Ehrung für Verdienste um das Feuerlöschwesen

Persönlichkeiten, die sich über einen längeren Zeitraum bei der Freiwilligen Feuerwehr oder einer Werkfeuerwehr engagieren, können mit einer staatlichen Auszeichnung – dem Feuerwehr-Ehrenzeichen – geehrt werden.

Dienstzeitauszeichnungen

Das Feuerwehr-Ehrenzeichen wird vom Staatsminister des Innern und für Integration als Dienstzeitauszeichnung als Ehrenzeichen zweiter Klasse für 25-jährige, als Ehrenzeichen erster Klasse für 40-jährige  und als Großes Ehrenzeichen für 50-jährige aktive Dienstzeit bei einer Freiwilligen Feuerwehr oder bei einer Werkfeuerwehr verliehen. Bei einer Freiwilligen Feuerwehr ist maßgebend, wie lange der Feuerwehrdienstleistende der gemeindlichen Einrichtung Freiwillige Feuerwehr angehörte und aktiven Dienst - gegebenenfalls mit Unterbrechungen - geleistet hat. Dienstzeiten bei außerbayerischen Feuerwehren sind anrechenbar, wenn sie nachgewiesen werden. Wehrdienst, Elternzeit, Schwangerschaft oder eine nachgewiesene Krankheit gelten nicht als Unterbrechung.

Steckkreuz für besondere Verdienste

Das Ehrenzeichen wird als Steckkreuz vom Staatsminister des Innern und für Integration für besondere Verdienste um das Feuerwehrwesen oder bei der Bekämpfung von Bränden oder sonstigen Notständen verliehen.

Mitwirkung bei staatlichen Ehrungen

Für Verdienste im Feuerwehrbereich schlägt der Feuerwehr-Kommandant über die Gemeinde auszeichnungswürdige Personen für das Feuerwehr-Ehrenzeichen vor. Die Gemeinde reicht Vorschläge an die Kreisverwaltungsbehörde weiter.

Aushändigung der Ehrenzeichen

Die Dienstzeitauszeichnungen werden in Landkreisen durch die Landräte, in kreisfreien Gemeinden durch die Oberbürgermeister ausgehändigt, möglichst in Feuerwehrversammlungen. Die Aushändigung kann auch durch eine von diesen beauftragte Person erfolgen. Die Form soll dem Anlass angemessenen sein. Das Steckkreuz für besondere Verdienste und die Verleihungsurkunde wird den Auszuzeichnenden grundsätzlich durch die Regierungspräsidenten ausgehändigt.

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