Herrmann händigt Verdienstkreuz an Erich Rödel aus

München, 29. Mai 2019 (stmi). Innenminister Joachim Herrmann hat in der Münchener Hypothekenbank das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Erich Rödel ausgehändigt. Rödel ist ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank eG und engagiert sich persönlich auf vielfältige Weise im Ehrenamt.

Bundesverdienstkreuz am Bande

Mit seinen Ordensverleihungen möchte der Bundespräsident die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf hervorragende Leistungen lenken, denen er für unser Gemeinwesen besondere Bedeutung beimisst. Der Verdienstorden wird an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für politische, wirtschaftlich-soziale und geistige Leistungen verliehen sowie darüber hinaus für alle besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland, wie zum Beispiel im sozialen und karitaiven Bereich.

Erich Rödel

Erich Rödel aus Ingolstadt ist ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Münchener Hypothekenbank eG und engagiert sich persönlich auf vielfältige Weise im Ehrenamt. Neun Jahre lang hat Rödel als Mitglied des Vorstands die Münchener Hypothekenbank und zuletzt sogar als dessen Vorsitzender mit großem Engagement und viel Weitsicht geführt. Darüber hinaus gehörte er noch einige Jahre dem Aufsichtsrat an. Dabei hatte die MünchenerHyp schon während der Prinzregentschaft Luitpolds stets den Kunden und seine Bedürfnisse fest im Blick und auch heute noch steht sie für besondere Kundennähe.

Noch während Rödels Tätigkeit bei der Sparkasse Ingolstadt war es ihm ein besonderes Anliegen, mit einem jährlichen Spendenvolumen den Breitensport sowie soziale und kulturelle Einrichtungen der Stadt gezielt und nachhaltig zu fördern. Von 1993 bis 2013 war Rödel Schatzmeister und Vorstandsmitglied im BRK Kreisverband Ingolstadt. Dabei hat er mit seiner wirtschaftlichen und zukunftsorientierten Vereinsarbeit maßgeblich dazu beigetragen, dass der Verband trotz zahlreicher Gebäudeinvestitionen finanziell auf soliden Beinen steht. Und auch für die Wissenschaft macht Rödel sich stark. So begleitet er seit 1994 den Verein "Freunde und Förderer der Technischen Hochschule Ingolstadt". Dort setzte er sich für die Einrichtung des Stiftungslehrstuhls "Existenzgründung und Innovationsmanagement" ein. Außerdem sprang er im Sommersemester 1995 als Lehrbeauftragter im Fach "Finanz- und Investitionswirtschaft" ein, damit der Bereich bis zur Besetzung einer Professur abgedeckt werden konnte.

Seit 1995 ist er zudem noch Sprecher des Vorstands des Förderkreises der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät Ingolstadt (WFI). Um sie internationaler aufzustellen, hat Rödel in dieser Funktion einen Stiftungslehrstuhl für ausländische Gastprofessoren initiiert und richtet jährlich einen "dies oeconomicus" mit hochkarätigen internationalen Fachreferenten aus. Aktuell setzt er sich noch dafür ein, dass das ehemalige Georgianum restauriert und dort mit Unterstützung unterschiedlicher Stellen ein "Institut für Wirtschaftsethik" eingerichtet wird.

Schon fast dreißig Jahre gehört Rödel dem Rotary Club Ingolstadt an. Während seiner Präsidentschaft 2006 bis 2007 rief er unter dem Motto "Dienen im Wandel" zu Dienstbereitschaft im alltäglichen Leben unter dem Aspekt der Nachhaltigkeit auf. Ganz im Zeichen des Dienens und der Nächstenliebe packt er außerdem in seiner Kirchengemeinde kräftig an. Mit den "aktiven Senioren" unterstützt er die Pfarrei bei der Sichtung potentieller Interessenten und der Ausarbeitung eines inhaltlichen Programms. Außerdem trägt er die Kirchenzeitung aus und unterstützt als Lektor während der Gemeindegottesdienste. Und nicht zuletzt hat er als großzügiger privater Zustifter Einiges vorangebracht – etwa mit der "Bürgerstiftung Ingolstadt“ sowie als Vorstandsvorsitzender des "Freundes-kreises des Ägyptischen Museums München e. V.".