Bayern gegen den Schlaganfall

München, 8. Juli 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat heute die Plakat-Entwürfe der Kampagne "Bayern gegen den Schlaganfall" vorgestellt. Studierende der MHMK Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation hatten zuvor spannende und aussagekräftige Entwürfe für das offizielle Kampagnenplakat erarbeitet, das über 200-mal in ganz München zu sehen sein wird.

Der rote Info-Bus der Kampagne "Bayern gegen den Schlaganfall" ist bayernweit unterwegs
© Bayern gegen den Schlaganfall

„Gesundheit beginnt im Kopf. Das gilt beim Schlaganfall in jeglicher Hinsicht! Denn gerade hier spielt der Faktor Zeit eine außerordentlich große, wenn nicht lebenswichtige Rolle“, betonte der Minister. Wichtig sei es, einen Schlaganfall schnell zu erkennen. „Zu den typischen Symptomen zählen etwa ein plötzliches Schwächegefühl, Lähmungen in einer Körperhälfte, Taubheitsgefühle sowie Seh-, Hör- oder Sprachstörungen“, erläuterte Herrmann. Ziel der Kampagne ist es, möglichst viele Bürgerinnen und Bürger über die Symptome und die Folgen eines Schlaganfalls zu informieren und darüber aufzuklären, was im Notfall zu tun ist. Unter Beteiligung zahlreicher Krankenhäuser und weiterer Organisationen aus dem Gesundheits- und Rettungswesen finden von Juni bis November in ganz Bayern Veranstaltungen zu Prävention, Erkennung und Behandlung des Schlaganfalls statt.

Im Notfall: Notruf 112

Wichtig sei vor allem, im Notfall schnell professionelle Hilfe zu alarmieren: „Bitte denken Sie im Ernstfall daran und rufen Sie bei entsprechenden Symptomen lieber einmal mehr, als einmal zu wenig die 112! Unser heute vorgestelltes Kampagnenplakat wird Ihnen sicherlich dabei helfen, dies nun nicht mehr zu vergessen!“, betonte der Minister.

Gesundheitsinitiative 'Bayern gegen den Schlaganfall'

Am 11. Juni 2014 startete die Gesundheitsinitiative 'Bayern gegen den Schlaganfall', die unter der Schirmherrschaft von Ministerpräsident Horst Seehofer steht. Initiatoren der Aufklärungsaktion sind Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, die Staatsministerin für Gesundheit und Pflege, Melanie Huml, die Deutsche Schlaganfall-Gesellschaft (DSG), die Neurologische Klinik des Universitätsklinikums Erlangen sowie das forschende Pharmaunternehmen Boehringer Ingelheim. Neben zahlreichen Kliniken mit sogenannten Stroke Units (spezialisierte Schlaganfalleinheiten) aus ganz Bayern unterstützen weitere Kooperationspartner aus dem Gesundheits- und Rettungswesen das Projekt.