Neue Seilbahn zur Zugspitze

Garmisch-Partenkirchen, 21. Dezember 2017 (stmi). „In Bayern haben wir die bestmögliche Infrastruktur mit Verbindungen in alle Richtungen. Ob mit dem neuen Sprinter nach Berlin in knapp unter vier Stunden oder mit der neuen Seilbahn, mit der man bequem auf den höchsten Berg Deutschlands kommt.“

Innenminister Herrmann bei der Eröffnung der Seilbahn
© Bayerische Zugspitzbahn Bergbahn AG/ fendstudios.com

Das hat heute Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann bei der Einweihung der neuen Zugspitzseilbahn an der Talstation in Grainau bei Garmisch-Partenkirchen gesagt. Die Herausforderungen auf Deutschlands höchster Baustelle in exponierter Lage waren groß. „Hier musste sogar im Sommer immer wieder mit Eis und Schnee gerechnet werden. Aber selbst das konnte die Seilbahn der Superlative nicht aufhal­ten. Sehr gerne bin ich zu ihrer Eröffnung gekommen und gratuliere der Bayeri­schen Zugspitzbahn Bergbahn AG dazu“, so Hermann. Das Ergebnis ist nach den Worten des Verkehrsministers atemberaubend.

Bayerns höchste Baustelle ist Geschichte

Mit knapp 2.000 Metern überwindet sie in einer Sektion den größten Höhenunterschied einer Seilbahn weltweit. Mehr als 3.200 Meter Seillänge sind notwendig, um die Fahrgäste nach oben zu bringen. Eine der Pendelstützen ist mit 127 Metern Höhe sogar die höchste der Welt. Bis zu 580 Fahrgäste kann die neue Zugspitzbahn auf den höchsten Berg Deutschlands transportieren. Die Planungszeit dauerte drei Jahre, ebenso kurz war die Bauzeit. Die Kosten betragen rund 50 Millionen Euro.

In Bayern fahren jährlich rund 100 Millionen Fahrgäste mit einer Seilbahn. Sie gehören zu den sichersten Massenverkehrsmitteln. „Unser Ministerium stellt hohe Anforderungen an die Sicherheit der Seilbahnen und ist in einer Vielzahl von nationalen und internationalen Seilbahngremien vertreten. Wir kommen gut an. Auch ganz oben“, sagte Herrmann abschließend.