Radlland Bayern
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Radlland Bayern

Ob in der Freizeit, zum Einkaufen, in die Arbeit: Radln ist gesund und schont die Umwelt. Es ist gerade im Nahbereich eine sinnvolle Alternative zum Auto. Im Radlland Bayern wird viel geboten. Der Ausbau der Radwege und der spezifischen Infrastruktur steht ganz oben auf der Agenda des bayerischen Verkehrsministers Joachim Herrmann.

Bayerns 120 schönste Radwege - weißes Ypsilon auf blauem Grund

Weißes Ypsilon auf blauem Grund auf blauem Grund: Das Logo des Bayernnetzes für Radler
© Oberste Baubehörde im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Bayern ist mit seiner Natur- und Kulturlandschaft außergewöhnlich attraktiv für Freizeitradler. Und mit dem Bayernnetz für Radler auch in allen Landesteilen sehr gut erschlossen. Das Premiumradroutennetz des Freistaats mit seinen insgesamt ca. 8.800 km langen, attraktiven Fernradwegen erfreut sich bei Einheimischen und Gästen großer Beliebtheit.

Eine Übersicht über die Radwege nach Regierungsbezirken, einen Routenplaner und ein Bestellformular für die Karte Bayernnetz für Radler finden Sie unter www.bayerninfo.de/rad.

Das Bayernnetz für Radler gibt es auch für Unterwegs: mit der Radl-App für iPhone und Android. Ihr kostenloser Wegweiser durch Bayern.

Mit Radlzügen zu den Radwegen

Ein besonderes Angebot sind die sogenannten Radlzüge. Der Freistaat stellt spezielle Freizeit- und Ausflugszüge an Wochenenden und Feiertagen zur Verfügung. So kommen die Radler mit den bayerischen Bahnen schnell und bequem in die Radregionen des Freistaats. Fahrpläne können unter Bayern Fahrplan (auch als App verfügbar) abgerufen werden.

Radln im Alltag

Bei Strecken bis zu fünf Kilometern innerorts ist das Fahrrad das schnellste, kostengünstigste, flexibelste und umweltfreundlichste Verkehrsmittel. Erfolgreiche Beispiele zeigen, dass sich vor allem in Städten bis zu 30 Prozent der Pkw-Fahrten auf den Radverkehr verlagern lassen; etwa die Hälfte der Pkw-Fahrten in Städten beträgt maximal fünf Kilometer.

Ziel von Verkehrsminister Herrmann ist, den Radverkehr als Bestandteil einer nachhaltigen integrierten Verkehrspolitik zu fördern und gleichzeitig die Verkehrssicherheit weiter zu verbessern:

  • Mehr Radwege: Über 50 % der Bundesstraßen und über 30 % der Staatsstraßen sind bereits mit einem Radweg ausgestattet. In den nächsten 5  Jahren sollen über 200 Millionen Euro in den weiteren Ausbau investiert werden.
  • Radschnellwege werden unterstützt: Sie sollen mit zügiger Trassierung, bevorrechtigter oder niveaufreier Führung des Radverkehrs und breiten Fahrbahnen viele Radlerinnen und Radler schnell, sicher und komfortabel zu ihrem Ziel bringen.
  • Vernetzung Rad und andere Verkehrsträger. Denn das Radl dient auch als wichtiger Zubringer zu und von den Haltestellen des öffentlichen Verkehrs. 
  • Verkehrssicherheit weiter verbessern und Zahl der schweren Radunfälle senken. Oft führen sog. Geisterradeln in die falsche Fahrtrichtung, Missachtung roter Ampeln sowie unerlaubtes Fahren auf Fußgängerwegen zu Unfällen. Die Aufklärungsarbeit wie auch polizeiliche Kontrollen werden verstärkt.
  • Zusammenarbeit mit der Arbeitsgemeinschaft fahrradfreundliche Kommunen (AGFK) und dem Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC)