Neues Polizeiboot für den Tegernsee

München, 28. Juli 2016 (stmi). Größer, leichter, wendiger und moderner - das heute in Bad Wiessee von Innenstaatssekretär Gerhard Eck für den Tegernsee offiziell in Dienst gestellte neue Polizeiboot 'WSP 44' hat viele Vorzüge.

Bootstaufe in Bad Wiessee
© PP Oberbayern Süd

Mit 8,00 Metern Länge, 2,43 Metern Breite, 150 PS und rund 1,1 Tonnen Gewicht ist es laut Eck viel besser für die Herausforderungen am beliebten Voralpensee gewappnet, als das Vorgängerboot (6,95 Meter Länge, 2,50 Meter Breite, 205 PS, 1,85 Tonnen). "Unser neues Tegernseer Polizeiboot ist ein PS-starkes Leichtgewicht mit minimalem Tiefgang, hervorragenden Fahreigenschaften und ausgezeichneter Einsatztauglichkeit", erläuterte der Innenstaatssekretär bei der feierlichen Bootsübergabe an den Präsidenten des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd, Robert Kopp. Aufgrund einer Alu-Plattform auf Wasserhöhe biete das neue Polizeiboot zusätzlich ideale Voraussetzungen, Personen aus dem Wasser zu retten. "Dank des erheblich besseren Leistungsgewichts haben wir auch deutlich geringere Betriebskosten", freute sich Eck. "Die rund 61.000 Euro Anschaffungskosten sind bestens angelegt."

Ausgezeichnete Einsatztauglichkeit

Das neue 'WSP 44' ersetzt das alte Polizeiboot aus dem Jahr 1990. Es handelt sich um ein Mehrzweckboot des finnischen Herstellers Fiskars vom Typ 'Buster, XXL Cabin'. Der Ausbau mit den polizeispezifischen Einbauten erfolgte  durch die unterfränkische Firma 'Boote Pfister' in Schwebheim. Das neue 'WSP 44' ist ebenfalls für sieben Personen ausgelegt. Die fünf Bootsführerinnen und Bootsführer der Wasserschutzpolizei am knapp 23 Quadratkilometer großen Tegernsee sind unter anderem für Bootsunfälle, Sachbeschädigungen an Steganlagen, Diebstähle von Wasserfahrzeugen und Wasserrettungsfälle zuständig. Dazu kommen Kontroll- und Überwachungsaufgaben, beispielsweise im Bereich der Fischerei.