Aufbau Löschgruppe, Neufahrn © Thomas Gaulke – FIRE Foto

Aufbau Löschgruppe, Neufahrn

Feuerwehr in Bayern

In Bayern kümmern sich mehr als 320.000 ehrenamtliche Feuerwehrleute bei rund 7.700 Freiwilligen Feuerwehren in Städten und Gemeinden um den Brandschutz. Gegen den roten Hahn kämpfen auch sieben Berufsfeuerwehren und über 230 Werk- und Betriebsfeuerwehren. Besonders erfreulich: Die Zahl der Feuerwehrfrauen hat in den letzten Jahren auf rund 25.000 stetig zugenommen.

Aufgaben und Feuerwehrleute

Verkehrsunfall im Landkreis Ebersberg © Freiwillige Feuerwehr Aßling

Zu den Aufgaben der Feuerwehren zählt nicht nur der abwehrende Brandschutz, sondern auch die technische Hilfeleistung, wie beispielsweise bei Autounfällen, Unfällen mit Gefahrstoffen und Hochwasser, die inzwischen den weit überwiegenden Teil der Feuerwehreinsätze darstellen.

In den Freiwilligen Feuerwehren leisten Gemeindebewohner, aber auch Personen, die in einer Gemeinde einer regelmäßigen Beschäftigung oder Ausbildung nachgehen, zwischen dem vollendeten 18. und dem vollendeten 63. Lebensjahr in der Regel ehrenamtlich Feuerwehrdienst. Jugendliche können sich ab dem vollendeten zwölften Lebensjahr als Feuerwehranwärter einbringen.Über die Aufnahme neuer Feuerwehrleute sowie Jugendlicher entscheidet in jedem Einzelfall der Kommandant der örtlichen Feuerwehr. Dieser prüft dabei auch die körperliche und geistige Eignung der Bewerber.

Konkrete Informationen über die Feuerwehr am jeweiligen Wohnort und die Möglichkeiten für eine aktive Teilnahme am Feuerwehrdienst kann man bei der zuständigen Gemeinde erhalten, die auch für die Aus- und Fortbildung zuständig sind.

Die grundlegenden Regelungen über den Aufbau, die Organisation und den Einsatz der Feuerwehren finden Sie unter Bestimmungen.

Ausstattung

Damit die Feuerwehren ihre Aufgaben erfüllen können, benötigen sie eine gute technische Ausstattung, die von der persönlichen Schutzausrüstung über Feuerwehrfahrzeugen bis hin zu Feuerwehrgerätehäusern reicht. Der Freistaat Bayern unterstützt die Kommunen dabei mit einer staatlichen Förderung.

Auch die Informations- und Kommunikationstechnik muss einwandfrei funktionieren. Dies stellen beispielsweise die Richtlinien zum Funkverkehr sicher.

Sie wollen mehr erfahren?

Im Freistaat Bayern mussten die Feuerwehren im Jahr 2011 über 220.000-mal ausrücken, davon etwa 21.000-mal zu Brandeinsätzen. Was Sie selbst tun können, um Brände zu verhindern, erfahren Sie bei unseren Brandschutz-Tipps. Wenn Sie mehr über die Feuerwehr, ihre Einsätze und freiwilligen Helfer erfahren wollen, besuchen Sie unsere Seite Daten und Fakten.

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