Wohnungen bauen, heißt Heimat schaffen

„Es ist uns ein besonderes Anliegen, den Wohnungsbau in Bayern mit allen Kräften zu unterstützen", so Bayerns Innen- und Bauminister Joachim Herrmann bei der Eröffnung der Ausstellung „Wohnungen, Wohnungen, Wohnungen! Wohnungsbau in Bayern 1918 | 2018“ in München.

Eine Ausstellung über die letzten 100 Jahre Wohnungsbau in Bayern
© Christoph Schedensack

Im Architekturmuseum der TU München zeigt die Ausstellung vom 15. März bis 21. Mai 2018 gelungene Beispiele der Wohnungsbautätigkeit in Bayern aus den vergangenen hundert Jahren. Anschließend geht sie auf Wanderschaft durch Bayern.

Für Herrmann ist das Thema Wohnungsbau auch nach hundert Jahren noch brandaktuell. „Allein für dieses Jahr stehen rund 686 Millionen Euro für die Wohnraumförderung bereit“, so Herrmann heute. Nicht nur in den Ballungsräumen, sondern auch auf dem Land fördert der Freistaat moderne Miet- und Eigentumswohnungen.

Mit dem von der Bayerischen Staatsregierung 2015 beschlossenen „Wohnungspakt Bayern“ sollen 28.000 neue staatliche oder staatlich geförderte Mietwohnungen bis 2019 entstehen. Dafür stehen Fördermittel von rund 2,6 Milliarden Euro bereit. „Allein 2017 konnten wir bereits mehr als 8.500 Wohnungen und Wohnplätze für Studierende unterstützen“, so Herrmann.

Herrmann will zudem die gesetzliche Einkommenshöchstgrenze für die Förderung von Mietwohnraum oder Eigenheimen anheben. Als Folge könnten künftig noch mehr Haushalte als bisher davon profitieren. Auch durch die steuerlichen Anreize wie beispielsweise dem Baukindergeld erhofft sich Herrmann eine Stärkung des Wohnungsbaus.

Auch weitere Maßnahmen sind laut Herrmann geplant. Herrmann: „Wir werden in Bayern unsere Maßnahmen für den Woh­nungsbau auf jeden Fall weiter forcieren und dazu den erfolgreichen Wohnungspakt weiterentwickeln.