Städtebaulicher Denkmalschutz: 23,5 Millionen Euro für die Kommunen

München, 26. Mai 2015 (stmi). 79 historische Stadt- und Ortskerne in Bayern profitieren in diesem Jahr vom Bund-Länder-Programm 'Städtebaulicher Denkmalschutz'. Fast drei Viertel der Fördergelder fließen in den ländlichen Raum.

Neugestaltung des Hauptplatzes in Landsberg
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Bayernweit stehen 2015 rund 23,5 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bund-Länder-Programm 'Städtebaulicher Denkmalschutz' zur Sicherung, Modernisierung und Erhaltung denkmalgeschützter Altstadt- und Ortskerne bereit. Zusammen mit den Investitionen der Kommunen ergibt sich ein Gesamtinvestitionsvolumen von 39,2 Millionen Euro. Von den 79 Programmkommunen liegen 66 im ländlichen Raum, 73,5 Prozent der Fördermittel fließen in diesen Bereich. Förderschwerpunkte im Programmjahr 2015 sind unter anderem die Revitalisierung alter Bausubstanz durch Sanierung und Umnutzung und die barrierefreie Umgestaltung des öffentlichen Raums. Dazu zählen beispielsweise die Neugestaltung des Marienplatzes zum Fußgängerbereich im oberbayerischen Schongau, die Umgestaltung des Klostergrabens im mittelfränkischen Heilsbronn sowie die Neugestaltung der Donauuferzone in Regensburg.

Regionale Besonderheiten schützen

"Der Erhalt und die behutsame städtebauliche Weiterentwicklung unserer historischen Städte und Dörfer ist eine besondere Aufgabe dieses Städtebauförderprogramms. Die gewachsenen Stadt- und Ortskerne machen unsere Heimatorte einzigartig. Wir müssen deshalb dieses bauliche Erbe in Ehren halten und sorgsam damit umgehen. Vor allem im ländlichen Raum leisten wir mit dem Programm Städtebaulicher Denkmalschutz einen wertvollen Beitrag, um die regionalen Besonderheiten zu schützen und damit die Qualität des persönlichen Lebens zu steigern", betonte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann.

Die Übersicht der geförderten Maßnahmen in den bayerischen Programmkommunen finden Sie hier (PDF, 148 kB).