Einbürgerung und Zuwanderung 2013

München, 21. Mai 2014 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat in München die Einbürgerungs- und Zuwanderungszahlen 2013 vorgestellt und übergab Einbürgerungsurkunden an neun neue Staatsangehörige.

Einbürgerung und Zuwanderung 2013: Innenminister Joachim Herrmann überreicht Einbürgerungsurkunden - Gruppenbild
© Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Das Interesse an der deutschen Staatsangehörigkeit ist groß. Die Gesamtzahl der Einbürgerungen in Bayern betrug im vergangenen Jahr 13.276. Das ist ein Anstieg um 0,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahr 2012. "Das ist eine sehr erfreuliche Entwicklung", berichtete Innenminister Joachim Herrmann. Mit dieser jüngsten Entwicklung bewegen sich die Einbürgerungszahlen seit fünf Jahren auf einem ähnlichen Niveau. Herrmann händigte neun Staatsangehörigen aus Griechenland, Italien, der Russischen Föderation, Kroatien, Iran und Polen ihre Einbürgerungsurkunde aus: "Die unterschiedlichen Lebensläufe zeigen deutlich, dass ausländische Mitbürger in unserem Land bei guter Qualifikation alle Chancen haben, hier erfolgreich tätig zu werden."

Hauptherkunftsstaaten

Wie bereits im Jahr 2012 stammten die meisten Eingebürgerten aus der Türkei (2.434). Ein knappes Drittel kam aus Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Es folgten:

  • die Nachfolgeländer des früheren Jugislawien mit 1.044 Einbürgerungen
  • die Ukraine mit 767 Einbürgerungen
  • der Irak mit 581 Einbürgerungen
  • die Russische Föderation mit 418 Einbürgerungen
  • Vietnam mit 364 Einbürgerungen und
  • Kasachstan mit 327 Einbürgerungen.

Ausländeranteil

Am Jahresende 2013 haben im Freistaat laut Ausländerzentralregister mehr als 1,3 Millionen Ausländer gelebt. Das ist ein Anstieg von mehr als 100.000 gegenüber 2012. Die Ausländerquote stieg dementsprechend auf zuletzt 9,5 Prozent weiter an. Herrmann: "Im internationalen Vergleich ist Deutschland Vorbild: Nach einer Studie der OECD gehört unser Land mittlerweile zu den OECD Ländern mit den geringsten Beschränkungen für die Zuwanderung hochqualifizierter Fachkräfte."

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