Programm 'Soziale Stadt': 34 Millionen Euro für Bayerns Kommunen

München, 1. Juni 2015 (stmi). 2015 stehen in Bayern für das Städtebauförderprogramm 'Soziale Stadt' insgesamt rund 34 Millionen Euro zur Verfügung. "Damit unterstützen wir unsere Städte, Märkte und Gemeinden dabei, die Wohnsituation in den Programmgebieten zu verbessern und den gesellschaftlichen Zusammenhalt zu stärken", erläuterte Innen- und Bauminister Joachim Herrmann.

Ernst-Reuter-Platz in Memmingen
© Rainer Retzlaff, Waltenhofen

In diesem Jahr werden 90 Quartiere in 73 bayerischen Städten und Gemeinden gefördert. Zusammen mit den kommunalen Eigenanteilen stehen rund 55,4 Millionen Euro für Erneuerungsmaßnahmen bereit. Unterstützt werden beispielsweise in Aschaffenburg Wohnumfeldverbesserungen im Quartier Hefner-Alteneck, in Fürth der Bau des Ludwig-Erhard-Zentrums und in Auerbach die Neugestaltung von Stadtpark und Stadtweiher. Das Bund-Länder-Programm 'Soziale Stadt' soll den Städten und Gemeinden helfen, den demografischen Veränderungen zu begegnen und so allen Bevölkerungsgruppen die Teilhabe am öffentlichen Leben zu ermöglichen.

Familienfreundlichkeit, Integration und Barrierefreiheit

Im Mittelpunkt stehen familienfreundliche Infrastrukturen, der Austausch zwischen den Generationen, Integration und die Barrierefreiheit. Daher sind die Einbindung der Bewohner und bürgerschaftliches Engagement wichtige Erfolgsfaktoren dieses Programms. Mit der Förderung von Stadtteiltreffs oder Quartierszentren können Orte für gemeinsame Aktivitäten und Begegnung geschaffen werden. Einen weiteren Schwerpunkt bilden Maßnahmen zur Verbesserung des Wohnumfelds, vor allem auch Spiel- und Sportflächen für Kinder und Jugendliche.

Die Übersicht der geförderten Maßnahmen in den bayerischen Programmkommunen finden Sie hier (PDF, 160,4 kB).