über die Bezirksregierungen an das Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr weiter.
 

Michael Dankerl (73), Gemeinde Willmering

Michael Dankerl wurde 1969 als jüngster Bürgermeister in Bayern an die Spitze der Gemeinde Willmering gewählt. Am 30.04.2014 ist er nach 45 Jahren als dienstältester bayerischer Bürgermeister aus seinem Amt ausgeschieden. Er hat mit einem beeindruckenden kommunalpolitischen Engagement fast ein halbes Jahrhundert für seine Heimatgemeinde gewirkt. Unermüdlich und mit hohem persönlichen Einsatz hat er eine Vielzahl von Maßnahmen und Projekten initiieren und verwirklichen können. Zunächst Mitgliedsgemeinde in einer Verwaltungsgemeinschaft, deren Vorsitzender Michael Dankerl war, wurde Willmering aufgrund des hohen Bevölkerungszuwachses infolge der Ausweisung von mehreren Baugebieten im Jahr 1998 wieder eine selbständige Gemeinde. Vorausschauend hat es Bürgermeister Dankerl verstanden, die Kommune nachhaltig positiv zu verändern. In einer Zeit aussterbender Ortskerne ist es ihm gelungen, Einkaufsmöglichkeiten und ärztliche Versorgung am Ort zu gewährleisten. Durch die Bereitstellung der notwendigen Einrichtungen der Daseinsvorsorge und die Ansiedlung eines überregional angenommenen Dienstleistungszentrums ist die früher überwiegend landwirtschaftlich geprägte Gemeinde zu einem attraktiven Ort mit hoher Wohn- und Lebensqualität geworden. Ein besonderes Projekt in seiner Amtszeit war der Bau der Kirche St. Johannes. Da Willmering die einzige Gemeinde in Bayern ohne Kirchensitz war, hat Michael Dankerl den Bau eines neuen Gotteshauses initiiert und mit Hilfe eines Fördervereins, dessen Vorsitz er übernahm, in die Tat umgesetzt. Seine reiche kommunalpolitische Erfahrung bringt Michael Dankerl seit 1978 auch auf Kreisebene ein. Als Mitglied des Kreistags ist er an allen wichtigen Weichenstellungen des Landkreises beteiligt. Mehr als zwei Jahrzehnte hat er besondere Verantwortung als Stellvertreter des Landrats übernommen. Michael Dankerl stand den Bürgerinnen und Bürgern stets als kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung und setzte sich tatkräftig für deren Anliegen und Sorgen ein. Die große Wertschätzung, die ihm die Gemeinde entgegenbringt, zeigt sich auch an seiner Ernennung zum Ehrenbürger. 

Herbert Altmann (64), Gemeinde Kirchdorf i.Wald

Herbert Altmann war 42 Jahre in der Kommunalpolitik aktiv. 18 Jahre hat er als erster Bürgermeister die Entwicklung der Gemeinde Kirchdorf i.Wald maßgeblich geprägt. Mit den Instrumenten der Städtebauförderung und Dorferneuerung und mit einem gemeindlichen Landschaftsplan hat er erfolgreich die Weichen dafür gestellt, dass die Gemeinde attraktiver Lebensraum heutiger und künftiger Generationen bleiben kann. Von Anfang an war ihm eine umweltorientierte Gemeindepolitik wichtig. Als eine von vier Gemeinden im Projekt „Umweltschutz in der Gemeinde“ wurde unter der Leitung von Bürgermeister Altmann für alle umweltrelevanten Themen das Aktionsprogramm „Lokale AGENDA 21“ entwickelt. Durch eine frühzeitige Kooperation und einen konstruktiven Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern hat er eine hohe Akzeptanz bei den Planungen erzielt und die Realisierung der Ziele und Maßnahmen entscheidend vorangebracht. Mit einem umweltorientierten Fremdenverkehrskonzept, einem Baugebiet nach ökologischen Gesichtspunkten und einem Kinderspielplatz mit natürlichen Spiel- und Gestaltungsmöglichkeiten konnte das Programm bereits zum Teil umgesetzt werden. Auch auf Landkreisebene hat sich Herr Altmann in verschiedene Arbeitskreise eingebracht. Als Leiter des Arbeitskreises „Dorf- und Landentwicklung“ war es ihm ein besonderes Anliegen Lösungsansätze zum demografischen Wandel zu entwickeln, die Identifikation der Menschen mit der Region zu fördern und die Zusammenarbeit der Kommunen zu stärken. Aufgrund seines Engagements, seiner Erfahrung und seines Fachwissens ist er eine bundesweit anerkannte Persönlichkeit im Bereich der lokalen Agenda.

Franz Baierl (74), Stadt Weiden i.d.Opf.

Franz Baierl engagierte sich 42 Jahre lang mit hohem persönlichen Einsatz im Stadtrat Weiden i.d.OPf. Durch sein tatkräftiges Engagement hat er die Geschicke der Stadt maßgeblich mitgestaltet. Insbesondere die Arbeit des Bau- und Planungsausschusses bereicherte er mit seinem fundierten Fachwissen aus seiner beruflichen Tätigkeit als Bauingenieur. Als Ausschussmitglied hat er viele für die Entwicklung der Stadt bedeutende Maßnahmen mitgetragen und wesentlich dazu beigetragen, das Gesicht der Stadt zu gestalten und positiv zu prägen. Beispielhaft kann hierfür der Bau der Weidener Thermenwelt und des Eisstadions genannt werden, die seit ihrer Eröffnung als Freizeitzentrum Weiden einen Anziehungspunkt für Gäste aus der ganzen Umgebung bis hin zum benachbarten Tschechien bilden. Ein weiteres wichtiges Projekt seiner Stadtratszeit war der Bau des neuen Rathauses, mit dem eine zentrale Anlaufstelle für die Weidener Bevölkerung eingerichtet werden konnte. Die Ausweisung von sieben Industrie- und Gewerbegebieten und zahlreichen neue Wohnbauvorhaben konnten ebenso auf den Weg gebracht werden. Als Verbindungsstadtrat zur Feuerwehr und zu den Sportvereinen setzte er sich nachdrücklich für die Anliegen dieser Gruppierungen im Stadtrat ein. Franz Baierl nahm stets aktiv am Stadtleben teil und hatte dabei immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger. Die lange Zugehörigkeit zum Stadtrat von mehr als vier Jahrzehnten ist Ausdruck des Vertrauens, das ihm die Weidener Bürgerinnen und Bürger entgegengebracht haben.

Hugo Bauer (59), Gemeinde Wald

Hugo Bauer fördert als erster Bürgermeister der Gemeinde Wald mit großer Einsatzbereitschaft und außerordentlicher Tatkraft die Belange der kommunalen Selbstverwaltung. Während seiner 24-jährigen Amtszeit hat er zusammen mit dem Gemeinderat viele für die Gemeinde wegweisende und innovative Entscheidungen in den unterschiedlichsten Bereichen angestoßen und verwirklicht. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Förderung und Unterstützung des Feuerwehr- und Rettungswesens. Maßgeblich hat er dazu beigetragen, dass 2012 das „Rettungszentrum Wald“ seiner Bestimmung übergeben werden konnte. Das Rettungszentrum ist Herberge für die Stützpunktfeuerwehr Wald sowie für die Ersthelfer der „Helfer vor Ort“ - Gruppe des Malteser Hilfsdienstes. Erfolgreich hat sich Bürgermeister Bauer im Hinblick auf Schüler und Berufspendler dafür eingesetzt, die Anbindung an die Stadt Regensburg mit öffentlichen Verkehrsmitteln zu verbessern. Der Erhalt einer lebenswerten Landschaft ist ihm ein ebenso wichtiges Anliegen, das er vorbildlich durch Eingrünungs- und Renaturierungsmaßnahmen umsetzt. Um das Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde zu stärken, liegt ihm ein gut funktionierendes Vereinswesen am Herzen. Hugo Bauer ist ein engagierter Gestalter seiner Heimatgemeinde. Für die Belange seiner Bürgerinnen und Bürger hat er stets ein offenes Ohr. Bei der Kommunalwahl 2014 haben ihn die Bürgerinnen und Bürger mit deutlicher Mehrheit erneut zu ihrem ersten Bürgermeister gewählt. Seit 18 Jahren engagiert sich Bürgermeister Bauer für die Region als Mitglied des Kreistags Cham kompetent und verantwortungsvoll. 

Klaus Bergbauer (66), Markt Lam

Klaus Bergbauer engagiert sich seit 36 Jahren beispielhaft auf kommunalpolitischer Ebene für den Markt Lam und den Landkreis Cham. Als Mitglied des Marktgemeinderats Lam, als zweiter und insbesondere als erster Bürgermeister des Marktes Lam hat er die Entwicklung der Marktgemeinde mit außerordentlicher Einsatzbereitschaft gefördert. Er war der Impulsgeber für zahlreiche wegweisende Maßnahmen. Hervorzuheben sind Baumaßnahmen wie der Neubau des Osserbads mit Frei- und Hallenbadbereich, die Doppelsporthalle mit Allwetterplatz und Bolzplatz sowie das Parkhaus Schlossereck im Ortskern von Lam. Der Ausbau des Fremdenverkehrs als ein wichtiger Wirtschaftsfaktor war ihm ein zentrales Anliegen. Die Entstehung des Kurparks in Lam und weitere den Fremdenverkehr fördernde Einrichtungen sind ebenfalls seiner Initiative zuzurechnen. Wichtig war ihm stets die Vereins- und Jugendarbeit mit dem Ziel, den gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Marktgemeinde zu stärken. Maßgeblich hat sich Klaus Bergbauer für die Gründung der „Öko-Region Arrach-Lam-Lohberg“ und die Beteiligung am Arten- und Biotopschutz-Programm Bayerns eingesetzt. Im Rahmen dieses Projekts wurden unter anderem grenzüberschreitende Wanderwege, ein Lehrpfad zum Thema Wald und Holz und ein Wasserspielplatz angelegt. Seit 24 Jahren bringt er seine kommunalpolitische Erfahrung auch in den Kreistag Cham ein und leistet verantwortungsvolle Arbeit für die gesamte Region. Mit seiner Wiederwahl als Mitglied des Kreistags wird er auch künftig die Interessen der Bürgerinnen und Bürger des Landkreises engagiert vertreten. 

Josef Botzler (74), Gemeinde Mötzing

Josef Botzler hat 35 Jahre lang tatkräftig die Geschicke der Gemeinde Mötzing als erster Bürgermeister gelenkt. Als neugewähltem Bürgermeister war ihm die Verbesserung der Abwassersituation ein zentrales Anliegen. Nach Abschluss der Kanalbaumaßnahmen wurden auf seine Initiative hin die Ortsstraßen neu asphaltiert und Gemeindeverbindungsstraßen ausgebaut. Als eine wichtige bauliche Maßnahme ist die Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs der Bahnlinie Regensburg - Passau durch den Bau einer Straßenbrücke über die Bahnlinie hervorzuheben. Hier konnte Josef Botzler durch geschicktes Verhandeln eine optimale Förderung erreichen und so die finanzielle Belastung der Gemeinde Mötzing auf ein Minimum reduzieren. Während der Amtszeit von Josef Botzler hat die Gemeinde einen Bauhof mit integriertem Wertstoffhof erhalten und in allen vier Ortsteilen wurden Feuerwehrhäuser gebaut oder erweitert. Josef Botzler hat sich erfolgreich dafür eingesetzt, dass die Mitgliedsgemeinden der Verwaltungsgemeinschaft Sünching gemeinsame zielführende Lösungen anstreben, um eine optimale Betreuung von der Kinderkrippe bis zur Grundschule zu gewährleisten. Trotz der mit seinem Bürgermeisteramt verbundenen vielfältigen Aufgaben hat Josef Botzler stets einen engen Kontakt mit seinen Bürgerinnen und Bürgern sowie mit den örtlichen Vereinen gepflegt. Josef Botzler war in den vielen Jahren seines kommunalpolitischen Wirkens eine von allen geschätzte Persönlichkeit.

Hermann Brandl (61), Gemeinde Arnbruck

Hermann Brandl setzt sich seit 30 Jahren vorbildlich für die Gemeinde Arnbruck ein. Als erster Bürgermeister ist er seit mehr als zwei Jahrzehnten ein engagierter Gestalter seiner Heimatgemeinde. In dieser Zeit konnten für die Gemeinde Arnbruck wichtige Baumaßnahmen verwirklicht und durch die Ausweisung von Bau- und Gewerbegebieten die Finanzkraft erheblich gesteigert werden. Ein besonderes Anliegen ist es Herrn Brandl, den Zusammenhalt in der Gemeinde zu fördern. Maßgeblich dazu beigetragen hat die von ihm initiierte Teilnahme am Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“, bei dem die Gemeinde Arnbruck die Silbermedaille auf Bezirksebene erreichen konnte. Nachdrücklich tritt er für eine Zusammenarbeit der Gemeinden im Landkreis ein. Dank seines großen Engagements und Verhandlungsgeschicks konnten gemeinsame Projekte in den verschiedensten Bereichen umgesetzt werden. Beispielgebend ist die gemeinsame Energiestrategie Zellertal mit der Nachbargemeinde Drachselsried, die vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten mit einem Sonderpreis ausgezeichnet wurde. Auch auf Kreisebene bringt sich Herr Brandl seit 1996 sachkundig und tatkräftig in verschiedenen Arbeitskreisen ein. Als Mitvorsitzender des Arbeitskreises Dorfentwicklung strebte er insbesondere eine Weiterentwicklung der Gemeinden im Einklang zwischen Tourismus und Umweltschutz an. 

Josef Brückl (71), Stadt Waldmünchen

Josef Brückl erfüllt die Idee der kommunalen Selbstverwaltung seit 42 Jahren vorbildlich mit Leben. Gleich zu Beginn seines kommunalpolitischen Wirkens stand er als erster Bürgermeister sechs Jahre lang an der Spitze der ehemaligen Gemeinde Sinzendorf. In dieser Zeit hat er die richtigen Akzente für die positive Entwicklung seines Heimatortes gesetzt und kann auf achtbare Erfolge zurückblicken. Seit der Eingemeindung von Sinzendorf in die Stadt Waldmünchen engagiert er sich beispielhaft und tatkräftig als Mitglied des Stadtrats. Das Amt des zweiten Bürgermeisters hat er insgesamt 22 Jahre verantwortungsvoll und pflichtbewusst ausgeübt. Alle für die Stadt Waldmünchen wegweisenden Entscheidungen der vergangenen Jahre hat Josef Brückl stets mit Sachverstand und Weitblick begleitet. Besondere Erwähnung verdient sein Einsatz für den Bau der Einfeldsporthalle im Ortsteil Geigant, die den Vereinen ortsnah die Möglichkeit zur Ausübung ihrer Aktivitäten gibt. Auch für das Erlebnisbad „Aqua-Fit“ setzt sich Josef Brückl in außerordentlicher Weise ein. An der Weichenstellung für die derzeit laufende Sanierung und Umstrukturierung des Erlebnisbades war er ebenso maßgeblich beteiligt wie an der Entscheidung für dessen Realisierung im Jahr 1993. Die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Waldmünchen haben Josef Brückl nach 42-jähriger kommunalpolitischer Tätigkeit erneut ihr Vertrauen geschenkt und ihn als Mitglied des Stadtrats wiedergewählt. Als Ehrenbürger der Stadt Waldmünchen genießt er parteiübergreifend große Anerkennung für sein umfassendes Wirken im Dienst der Gemeinschaft.

Josef Brunner (66), Markt Ruhmannsfelden

Josef Brunner hat sich 36 Jahre lang engagiert für die Belange des Marktes Ruhmannsfelden und seiner Mitbürgerinnen und Mitbürger eingesetzt. In den drei Jahrzehnten seiner Amtszeit als erster Bürgermeister hat er mit unermüdlichem Engagement die zukunftsorientierte Entwicklung des Marktes vorangebracht. Es gelang ihm zahlreiche Projekte anzustoßen, die mit Hilfe staatlicher Förderprogramme kostengünstig verwirklicht werden konnten. So wurden zahlreiche Straßenbaumaßnahmen durchgeführt, eine neue Grundschule mit angeschlossener Mehrzweckhalle gebaut, der Kindergarten energetisch saniert und erweitert und neue Bau- und Gewerbegebiete ausgewiesen. Nahezu die gesamte Marktgemeinde wurde an die gemeindliche Wasserversorgung und an das gemeindliche Kanalnetz angeschlossen. Der Markt präsentiert sich heute als attraktive Fremdenverkehrsgemeinde mit einem modernisierten Ortskern und allen notwendigen Infrastruktureinrichtungen. Besonders forciert hat Josef Brunner die Errichtung eines Naturbadeweihers und eines Allwetterplatzes, um das touristische Angebot am Ort weiter zu steigern. Die Verwirklichung beider Projekte wurde möglich, da er durch seinen persönlichen Einsatz eine optimale Förderung nach dem LEADER-Förderprogramm erreichen konnte. Auch als Mitglied des Kreistags Regen war Herr Brunner 24 Jahre lang engagiert und erfolgreich für das Wohl seiner Heimatregion tätig.

Josef Fischer (71), Stadt Nabburg

Altbürgermeister Josef Fischer kann auf ein kommunalpolitisches Wirken von mehr als vierzig Jahren zurückblicken. In dieser langen Zeit hat er sich verlässlich auf Gemeinde- und auf Landkreisebene in den Dienst der Gemeinschaft gestellt. Als erster Bürgermeister der Stadt Nabburg war er der Initiator umfangreicher Vorhaben. Hierzu zählt als größtes Projekt die geplante Beseitigung des schienengleichen Bahnübergangs in Nabburg. Für dieses Vorhaben waren umfangreiche Verhandlungen und Vorarbeiten erforderlich, die Altbürgermeister Fischer immer wieder beharrlich vorangetrieben hat. Ein weiteres Großprojekt mit einem Investitionsvolumen in Millionenhöhe war die Sanierung der Stadthalle, deren Realisierung vor allem dem außerordentlichen Engagement von Josef Fischer zu verdanken ist. Die Nordgauhalle ist heute ein modernes Veranstaltungszentrum, das auch überregionalen und grenzüberschreitenden Veranstaltungen Raum bietet. Ebenfalls auf den Weg gebracht hat er im Wege der Städtebauförderung die Sanierung des sog. Zehentstadels, eines historischen Gebäudes, das heute das Nabburger Stadtmuseum beherbergt. Auch als Mitglied des Kreistags Schwandorf hat Josef Fischer bei vielen wichtigen Entscheidungen verantwortungsvoll und kompetent mitgewirkt.

Burkhard Hagemann (69), Gemeinde Altenstadt a.d.Waldnaab

Burkhard Hagemann ist seit 1978 Mitglied des Gemeinderats Altenstadt an der Waldnaab. Zwölf Jahre lang gestaltete er die Gemeindepolitik als zweiter Bürgermeister maßgeblich mit. Sein Wirken im Dienst der kommunalen Selbstverwaltung ist vorbildlich. Während seiner Mandatszeit in den vergangenen 36 Jahren hat Burkhard Hagemann viele für die Gemeinde zukunftsweisende und weitreichende Entscheidungen mitgetragen. Großes Engagement zeigte er für die beiden Schulstandorte in Altenstadt an der Waldnaab. In seiner Eigenschaft als Mitglied des Haupt- und Finanzausschusses hat er hohe Investitionen in Grund- und Hauptschule unterstützt, wie etwa die Umstellung auf eine umweltfreundliche Heizung, die Erneuerung des Allwetterplatzes, die Generalsanierung der Turnhalle und die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach der Mittelschule. Seit 2011 engagiert sich Burkhard Hagemann mit außerordentlichem Einsatz insbesondere für die städtebauliche Ausrichtung der Gemeinde Altenstadt an der Waldnaab. Für die Erstellung eines entsprechenden Ortsentwicklungskonzeptes arbeitete er federführend im sozialwissenschaftlich ausgerichteten Arbeitskreis für Demographie mit. Die Förderung der örtlichen Vereine ist ihm ein wichtiges Anliegen. Aufgrund seines bemerkenswerten Engagements und aufgrund seiner hohen Sachkompetenz genießt er hohes Ansehen bei den Bürgerinnen und Bürgern seiner Heimatgemeinde. Seine erneute Wiederwahl in den Gemeinderat spiegelt dies eindrucksvoll wider.

Willibald Hogger (62), Markt Laaber

Mit der Wahl zum ersten Bürgermeister des Marktes Laaber begann vor 25 Jahren für Willibald Hogger der Weg in die Kommunalpolitik. Er hat während seiner Amtszeit viel für seine Gemeinde bewirkt und gab wichtige Impulse für die zukunftsfähige Entwicklung des Marktes Laaber. Von Anfang an legte er großen Wert auf eine vertrauensvolle und sachorientierte Zusammenarbeit im Marktgemeinderat. So konnten auch Entscheidungen von großer finanzieller Tragweite stets mehrheitlich getroffen werden. Eine der umfassendsten Aufgaben für Willibald Hogger war der Kanalbau im gesamten Ortsbereich, mit dem bereits unter seinem Vorgänger begonnen worden war und dessen letzter Bauabschnitt voraussichtlich 2015 vollendet sein wird. Als weitere wichtige Vorhaben sind zu nennen die Generalsanierung der Grund- und Hauptschule, die energetische Sanierung der Grundschule und die Beteiligung des Marktes Laaber am Neubau und der Erweiterung örtlicher Kinderbetreuungseinrichtungen. Durch die Gründung eines Mittelschulverbunds mit den Gemeinden Hemau und Undorf konnte der Standort Laaber gesichert werden. Schließlich war dem ehemaligen ersten Bürgermeister die Sanierung der Burgruine Laaber, des Wahrzeichens des Ortes, ein großes Anliegen. Diese konnte ebenfalls in seiner Amtszeit erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Der interkommunalen Zusammenarbeit hat er große Bedeutung beigemessen.  Auch als Mitglied des Kreistags Regensburg bringt Willibald Hogger seit 24 Jahren sachkundig seine kommunalpolitischen Erfahrungen im Interesse der Bürgerinnen und Bürger des gesamten Landkreises Regensburg ein. 

Karl Holmeier, MdB (57), Gemeinde Weiding

Als erster Bürgermeister leistete Karl Holmeier 24 Jahre erfolgreiche Arbeit für die Gemeinde Weiding. Bürgermeister Holmeier hat sich in außerordentlicher Weise dafür eingesetzt, seinen Heimatort zu einer modernen Gemeinde mit hohem Freizeitwert weiter zu entwickeln, zugleich aber auch die entsprechenden Voraussetzungen zu schaffen, die einen attraktiven Industrie- und Gewerbestandort ausmachen. In seiner 24-jährigen Amtszeit hat Bürgermeister Holmeier zahlreiche Vorhaben initiiert, um die zukunftsfähige Entwicklung der Gemeinde Weiding zu sichern. So war ihm die Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet ein wichtiges Anliegen. Unter Zuhilfenahme staatlicher Förderung realisierte die Gemeinde den Aufbau des Glasfasernetzes in Eigenregie. Besonders hervorzuheben ist der Neubau der Grundschule in Weiding mit Sporthalle und Freisportanlagen als das größte Projekt in der Amtszeit von Bürgermeister Holmeier mit einem Investitionsvolumen in Millionenhöhe. Im Kreistag Cham vertritt Karl Holmeier seit dreißig Jahren nachdrücklich die kommunalen Interessen seiner Heimatregion. Als Fraktionsvorsitzender gestaltet er die Kreispolitik entscheidend mit. Zehn Jahre war er als Sportbeauftragter des Landkreises Cham tätig. Als Vorsitzender des Unterausschusses zur Erstellung des Jugendhilfeplans ist er maßgeblich an der Entwicklung dieses für den Landkreis richtungsweisenden Konzeptes beteiligt. Karl Holmeier wurde 2009 in den Deutschen Bundestag gewählt. Trotz dieser Doppelbelastung hat er der Kommunalpolitik nicht den Rücken gekehrt. Die Interessen seiner bayerischen Heimat sind ihm auch auf bundespolitischer Ebene ein Anliegen. 

Helmut Jobst (76), Stadt Parsberg

Helmut Jobst kann auf ein beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in der Kommunalpolitik auf Stadt- und Kreisebene zurückblicken. 42 Jahre gehörte er dem Stadtrat Parsberg an. Von 1972 bis 1980 trug er als zweiter Bürgermeister Verantwortung für die Belange der Stadt. Durch seine ideenreiche und überaus sachkundige Mitarbeit in den verschiedenen Ausschüssen des Stadtrats hat er wesentlich zur Weiterentwicklung der Stadt Parsberg beigetragen und sich große öffentliche Anerkennung erworben. In besonderer Weise hat sich Helmut Jobst für die Burg Parsberg, das Wahrzeichen der Stadt, eingesetzt. Er hat den Grundstein dafür gelegt, dass die Burg, die heute ein vielbeachtetes volkskundlich und zeitgeschichtlich ausgerichtetes Museum beherbergt, als überregional bedeutsamer Anziehungspunkt gilt. Darüber hinaus ist die Burg Parsberg bekannt als ein in der Region geschätzter Veranstaltungsort für unterschiedlichste kulturelle Angebote. Einer der wichtigsten Initiatoren dieser Entwicklung war Helmut Jobst in seiner Funktion als Mitglied des Stadtrats sowie als erster Vorsitzender des Fördervereins Burg /Museum Parsberg. Zwölf Jahre wirkte er als Mitglied des Kreistags Neumarkt und gestaltete die Kreispolitik verantwortungsvoll mit. Ein von ihm in seiner Zeit als Kreisrat entworfenes Diskussionspapier über eine wertorientierte und nachhaltige Kommunalpolitik erhielt große Aufmerksamkeit. Helmut Jobst ist eine Persönlichkeit mit Vorbildfunktion, die sich über Jahre hinweg uneigennützig für die Gemeinschaft eingesetzt hat.

Christina Jodlbauer (70), Stadt Dingolfing

Frau Christina Jodlbauer war 42 Jahre lang Mitglied des Stadtrats Dingolfing. Von 1996 bis 2002 übte sie das Amt der dritten Bürgermeisterin aus. Anschließend trug sie als zweite Bürgermeisterin 12 Jahre lang besondere Verantwortung. Frau Jodlbauer setzte sich in dieser langen Zeit mit hohem persönlichen Engagement für die Belange der Stadt ein und hat maßgeblichen Anteil an deren Umbau und Modernisierung in Folge des erheblichen Einwohnerzuwachses. Der Bogen ihres Wirkungskreises spannt sich von der Bereitstellung des notwendigen Wohnraums und dem Ausbau der Infrastruktur bis hin zur Erweiterung der Bildungsmöglichkeiten und der Schaffung zeitgemäßer Kinderbetreuungseinrichtungen. Mit Nachdruck hat sie der Bevölkerung die Positionen der Stadt und damit des Stadtrats erläutert und stets für Verständnis der getroffenen oder der zu treffenden Entscheidungen des Gremiums geworben. Frau Jodlbauer ist aufgrund ihrer Aufgeschlossenheit gegenüber neuen Entwicklungen und ihrer Offenheit gegenüber allen Menschen der Stadt unter den Stadtratsmitgliedern geachtet und von den Bürgern allgemein geschätzt. Dem Kreistag Dingolfing-Landau gehörte sie 30 Jahre lang an. Anfangs in die Aufarbeitung der Veränderungen durch die Gebietsreform eingebunden, setzte sie sich in den Folgejahren tatkräftig für die Verbesserung des Bildungswesens im Landkreis und vor allem für den Ausbau der Gesundheitsvorsorge ein. 

Michael Kienberger (68), Gemeinde Konzell

Michael Kienberger engagierte sich 42 Jahre lang verantwortungsvoll und erfolgreich für die Belange der Gemeinde Konzell. 24 Jahre leitete er als erster Bürgermeister die Gemeinde mit Umsicht, Kompetenz und beispielhafter Einsatzbereitschaft. In seiner Mandatszeit konnte eine Vielzahl von Sanierungsmaßnahmen auf den Weg gebracht werden, wie etwa die Instandsetzung der Gemeindestraßen, die Generalsanierung der Grundschule und die energetische Sanierung des Kindergartens und des Rathauses. Eine gemeinsame Kläranlage mit der Gemeinde Rattenberg, verschiedene Abwasserkanäle im Gemeindebereich und ein Regenüberlaufbecken wurden neu gebaut. Die Unterstützung junger Familien durch einen Familienrabatt im Kindergarten und eine Familienförderung für die neuen Baugebiete wirkten sich so positiv aus, dass der Bestand von Schule und Kindergarten gesichert werden konnte. Mit dem Umbau einer ehemaligen Schreinerei in ein Bürgerbildungszentrum hat er den Grundstein dafür gelegt, das Vereinsleben am Ort weiter auszubauen und zu fördern. Ein persönliches Anliegen ist ihm der Erhalt der Kirche St. Stephan im Ortsteil Gossersdorf, für deren Unterhalt er einen Förderverein initiierte. Nachdrücklich hat er sich auch für die Ausstattung der örtlichen Feuerwehren mit dem notwendigen zeitgemäßen Fuhrpark eingesetzt. Trotz zahlreicher Investitionen ist es Michael Kienberger gelungen, die Verschuldung der Gemeinde abzubauen und die Gemeindefinanzen zu konsolidieren. Die Interessen der Bürgerinnen und Bürger vertritt er seit sechs Jahren engagiert und sachkundig auch auf Kreisebene in verschiedenen Ausschüssen. 

Konrad Kobler (71), Gemeinde Ruderting

Konrad Kobler vertrat mehr als vier Jahrzehnte tatkräftig und sachkundig die Interessen der kommunalen Selbstverwaltung auf Gemeinde-, Kreis- und Landesebene. Zeitgleich mit seiner Wahl in den Gemeinderat übernahm er das Amt des zweiten Bürgermeisters der Gemeinde Ruderting, das er bis 1984 ausübte. Als er im Jahr 1982 in den Bayerischen Landtag einzog, hat er die Doppelbelastung nicht gescheut und hat weiterhin seine kommunalen Ämter verantwortungsvoll wahrgenommen. Konrad Kobler hat viele wichtige Beschlüsse mitgetragen und seine guten Verbindungen für das Wohl seiner Heimatgemeinde eingesetzt. So hat er maßgeblich dazu beigetragen, dass die Gemeinde Ruderting in den 70-iger Jahren eine eigene Trinkwasserversorgung erhalten hat. Nachdrücklich eingesetzt hat er sich für Maßnahmen zur Abwasserbeseitigung, den Neubau der Kläranlage, den Bau der Ortsumgehung B85 und die Errichtung von Wildschutzzäunen. Auch der Dorferneuerung, dem Schul- und Kindergartenbereich, den Freizeit- und Erholungseinrichtungen und der Feuerwehr galt seine große Unterstützung. Im Kreistag Passau, dem er mehr als vier Jahrzehnte angehörte, hat Konrad Kobler als Mitglied des Schul- und Kulturausschusses maßgeblich an allen Entscheidungen im schulischen sowie auch kulturellen Bereich mitgewirkt. Als Abgeordneter des Bayer. Landtags war er 31 Jahre lang ein engagierter Kämpfer für die Anliegen seiner Heimat und bildete ein enges Bindeglied zwischen der Landespolitik und den kommunalen Interessen sowohl der Gemeinde Ruderting als auch des Landkreises Passau.

Günther König (70), Gemeinde Neusorg

36 Jahre lang hat Günther König als Mitglied des Gemeinderats, als Fraktionsvorsitzender und als erster Bürgermeister kommunalpolitische Verantwortung für die Gemeinde Neusorg getragen. In dieser langen Zeit hat er sich verdienstvoll dafür eingesetzt, die Entwicklung seiner Heimatgemeinde voran zu bringen und diese für die Zukunft zu rüsten. In den 18 Jahren seiner Amtszeit als erster Bürgermeister wurden viele für die Gemeinde wichtige Projekte angestoßen und durchgeführt. Die Wasserversorgungsanlage wurde saniert und erweitert und alle Ortsteile konnten an die Kanalisation angeschlossen werden. Es wurden mehrere Baugebiete im Gemeindebereich ausgewiesen. Durch die Erschließung von Bauland für Gewerbeflächen ist es gelungen, neue Betriebe anzusiedeln. Während seiner Amtszeit wurde auch die Partnerschaft mit der tschechischen Gemeinde Skalná ins Leben gerufen. Aufgrund der regelmäßigen Begegnungen zwischen den Vereinen und Organisationen der Partnergemeinden wird seither ein wichtiger Beitrag im Rahmen der Völkerverständigung geleistet. Seit drei Jahrzehnten setzt sich Günther König als Mitglied des Kreistags Tirschenreuth nachdrücklich für die Interessen der Bürgerinnen und Bürger in der Region ein. Durch sein engagiertes Wirken hat er den Landkreis Tirschenreuth entscheidend mitgeprägt. Besondere Verantwortung hat er als weiterer Stellvertreter des Landrats übernommen. Die ihm anvertrauten Ämter hat er stets tatkräftig und kompetent ausgeübt.

Albert Köstler (66), Markt Neualbenreuth

Drei Jahrzehnte stand Albert Köstler als erster Bürgermeister an der Spitze des Marktes Neualbenreuth. Der langjährige ehemalige Bürgermeister der Marktgemeinde zeichnet sich durch ein kompetentes und breitgefächertes kommunalpolitisches Wirken aus. Er war der Impulsgeber für vielfältige Maßnahmen, von der Umgestaltung des historischen Ortskerns, der Generalsanierung der Volksschule, der Sanierung des Kindergartens sowie der Einrichtung einer Kinderkrippe bis hin zur Aufnahme und Pflege grenzüberschreitender Kontakte zu Tschechien und dem Abschluss einer Gemeindepartnerschaft in Ungarn. Als eine der letzten großen Maßnahmen seiner Amtszeit ist die Generalsanierung und der Umbau des Rathauses in Neualbenreuth hervorzuheben. Mit großem persönlichen Engagement hat er sich dafür eingesetzt, die Voraussetzungen für das Kurgebiet Sybillenbad in seiner heutigen Form zu schaffen. Viele der kulturellen Großereignisse in der Gemeinde, wie etwa die 700-Jahrfeier, das Markt- und Brunnenfest und das Aktionsjahr Wasser gehen auf seine Ideen zurück und tragen seine Handschrift. Die Marktgemeinde Neualbenreuth hat sich aufgrund der außerordentlichen Schaffenskraft von Albert Köstler vom verträumten, vorwiegend landwirtschaftlich geprägten Grenzdorf zum wichtigsten Kur- und Erholungsort in der nördlichen Oberpfalz gewandelt.

Wolfgang Ludwig (63), Stadt Bad Kötzting

Wolfgang Ludwig hat 36 Jahre als Mitglied des Stadtrats und als erster und zweiter Bürgermeister mit beispielhaftem Engagement einen wertvollen Beitrag für die kommunalen Belange der Stadt Bad Kötzting geleistet. Als erster Bürgermeister hat er in den vergangenen 18 Jahren wichtige Projekte für die Stadt Bad Kötzting initiiert und realisiert, wie etwa die Sanierung der Grund- und Hauptschule, die Ausweisung von Baugebieten mit preisgünstigen Bauparzellen für junge Familien und die Schaffung von Kinderbetreuungseinrichtungen. Mit Weitblick hat sich Wolfgang Ludwig trotz der damit verbundenen hohen finanziellen Aufwendungen dafür eingesetzt, das ehemalige Kasernengelände samt Liegenschaften durch die Stadt zu erwerben und einer für alle Bürgerinnen und Bürger attraktiven und zukunftsfähigen Folgenutzung zuzuführen. Im „Begegnungszentrum Alte Kaserne“ haben auch viele der örtlichen Vereine und Verbände eine neue Heimat gefunden. Hervorzuheben ist die Anerkennung der Stadt Kötzting als Kneipp-Heilbad im Jahr 2005. Im gleichen Jahr konnte auch die Einweihung der AQACUR-Badewelt gefeiert werden, einem zwischenzeitlich weit über die Grenzen der Stadt hinaus bekanntem Freizeitbad. Den Landkreis Cham unterstützt Wolfgang Ludwig seit 18 Jahren als Mitglied des Kreistags. In dieser Zeit hat er die Entwicklung des Landkreises Cham verantwortungsvoll mitgestaltet. Darüber hinaus hat er sich für die kommunalen Interessen auch im Deutschen und Bayerischen Städtetag eingebracht.

Gerhard Mies (69), Gemeinde Achslach

Gerhard Mies hat 36 Jahre lang als erster Bürgermeister die Geschicke der Gemeinde Achslach maßgeblich geprägt. Den Schwerpunkt seines engagierten Wirkens bildete die kontinuierliche Verbesserung der gemeindlichen Infrastruktur. Auf seine Initiative hin wurden eine Kläranlage gebaut, der Ortskanal für den Hauptort Achslach hergestellt und die meisten Ortsteile des weitverzweigten Gemeindegebietes an die kommunale Wasserversorgungs- und Abwasserbeseitigungsanlage angeschlossen. Weitere wichtige Maßnahmen, die Gerhard Mies in seiner Amtszeit angestoßen und ermöglicht hat, sind die Neugestaltung des Dorfplatzes in Achslach, der Bau eines neuen Feuerwehrgerä-tehauses und die Errichtung eines neuen Bauhofs. Mit der Einrichtung einer gemeindlichen Kindertagesstätte mit integrierter Kinderkrippe wurde eine Kinderbetreuung vor Ort ermöglicht. Zukunftsorientiert hat Gerhard Mies den Breitbandausbau in der Gemeinde vorangetrieben. Trotz beträchtlicher Investitionen hat er stets auf eine sparsame Haushaltsführung geachtet. Die Gemeinde kann auf eine solide Haushaltslage und geordnete Finanzen blicken. Ein besonderes Anliegen war Gerhard Mies die kommunale Zusammenarbeit. So hat sich Achslach zur Weiterentwicklung des Fremdenverkehrs mit den Nachbargemeinden zur Ferienregion „Hirschenstein“ zusammengeschlossen. Er war auch Mitinitiator der „Integrierten ländlichen Entwicklung (ILE) Donau-Wald“, in der 14 Kommunen die Zukunft der Region gemeinsam aktiv mitgestalten wollen. 

Herbert Mirbeth (66), Stadt Hemau

35 Jahre hat sich Herbert Mirbeth in herausragender Weise auf Gemeinde- und Kreisebene engagiert. Sein kommunalpolitisches Wirken für die Gemeinde Hemau und den Landkreis Regensburg ist umfassend und vielfältig. 1972 wurde Herbert Mirbeth im Alter von 24 Jahren in den Stadtrat von Hemau gewählt. In den 13 Jahren seiner Mitgliedschaft im Stadtrat galt es vor allem, die Gebietsreform mit der Neuzuordnung der Stadt Hemau zum Landkreis Regensburg umzusetzen und wichtige Einrichtungen der Infrastruktur im Bereich des Bildungs- und Krankenhauswesens zu schaffen. 1990 wurde Herbert Mirbeth in das Amt des ersten Bürgermeisters seiner Heimatstadt gewählt. In der kurzen Zeit seines Wirkens als erster Bürgermeister hat die Stadt Hemau einen großen Aufschwung erlebt. Die stete Aufwärtsentwicklung der Stadt wird durch den deutlichen Anstieg der Einwohnerzahlen in dieser Zeit dokumentiert. Herbert Mirbeth war bereits sechs Jahre lang Mitglied des Kreistags Regensburg, als er 2002 zum Landrat gewählt wurde. In den vergangenen zwölf Jahren, in denen er an der Spitze des Landkreises stand, wurden in seiner Verantwortung wichtige Entscheidungen getroffen, die die zukunftsfähige Entwicklung des Landkreises ermöglichten. Neben der Weiterentwicklung der Bildungs- und der Verkehrspolitik in Zusammenarbeit mit der Stadt Regensburg wurde die Landkreispolitik in weiten Teilen neu ausgerichtet, um die regionalen Kräfte und das Regionalbewusstsein zu stärken. Durch den Aufbau von Jugendsozialarbeit an den Landkreisschulen und die Einrichtung einer Servicestelle für Senioren und Behinderte wurde die Sozialpolitik neu konzeptioniert. Gleiches gilt für die Energiepolitik, die mit der Gründung einer Biogasentwicklungsgesellschaft und dem Bau einer Biogasanlage sowie der Gründung von Landkreis-Energiegenossenschaften neue Impulse erfahren hat. Von 1994 bis 2002 gehörte Herbert Mirbeth dem Bayerischen Landtag an, wo er insbesondere die kommunalen Interessen mit Nachdruck als Mitglied im Innenausschuss vertreten hat.

Hans Möstl (66), Markt Kallmünz

Hans Möstl tritt als Mitglied des Marktgemeinderats Kallmünz seit 36 Jahren mit Engagement und Tatkraft für die Belange des Marktes und seiner Bürgerinnen und Bürger ein. Er genießt große Wertschätzung im Marktgemeinderat. Die Aufgaben, die mit dem Amt des zweiten Bürgermeisters verbunden sind, hat er stets zuverlässig und pflichtbewusst wahrgenommen. Für die Realisierung der beiden Hochwasserschutzmaßnahmen „Umgehungsbrücke“ und „Flutmulde“ hat sich Hans Möstl nachdrücklich eingesetzt. Dadurch konnte die Situation bei Hochwasser für die Menschen in Kallmünz deutlich entspannt und verbessert werden. Die Interessen des Ortsteils Dinau liegen ihm besonders am Herzen. Mit großem Zeitaufwand hat er die in seinem Heimatortsteil im vergangenen Jahr begonnenen Kanal- und Straßenbauarbeiten begleitet und die Anliegen der Einwohner kompetent vertreten. Die Anliegen seiner Heimat hat Hans Möstl 18 Jahre lang auch im Kreistag Regensburg in unterschiedlichen Ausschüssen vertreten. Erfolgreich hat er sich für die die Verbreiterung der Staatsstraße 2041, ehemals Kreisstraße, zwischen Kallmünz und Dinau eingesetzt, mit dem Ergebnis, dass eine zweite Fahrspur angelegt wurde und die Verkehrssicherheit dadurch verbessert werden konnte.

Wilfried Neuber (67), Stadt Oberviechtach

Wilfried Neuber hat als erster und zweiter Bürgermeister und als Stadtrat 36 Jahre lang die Entwicklung der Stadt Oberviechtach engagiert begleitet und positiv geprägt. Während seiner Amtszeit als erster Bürgermeister war ihm die Verbesserung der infrastrukturellen Einrichtungen besonders wichtig. So konnten neben zahlreichen Baumaßnahmen wie etwa dem Neubau des Rathauses, der Erweiterung des städtische Bauhofs und der Generalsanierung der Grund- und Mittelschule die Wasserversorgung verbessert und nahezu alle Ortsteile der Stadt an die Kanalisation angeschlossen werden. Auch für die Interessen der Ortsfeuerwehren hat er sich stets eingesetzt. In verschiedenen Ortsteilen wurden Feuerwehrgerätehäuser errichtet und Fahrzeuge angeschafft. Mit großem Erfolg hat Willibald Neuber die Bemühungen vieler Ortsteile von Oberviechtach beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ unterstützt. Im Kreistag Schwandorf war Wilfried Neuber über drei Jahrzehnte hinweg ein kompetenter Vertreter aller Bürgerinnen und Bürger der Region. Als langjähriger Fraktionsvorsitzender hat er die Kreispolitik an maßgeblicher Stelle mitgestaltet. Über die Kommunalpolitik hinaus leistet Wilfried Neuber seit Jahren als Vorsitzender der Arbeiterwohlfahrt im Ortsverein Oberviechtach wertvolle Arbeit für die Gemeinschaft.

Hans Plötz (67), Stadt Viechtach

Hans Plötz wirkt seit mehr als vier Jahrzehnten in der Kommunalpolitik. Bis zum Jahr 1998 hat er als Mitglied des Stadtrats und erster Bürgermeister engagiert die Interessen der Stadt Viechtach und ihrer Bürgerinnen und Bürger vertreten. Seit 1972 gehört er ununterbrochen dem Kreistag des Landkreises Regen an. Sein besonderes Augenmerk gilt seit jeher der Sport- und Jugendarbeit. Nachdrücklich setzt er sich für die Belange des Sports ein, um einerseits einer breiten Bevölkerung Sportmöglichkeiten zu eröffnen, andererseits aber auch, um Sporttalenten beste Trainings- und Wettkampfmöglichkeiten zu ermöglichen. Als Kreissportbeauftragter des Landkreises Regen ist es ihm ein besonderes Anliegen, Kinder und Jugendliche für den Sport zu gewinnen und ihnen so eine sinnvolle Freizeitgestaltung bieten zu können. Von Anfang an hat Hans Plötz den Arbeitskreis „Sport und Schule“ unterstützt und intensiv die Zusammenarbeit mit den Schulen gefördert. Hartnäckig tritt er dafür ein, dass im Haushaltsplan des Landkreises Mittel zur Sportförderung bereitgestellt werden. Sein besonderer Einsatz gilt dem Ski-Landesleistungszentrum Hohenzollern-Skistadion Arbersee. Die Weiterentwicklung des für die gesamte Region bedeutenden Zentrums ist ihm ein stetes Anliegen, damit die Region Bayerwald auch weiterhin Spitzensportler hervorbringen und den steigenden Anforderungen überregionaler Veranstaltungen gerecht werden kann. 16 Jahre lang vertrat Hans Plötz als Vorsitzender des Kreisjugendrings in hervorragender Weise die Interessen der Jugend des Landkreises Regen und fungierte als Sprachrohr der Jugend und Jugendverbände.

Norbert Probst (68), Gemeinde Freudenberg

24 Jahre lang hat Norbert Probst als erster Bürgermeister mit großem persönlichen Engagement wichtige Impulse für die positive Entwicklung der Gemeinde Freudenberg gegeben. In seine kommunalpolitische Arbeit konnte er seine fundierten Kenntnisse aus den 18 Jahren seiner Arbeit als Gemeindekämmerer einbringen. Notwendige Vorhaben zur Sicherung der Daseinsvorsorge hat er angestoßen und verwirklicht. Während der Amtszeit von Bürgermeister Probst erfolgte der Neubau von drei Feuerwehrgeräte-häusern, eines Kindergartens und eines Gebäudes für eine Kinderkrippe, in dem auch die Gemeindeverwaltung untergebracht wurde. Schule und Freibad wurden saniert und die Voraussetzungen für die Erschließung neuer Baugebiete geschaffen. Eine Vorreiterrolle hat die Gemeinde bei der Energiewende übernommen und als eine der ersten Gemeinden in Bayern durch eine Flächennutzungsplanänderung eine Konzentrationszone für die Windkraftnutzung ausgewiesen. Wichtig war Norbert Probst auch die interkommunale Zusammenarbeit. In der Arbeitsgemeinschaft Obere Vils Ehrenbach (AOVE) soll mit Projekten auf den unterschiedlichsten Gebieten gemeinsam die Lebensqualität in der Region erhalten und verbessert werden. Norbert Probst übte sein Amt mit großem Verantwortungsbewusstsein und einem Gespür für das Wichtige aus. Er hatte stets ein offenes Ohr für die Bürgerinnen und Bürger. Eine vertrauensvolle und kollegiale Zusammenarbeit über Parteigrenzen hinweg war ihm selbstverständlich. Als Mitglied des Kreistags Amberg-Sulzbach hat er sich 18 Jahre lang auch überörtlich für die kommunalen Interessen eingesetzt.

Karl Reith (61), Gemeinde Eppenschlag

Karl Reith stand 35 Jahre als erster Bürgermeister an der Spitze der Gemeinde Eppenschlag. Zielgerichtet hat er in dieser langen Zeit die stetige Aufwärtsentwicklung der ehemals rein landwirtschaftlich strukturierten Gemeinde vorangetrieben. Mit der Kanalisation des Gemeindegebietes, mit zahlreichen Straßen- und Wegebaumaßnahmen und der Flurbereinigung hat er entscheidende Verbesserungen bewirkt. Erfolgreich konnte Karl Reith den Schulstandort Eppenschlag erhalten, einen Kindergarten im Schulhaus einrichten und das Grundschul- und Kindergartengebäude umfassend sanieren. Die Errichtung eines gemeindlichen Bauhofs und die Beschaffung von Löschfahrzeugen und Ausrüstungsgegenständen für die Feuerwehr sind ebenfalls Karl Reith zu verdanken. Die gelungenen Dorferneuerungsmaßnahmen in den einzelnen Ortsteilen wurden beim Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“ neben zwei Auszeichnungen auf Landkreis- und Bundesebene mit dem Sieg des Ortsteils Großmisselberg auf Bundesebene belohnt. Die zahlreichen Vereine hat er stets unterstützt und damit ein Zusammengehörigkeitsgefühl in der Gemeinde geprägt. Seine fünfmalige Wiederwahl zum ersten Bürgermeister ist Ausdruck des Vertrauens, das ihm die Bürgerinnen und Bürger entgegengebracht haben. 

Paul Roßberger (71), Markt Lam

Paul Roßberger wurde 1972 in den Marktgemeinderat Lam gewählt. Mehr als vier Jahrzehnte hat er sich sachkundig für die Interessen der Marktgemeinde eingesetzt. 28 Jahre lang hat er das Amt des zweiten Bürgermeisters verantwortungsvoll bekleidet. Paul Roßberger war es stets wichtig, seine Heimatgemeinde zukunftsorientiert weiter zu entwickeln. In der langen Zeit seines kommunalpolitischen Wirkens hat er hohe Investitionen in die Infrastruktur mitgetragen, sei es für den Bau des Frei- und des Hallenbads, der Doppelturnhalle und die Herstellung des Kurparks oder für die Generalsanierung des Rathauses. Seine langjährige Erfahrung und sein Wissen waren in der Arbeit des Marktgemeinderats und seiner Ausschüsse hoch geschätzt. Nachdrücklich hat sich Paul Roßberger für die Entwicklung des Fremdenverkehrs engagiert. Am Erfolg der Region „Lamer Winkel“ hat er maßgeblichen Anteil. Ein besonderes Anliegen ist ihm die Sport- und Jugendförderung, für die er sich über seine Tätigkeit im Marktgemeinderat hinaus auch auf Vereinsebene aktiv einbringt. Zudem hat sich Paul Roßberger als Vorsitzender des Schulverbands Lam in den vergangenen 42 Jahren vorbildlich für die Belange der Volksschule Lam und ihrer Lehrer und Schüler eingesetzt.

Maximilian Schmaderer (54), Gemeinde Schorndorf

Seit dreißig Jahren setzt sich Maximilian Schmaderer mit außerordentlicher Tatkraft für die Gemeinde Schorndorf ein. Er ist ein engagierter Gestalter seiner Heimatgemeinde. Seinem umfassenden Wirken als erstem Bürgermeister ist es zu verdanken, dass Schorndorf in den vergangenen 24 Jahren eine überaus positive Entwicklung genommen hat und sich heute als modernes Gemeinwesen präsentiert. Neben dem Ausbau der Infrastruktur mit Gemeindezentrum, Kindergarten und Grundschule sowie der Ansiedlung von Dienstleistungsbetrieben und Arztpraxen hat sich Bürgermeister Schmaderer für den Aufbau einer leistungsfähigen Breitbandversorgung im gesamten Gemeindegebiet und für die Installation von Photovoltaikanlagen auf hierfür geeigneten gemeindlichen Immobilien eingesetzt. Ebenso verfügt die Gemeinde über ein gut ausgebautes Straßen- und Wegenetz. Aufgrund einer von Bürgermeister Schmaderer verantworteten vorausschauenden Baulandpolitik, die vorrangig jungen Familien Bauplätze zur Verfügung stellt, kann sich die Gemeinde über steigende Einwohnerzahlen freuen. Die große Mehrheit, mit der Maximilian Schmaderer bei der Kommunalwahl 2014 erneut in das Amt des ersten Bürgermeisters gewählt wurde, verdeutlicht die hohe Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger Schorndorfs mit ihrem Bürgermeister. Über die Grenzen der Gemeinde Schorndorf hinaus wirkt Maximilian Schmaderer als Mitglied des Kreistags Cham und Fraktionsvorsitzender verantwortungsvoll für die gesamte Region. 

Franz Schwarz (65), Gemeinde Aldersbach

Mehr als drei Jahrzehnte hat sich Franz Schwarz vorbildlich für die Belange der Gemeinde Aldersbach engagiert. In den 24 Jahren seiner Amtszeit als erster Bürgermeister konnte er die Gemeinde erfolgreich voranbringen. Mit Weitsicht hat er denkmalpflegerisch sensible städtebauliche Maßnahmen in Angriff genommen, wie etwa den Umbau von Teilen des ehemaligen Klosters zum Rathaus und die Neugestaltung des Kloster- und Pfarrgartens. Neben zahlreichen Infrastrukturmaßnahmen sind der ökologische Ausbau einer Flutmulde zum Hochwasserschutz, die Dorferneuerungsmaßnahmen in zwei Ortsteilen und die Generalsanierung der Grundschule als Beispiele für weitere wichtige Projekte seiner Amtszeit zu nennen. Nachdrücklich hat sich Franz Schwarz dafür eingesetzt, die Gemeinde durch gute Rahmenbedingungen für Industrie- und Gewerbebetriebe zu einem leistungsstarken Wirtschaftsstandort weiterzuentwickeln. Neuen Projekten gegenüber war er stets aufgeschlossen. So wurde das Projekt „Zukunft Familie“ ins Lebens gerufen. Auch die Teilnahme am Modellprojekt „Gesunde Gemeinde“ der Gesundheitsinitiative „Gesund.Leben.Bayern.“ hat er angestoßen. Erfolgreich hat sich die Gemeinde als Standort der Landesausstellung 2016 „Bier in Bayern“ beworben. Wichtig ist Franz Schwarz das Engagement in den zahlreichen örtlichen Vereinen, in denen er immer auch selbst ehrenamtliche Funktionen übernommen hat. Über die Gemeindegrenzen hinaus vertrat Franz Schwarz 12 Jahre lang verantwortungsvoll die kommunalen Interessen als Mitglied des Kreistags Passau. 

Josef Troidl (74), Stadt Regensburg

Josef Troidl gehört seit drei Jahrzehnten dem Stadtrat Regensburg an und bringt sich in den verschiedensten Ausschüssen tatkräftig ein. Gesundheitspolitik und soziale Angelegenheiten sind die Themen, für die er sich in besonderem Maße engagiert. Im Ausschuss für Soziales und Allgemeine Stiftungsangelegenheiten und im Ausschuss für die Evangelische Wohltätigkeitsstiftung setzt er sich beharrlich dafür ein, politische und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten auszugleichen. In besonderer Weise unterstützt er die Regensburger Partnerstadt Odessa, sei es durch die Organisation und Begleitung von Hilfskonvois zur Versorgung der dortigen Krankenhäuser oder beim Aufbau eines Reha-Zentrums für Kinder, die durch die Reaktorkatastrophe in Tschernobyl geschädigt sind. Ein großes Anliegen ist es ihm, einen Beitrag zur Verbesserung der Lebensverhältnisse von Obdachlosen zu leisten. Diesen Personenkreis unterstützt er aktiv auch als Vorsitzender eines von ihm gegründeten Vereins. Beharrlich setzt er sich dafür ein, die Öffentlichkeit für diese Thematik zu sensibilisieren. Sein außerordentliches soziales Engagement und sein unermüdlicher Einsatz gelten vor allem den vom Leben benachteiligten Regensburger Bürgerinnen und Bürgern.

Johann Vilsmeier (75), Stadt Dingolfing

Johann Vilsmeier vertrat 42 Jahre lang sowohl im Stadtrat Dingolfing als auch im Kreistag Dingolfing-Landau vorbildlich die Belange seiner Heimat. Über 6 Jahre hinweg im Stadtrat und 33 Jahre lang im Kreistag hat er als Fraktionsvorsitzender besondere Verantwortung übernommen. Johann Vilsmeier hat seine Ämter mit großem persönlichen Engagement verantwortungsbewusst und aufgeschlossen wahrgenommen und konnte in seiner Mandatszeit Vieles bewegen und bewirken. Als Stadtrat hat er maßgeblich am Umbau und an der Modernisierung Dingolfings mitgewirkt. Bei allen aufgrund des starken Einwohnerzuwachses notwendigen Veränderungen der Stadt, den erforderlichen Infrastrukturmaßnahmen und dem Ausbau des Schul- und Gesundheitswesens hat er stets positiv zur Entscheidungsfindung beigetragen und versucht, für alle Seiten tragbare Lösungen zu finden. Im Kreistag war er von der ersten Stunde an Mitglied des neugegründeten Landkreises Dingolfing-Landau. Johann Vilsmeier hat durch sein engagiertes Wirken maßgebenden Anteil am gelungenen Zusammenwachsen der ehemals eigenständigen Landkreise Dingolfing und Landau a.d.Isar. War zunächst die Bildung einer Einheit im neugeschaffenen Landkreis vorrangige Aufgabe der Kreistagsmitglieder, lag später der Schwerpunkt auf den Themen Gesundheit, Verkehr und Bildung. Als Fraktionsvorsitzender und Mitglied des Kreisausschusses hatte seine Stimme bei allen Vorhaben des Landkreises Gewicht.

Walter Wenisch (74), Stadt Mitterteich

Walter Wenisch hat sich mit außerordentlichem Engagement 42 Jahre lang als Mitglied des Stadtrats Mitterteich vorbildlich für seine Heimatstadt eingesetzt. Die Stadt Mitterteich hat sich in dieser langen Zeit kontinuierlich weiter entwickelt und ist heute ein modernes Gemeinwesen mit allen wichtigen infrastrukturellen Einrichtungen. Als Fraktionsvorsitzender hat Walter Wenisch dreißig Jahre lang die positive Entwicklung der Stadt Mitterteich an verantwortlicher Stelle mitgestaltet. Unter seiner Mitwirkung wurden im Stadtrat viele wichtige Entscheidungen über öffentliche Einrichtungen getroffen. So verfügt die Stadt Mitterteich heute unter anderem über ein Freibad, eine Mehrzweck- und eine Eissporthalle, über ein Porzellanmuseum und ein Mehrgenerationenhaus. Aufgrund seines Berufs als Lehrer waren ihm die Belange der Kinder und der Jugendlichen immer ein besonders wichtiges Anliegen. Nachdrücklich hat sich Walter Wenisch für den Umbau und die Sanierung der Turnhalle und des Hallenbades eingesetzt ebenso wie für die Erweiterung der Grundschule und die Neugestaltung des Pausenhofs. Mit dem Ausscheiden von Walter Wenisch aus dem Stadtrat im April dieses Jahres hat der Stadtrat Mitterteich sein dienstältestes Mitglied verloren.

Fritz Winklmann (66), Stadt Rötz

Fritz Winklmann engagiert sich seit nunmehr 42 Jahren vorbildlich für das Gemeinwohl seiner Heimatregion. Als Mitglied des Stadtrats Rötz gestaltete er die Stadtpolitik dreißig Jahre lang erfolgreich mit, 17 Jahre davon an verantwortlicher Stelle als zweiter Bürgermeister. Fritz Winklmann hat sich stets nachdrücklich dafür eingesetzt, die Lebensqualität für alle Bürgerinnen und Bürger der Stadt Rötz zu verbessern. Durch seinen unermüdlichen Einsatz hat er dazu beigetragen, dass viele Maßnahmen verwirklicht werden konnten, von denen die Stadt auch heute noch profitiert, wie etwa die Erweiterung der Volksschule, die Errichtung des Hallenbades, die Neugestaltung des Marktplatzes oder die Entstehung des Oberpfälzer Handwerksmuseums. Neben seinem Engagement um die Stadt Rötz engagiert sich Fritz Winklmann seit 36 Jahren nachdrücklich für den Landkreis Cham. Hier hat er sich unter anderem dafür eingesetzt, eine zukunftsfähige Krankenhausstruktur aufzubauen. Mit großem Sachverstand hat er auch die umfangreichen Erweiterungs- und Sanierungsmaßnahmen an den kreiseigenen Schulen begleitet. Als Seniorenbeauftragter hat er kompetent die Belange der älteren Menschen vertreten und den Kreistag Cham in wichtigen seniorenpolitischen Fragen fachkundig beraten. Sein Amt als weiterer Stellvertreter des Landrats hat er mit hohem Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein wahrgenommen. Herr Winklmann ist in Stadt und Landkreis eine hochgeschätzte Persönlichkeit, der die ihm anvertrauten Ämter in allen Bereichen stets überzeugend mit Leben erfüllt hat.

Alfons Wolf (68), Gemeinde Stallwang

Alfons Wolf leistete 42 Jahre lang wertvolle kommunalpolitische Arbeit. Drei Jahrzehnte gestaltete er als erster Bürgermeister das Bild der Gemeinde Stallwang entscheidend mit. In dieser Zeit konnten für die Gemeinde wichtige Projekte verwirklicht werden, wie etwa der Bau von Abwasseranlagen, eines Sportzentrums und eines Bürgersaales. Zielstrebig hat er die Umsetzung von Flurbereinigungs- und Dorferneuerungsmaßnahmen vorangetrieben. Mit einem neuen Tiefbrunnen und dem Neubau von Versorgungsleitungen und einer Speicheranlage in verschiedenen Ortsteilen konnte die Wasserversorgung im Gemeindegebiet gesichert werden. Der Neubau einer Kinderkrippe und eines Feuerwehrhauses sind ebenfalls Herrn Wolf zu verdanken. Mit der Ausweisung und dem Betrieb eines Gewerbegebietes zusammen mit der Nachbargemeinde Loitzendorf hat er neue Wege beschritten. Nachdrücklich unterstützt hat er die Gründung einer Gemeindepartnerschaft mit der ungarischen Gemeinde Magyarsarlos, deren reger Austausch das Gemeindeleben bereichert. Über die Gemeindegrenzen hinaus setzt sich Alfons Wolf seit 36 Jahren kompetent und verantwortungsvoll auf Landkreisebene für die Bürgerinnen und Bürger der Region ein. Das kommunalpolitische Engagement von Alfons Wolf war stets geprägt von einem bemerkenswerten Fleiß, verbunden mit Hartnäckigkeit und Durchsetzungsvermögen.

Herbert Wölfl (69), Gemeinde Weiherhammer

Mehr als vier Jahrzehnte war Herbert Wölfl Mitglied des Gemeinderats Weiherhammer. In dieser langen Zeit hat er sich in vorbildlicher Weise für seine Heimat eingesetzt. Von 2002 bis 2008 hat er als zweiter Bürgermeister besondere Verantwortung übernommen. Herbert Wölfl hat die Entwicklung Weiherhammers zu einem modernen Gemeinwesen verantwortungsvoll und pflichtbewusst begleitet. In den vergangenen vierzig Jahren hat er mit großem Sachverstand bei allen weitreichenden Entscheidungen des Gemeinderats mitgewirkt. Aufgrund seiner langjährigen Erfahrungen im Feuerwehrwesen war er ein geschätzter Ratgeber sowohl für die Feuerwehren als auch für die Gemeinde. Bei der Planung und beim Neubau der Feuerwehrgerätehäuser in Weiherhammer und Kaltenbrunn sowie bei der Beschaffung entsprechender Fahrzeuge hat er maßgeblich dazu beigetragen, für die Gemeinde wirtschaftliche und kostengünstige Lösungen zu erzielen. Ein großes Anliegen war ihm die Generalsanierung des Hallenbads als Gesundheitseinrichtung, ebenso aber auch die Anlage von Rad- und Wanderwegen. Bei der Realisierung gebietsübergreifender Projekte war er stets ein Verfechter der interkommunalen Zusammenarbeit. Die zahlreichen örtlichen Vereine unterstützt und fördert Herbert Wölfl seit Jahren durch sein aktives Engagement. Er ist eine Persönlichkeit, die bei den Menschen seiner Heimatgemeinde hohes Ansehen genießt.

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