Amoklauf in München

Informationen zur aktuellen Lage: Polizei München bei Facebook und Twitter.

Trauerkranz des Bayerischen Ministerpräsidenten
© Bayerische Staatskanzlei

München, 23. Juli 2016 (StMI). Ein Todesschütze nahm gestern nach aktuellem Stand neun Menschen und wahrscheinlich sich selbst das Leben. Aktuell 27 Verletzte werden mit teils schweren Verletzungen noch in verschiedenen Münchner Krankenhäusern behandelt. Bayerns Innenminister Joachim Herrmann und Bundesinnenminister Dr. Thomas Maizière zeigten sich tief erschüttert und sprachen den Angehörigen der Opfer ihr Mitgefühl aus. Die Aufklärungs- und Ermittlungsarbeiten laufen derzeit noch auf Hochtouren. Um sich vor Ort ein Bild von der Lage zu machen, haben Herrmann und de Maizière gemeinsam den Tatort des Anschlags besucht. 

Schneller und professioneller Polizeieinsatz

Tief erschüttert hat sich Ministerpräsident Seehofer zum Anschlag von München geäußert: "Die brutale und menschenverachtende Bluttat erfüllt uns alle mit Trauer und Entsetzen. Das ist ein schwerer Schicksalsschlag für die Landeshauptstadt und für ganz Bayern. Unsere Gedanken sind in diesen schweren Stunden bei den Opfern und ihren Angehörigen. Für die Solidarität und das Mitgefühl, das wir weltweit erfahren haben, sind wir dankbar. Das gibt uns Trost und Kraft. Jetzt gilt es, den Hintergrund der Morde schnellstmöglich aufzuklären. Wir müssen alles dafür tun, um unsere Sicherheit zu verteidigen. Ohne Sicherheit gibt es keine Freiheit. Allen Einsatzkräften der Polizei und der Rettungsdienste sage ich meinen Dank für ihren schnellen und professionellen Einsatz." Das Bayerische Kabinett trat zu einer Sondersitzung zusammen. Ministerpräsident Horst Seehofer und Innenminister Joachim Herrmann gaben im Anschluss eine Pressekonferenz und besuchten mit Landtagspräsidentin Barbara Stamm und Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter den Tatort des gestrigen Anschlags. Dort gedachten sie der Opfer der schrecklichen Tat.