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© Bayerisches Innenministerium

Videokampagne „Schau hin!“

Extremismus hat viele Gesichter. Besonders Jugendliche und junge Erwachsene sind anfällig für radikale Ideologien und Propaganda. Die Ursachen hierfür sind vielfältig – gesellschaftliche, familiäre und individuelle Entwicklungen spielen eine Rolle.

Manche Jugendliche vertreten radikale Positionen, zeigen auffälliges Verhalten oder ziehen sich von Familie, Freunden und Bekannten zurück. Nicht immer rechtfertigt das einen pauschalen Extremismusverdacht. Es gilt genau hinzuschauen und – wo nötig – auf die Jugendlichen zuzugehen, aufzuklären und Hilfe zu leisten! Deshalb: Schau hin!

Radikalisierung im Jugendalter

Jugendliche sind in besonderem Maß auf der Suche nach Sinn, nach ihrer gesellschaftlichen und persönlichen Rolle sowie nach Orientierung. Sie müssen sich in einer komplexen und teils unsicheren Welt zurechtfinden, in der einfache Erklärungen und eindimensionale Identitätskonstruktionen eine erhebliche Anziehungskraft ausüben. Diese Lebenssituation nutzen extremistische Akteure, indem sie mit speziell auf Jugendliche zugeschnittenen Angeboten auf diese zugehen, um junge Menschen für ihre Ideologien und Organisationen zu gewinnen. Radikalisierungsprozesse von Jugendlichen verlaufen oftmals in Verbindung oder über die Nutzung sozialer Medien.


Mit der Kampagne „Schau hin!“ wollen wir für auffälliges Verhalten oder auffällige Entwicklungen von Kindern und Jugendlichen sensibilisieren. Seien Sie aufmerksam, damit Veränderungen möglichst frühzeitig erkannt werden.

Haben Sie Fragen zur Einschätzung, ob es sich um extremistische Tendenzen handeln könnte und was am besten zu tun ist?

Unser Tipp: Suchen Sie frühzeitig professionelle Unterstützung. Wir bieten mit unseren Präventionsangeboten vielfältige Beratung und Unterstützung an.

Im Folgenden sehen Sie unsere Videoserie sowie unsere Podcast-Folge zum Thema.
 

Was tun gegen Radikalisierung und Extremismus? Warum geraten Menschen in die Fänge radikaler Scharfmacher und wie kommt man da wieder raus? In unserer Podcast-Folge 8 zum Start der Kampagne "Schau hin!" diskutiert Innenminister Joachim Herrmann mit Islamismus-Experte Ahmad Mansour, Islamwissenschaftlerin Ruth Martens vom Bayerischen Landeskriminalamt und Stefan, einem Aussteiger aus der rechtsextremistischen Szene. Hören Sie gleich hier rein!

 

Der junge Rapper Joshua kompensiert seine Alltagsprobleme mit einer übersteigerten Religiosität. Eine Sozialarbeiterin im Jugendtreff schaut hin und kümmert sich um ihn.

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  • Schau hin! – Im Jugendtreff

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Bei einem Handballspiel fällt eine antisemitische Beleidigung – was steckt dahinter? Die Trainerinnen schauen hin und suchen das Gespräch.

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  • Schau hin! – In der Handballmannschaft

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Eine fremdenfeindliche Äußerung bei einem Feuerwehreinsatz lässt die Einsatzleiterin der Feuerwehr aktiv werden. Sie schaut hin, erfährt die Hintergründe für dieses Verhalten und klärt auf.

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  • Schau hin! – Bei der Feuerwehr

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Messud, ein junger Flüchtling, wird über Social Media Kanäle von Salafisten angesprochen und isoliert sich zunehmend von seinem realen Umfeld. Eine Integrationshelferin schaut hin und hilft Messud.

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  • Schau hin! – Als Integrationshelferin

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Aus einer Gruppe friedlich protestierender Jugendlicher sticht ein Jugendlicher mit Gewaltparolen heraus. Die Gruppe schaut hin und konfrontiert ihn mit seinem Verhalten.

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  • Schau hin! – Bei Demonstrationen

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Der junge Fußballer Dennis hat Probleme in der Schule und ist fasziniert von Jihad-Videos. Sein Vereinskamerad schaut hin und hat ein offenes Ohr für Dennis.

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  • Schau hin! – Beim Fußball

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Richy umgibt sich mit den falschen Leuten. Ein Jugendkontaktbeamter der Polizei macht sich Sorgen um seine Zukunft. Er schaut hin und gewinnt Richys Vertrauen.

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  • Schau hin! – Als Jugendkontaktbeamter

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